Freitag, 18. November 2016

Buchvorstellung - Der blaue Stern

Pünktlich vor dem angekündigten stürmischen Wochenende gibt es wieder eine Buchvorstellung aus dem Klarant Verlag!






Eine spannungsgeladene, hochdramatische Story rund um eine Frau, die im Zeugenschutzprogramm landet, weil sie ins Fadenkreuz eines Unterweltbosses gerät.

Mit „Der Blaue Stern“ veröffentlicht Ulrike Busch ihren ersten Ostfrieslandkrimi im Klarant Verlag. Von Beginn an schafft es die Autorin, den Leser in den Bann ihrer Geschichte zu ziehen. Die Mafia, die so weit weg zu sein scheint, ist auch hier in Deutschland aktiv und agiert grausam und rücksichtslos, wenn es um die Interessen des organisierten Verbrechens geht.
Es wird mörderisch! Der spektakuläre Ostfrieslandkrimi ist ein Muss für alle Krimifans.









 Zum Inhalt: 
 
Von einem Tag auf den anderen gerät Inkas Leben in tödliche Gefahr: Durch Zufall erfährt die Goldschmiedin von den illegalen Machenschaften ihres Freundes, des Juweliers Daniel Kornblum, und sieht keinen anderen Ausweg, als ihn anzuzeigen. Nach Kornblums Verhaftung fehlen zwei Millionen Euro, die der Juwelier für den Mafiaboss Rocco Graubner aufbewahrt hatte, sowie der Blaue Stern, ein Diamant von unschätzbarem Wert. Für Graubner ist klar: Inka muss den Blauen Stern an sich genommen haben.
Inka flüchtet in ein Zeugenschutzprogramm, das sie ins ostfriesische Neuharlingersiel führt. Dort erhält sie Hilfe von einer jungen friesischen Journalistin, die keine Angst kennt und im Fall Kornblum recherchiert. Doch die Mafia legt sich einen perfiden Plan zurecht und schreckt vor keinem Mittel zurück ...+++












Der Ostfrieslandkrimi „Der Blaue Stern“ (ISBN 978-3-95573-527-2) von Ulrike Busch ist im Klarant Verlag erschienen.
Das E-Book kann bei allen bekannten E-Book Shops wie Amazon (für den Kindle eReader), Apple iTunes (für iBooks), Thalia (für tolino), Weltbild, buecher.de, buch.de, Hugendubel, Kobo und vielen weiteren erworben werden zum Preis von 3,99 Euro.

Mehr Informationen zu dem E-Book "Der Blaue Stern" erhält der Leser hier
https://www.amazon.de/dp/B01MTOGA3N und eine Leseprobe auf https://www.weltbild.de/artikel/ebook/der-blaue-stern-ostfrieslandkrimi_22321465-1

Mittwoch, 16. November 2016

Rezension - DNA

Yrsa Sigurdardóttir
DNA

Thriller

Originaltitel: DNA
Originalverlag: Veröld
Aus dem Isländischen von Anika Wolff
Deutsche Erstausgabe

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 480 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-442-75656-8
€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empf. VK-Preis)

Verlag: btb 








Kurzbeschreibung: 


Die neue große isländische Krimiserie
Er schlägt erbarmungslos zu. Wie aus dem Nichts. Zuerst trifft es eine junge Familienmutter nachts in ihrer Wohnung in Reykjavik. Einzige Zeugin ist ihre siebenjährige Tochter, die wider Erwarten den Angriff übersteht. Als wenig später eine zweite Frau unter ähnlich brutalen Vorzeichen ihr Leben verliert, steht die Polizei vor einem Rätsel. Kommissar Huldar, der die Ermittlungen leitet und sich erstmals in einem so wichtigen Fall beweisen muss, hat darüber hinaus ein weiteres Problem. Er ist gezwungen, mit der Psychologin Freyja zusammenzuarbeiten, mit der er vor kurzem nach einer Kneipentour unter falschen Angaben die Nacht verbracht hat. Währenddessen beschließt ein junger Amateurfunker, auf eigene Faust zu ermitteln, nachdem ihn kryptische Botschaften zu den beiden Opfern erreichen. Dass er sich damit selbst in Gefahr bringt, kann er nicht wissen.

Meine Meinung: 

Eine junge Mutter wird nachts in ihrer Wohnung auf bestialische Weise getötet. Ihre kleine Tochter, die sich unterm Bett versteckt hält, muss alles miterleben, kommt aber mit dem Leben davon. Die Psychologin Freyjya, die versucht dem 7jährigen Mädchen Details zur Tat zu entlocken und Komissar Huldar, der das erste Mal in so einem Fall die Ermittlungen leitet arbeiten zusammen um den Täter auf die Spur zu kommen. Kurz darauf wird eine zweite Frau ermordet.

Unterdessen versucht ein Amateurfunker kryptische Botschaften, die er empfängt zu entschlüsseln und ahnt nicht, in welche Gefahr er sich dabei begibt.

Die Bücher von Irsa Sigurdadottir möchte ich euch gerne besonders ans Herz legen! Vielleicht ist euch das Buch "Geisterfjord" bekannt, das mich wahrlich umgehauen hat.

Mit "DNA" startet die isländische Autorin eine neue Thrillerreihe und gleich mit dem Auftakt, konnte die Autorin mich einmal mehr begeistern.

Ich habe schon viel gelesen. Opfer wurde literarisch erstochen, erwürgt, gehängt, gehäutet und erschossen aber das, was sich die Autorin für ihren Killer und die Opfer ausgedacht hat, hat mir erst mal nur ein erstauntes "Oh" entlockt. Unglaublich, was einem im Haushalt so alles "passieren" könnte und ich sehe meinen Staubsauger nun mit anderen Augen.

Yrsa Sigurdadottir schreibt von Seite eins an beklemmend und durchweg hochspannend. Fast jedes Kapitel endet mit einem Cliffhanger, sodass es kaum möglich ist, nicht auch noch das nächste Kapitel sofort zu lesen, was schlecht für den wohlverdienten Schlaf ist.

Kommissar Huldar und Psychologin Freyja waren mir auf Anhieb symphatisch und ich war gespannt, wie sich die beiden zusammenraufen, verbindet sie doch eine gemeinsame Nacht, in der der Kommissar sich nicht gerade vorbildlich verhalten hat.

Der Thriller beginnt mit einem beklemmenden Prolog und einem sehr ernsten Thema. Wie das alles zusammenhängt und wie die Autorin die Handlungsstränge verknüpft, ist logisch und authentisch aufgebaut und führt zu einem Ende, das mich zufriedengestellt hat.

Ich freue mich heute schon auf Band 2 und werde diese Reihe gerne weiter begleiten! Absolute Leseempfehlung!




Montag, 14. November 2016

Rezension - Der Vampir vom Niederrhein - Peter Kürten

Susann Brennero
Der Vampir vom Niederrhein – Peter Kürten


Biografischer Kriminalroman
315 S. / 12 x 20 cm / Paperback mit Farbschnitt
August 2016

sofort lieferbar
ISBN 978-3-8392-1937-9

Gmeiner









Kurzbeschreibung:

Gejagt - Ein grausamer Serienmörder sorgt von Februar 1929 bis Mai 1930 in Düsseldorf am Rhein für Angst und Schrecken. Der gebürtige Kölner Peter Kürten sticht Kinder und Erwachsene nieder und trinkt ihr Blut. Düsseldorfer und Berliner Kriminalisten und die Presse jagen den Vampir von Düsseldorf unter den Augen der Weltöffentlichkeit. Kürten spielt mit Polizei und Presse. Erst im Mai 1930 gelingt der Polizei die Festnahme. Zum Prozess und zur Hinrichtung reisen 1931 Pressevertreter aus aller Welt an.

Meine Meinung: 

In unmittlerbarer Nähe zu einer Baustelle wird im Februar 1929 die Leiche einer 9jährigen Bäckerstochter, bestialisch erstochen und missbraucht, gefunden. In der Nachbarschaft lebt der Journalist Egon Kron, den der Mord an dem Kind weder beruflich noch privat loslässt. Er befreundet sich mit dem leitenden Ermittler und möchte den Täter dingfest machen. In Düsseldorf verdächtigt und bespitzelt jeder jeden und weitere Morde geschehen...

Peter Kürten - wer hat noch nicht von dem Serienmörder, der in Düsseldorf sein Unwesen trieb gehört..

Auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse konnte ich mit der Autorin, Susann Brennero unterhalten. Nach unserem sehr interessanten Gespräch, war mir klar, dass ich ihren biografischen Kriminalroman lesen musste und ich wurde nicht enttäuscht.

Mich hat die unglaublich gute Recherchearbeit der Autorin beeindruckt und so entstand ein hochspannender und aufschlussreicher Krimi, der auf den bestialischen Taten des Vampirs von Düsseldorf basiert. Die Autorin führt den Leser mit ihrem bildhaften Schreibstil von Tatort zu Tatort und obwohl ich noch nie in Düsseldorf war, konnte ich mir die Örtlichkeiten vor meinem geistigen Auge sehr gut vorstellen. Ich habe natürlich auch im Internet nach dem Serienmörder gesucht um mir nochmals Informationen über diesen Teufel in Menschengestalt einzuholen, so bekam ich ein noch besseres Bild über den Fall.

Der Roman beschreibt, in der Zeit der Weimarer Republik, die Sorge und Nöte der Menschen und vor allem, was diese Morde aus den Menschen damals gemacht hat und wie diese damit umgegangen sind. Ich habe den Gerichtsreporter Egon Kron begleitet und noch glaubhafter, interessanter und vorstellhaftert machen den Krimi die Zeitungsberichte des Egon Kron, die die Autorin immer wieder in die Story einbettet.

Für mich persönlich war "Der Vampir vom Niederrhein - Peter Kürten" ein echtes Highlight und ich kann jedem, der sich mit wahren Verbrechen befasst aber auch jeden der gerne spannende Krimis liest, diesen biografischen Kriminalroman wärmsten ans Herz legen und vergebe somit eine absolute Leseempfehlung!

Meine persönliche Highlightliste ist nun um ein Buch reicher!


Dienstag, 1. November 2016

Frankfurter Buchmesse 2016 - Messebericht

Nun komme ich auch endlich mal dazu meinen Messebericht zu tippen.

Ich war dieses Jahr von Mittwoch bis Samstag auf der Messe, meine fünfte in Folge, und ich muss sagen, dass die Buchmesse 2016 für mich persönlich eine der schönsten war!

Ich hatte dieses Jahr absichtlich nur wenige Termine vereinbart, denn ich wollte einfach durch die Hallen schlendern und ganz spontan entscheiden.

Tag 1 - Mittwoch

Mittwoch war ich, mit meinem Sohn im Schlepptau, schon ganz früh in Frankfurt. Wie immer musste ich erst mal durch Halle 3 schlendern, mir einen groben Überblick verschaffen und dann ab in mein Stammcafé, Koffein auffüllen. Wir blieben nicht lange allein, denn die liebe Anja von Anjas Insel und Marion von Bloggin` Hinkenpinken haben sich bald zu uns gesellt und da wir uns schon länger nicht mehr gesehen hatten, gab es so viel zu erzählen! Es war gemütlich und lustig und mein Sohn wurde immer stiller und stiller...komisch...

Irgendwann wurde es meinem Sprößling zu dumm und er trieb mich an, endlich weiterzugehen. Also, noch mal ab in Halle 3 und das Autorensofa suchen! Keine Ahnung, wie oft ich daran vorbeigelaufen bin... ich meine, das Ding ist knallrot und eigentlich nicht zu übersehen aber ich kriege sowas schon hin :D  Das Sofa hatte ich erst mal nicht gesehen, dafür aber Jo Berger, auf die ich mich so sehr gefreut habe! Nach einem dicken Drücker und netten Gespräch war es Zeit für ein Beweisfoto! MIT Sofa!






Mein Sohn hat gar nichts mehr gesagt und wurde immer ungeduldiger, bis er mir gesagt hat, dass es ihm überhaupt nicht gut geht! Magenschmerzen und Ohrenschmerzen plagen ihn und er wisse nicht, wie lange er noch durchhalten würde. Na ja, der Messetag hatte gerde erst begonnen und bevor ich meinen Jungen und mich noch mehr quäle, machten wir uns schon auf den Heimweg....
Später kam er dann mit der Sprache raus, dass er sich furchtbar gelangweilt und keine Lust mehr auf Messe hatte. Blöd für mich aber mit dem Wissen, dass ich Donnerstag und Freitag alleine die Messe besuchen werde, war es dann doch okay und mittlerweile habe ich dem Nachwuchs auch verziehen  ;)



Tag 2 - Donnerstag


Frei!!! Ich bin frei und ganz alleine auf der Messe! Hach, was ist das schön! Niemand quengelt, keiner treibt mich an und ich kann nach Lust und Laune hingehen wo ich will.

Man glaubt es kaum aber wieder saß ich mit Anja und Marion im Café  Lemon und immer noch gab es viel zu quatschen! Nach einem kurzen Blick auf die Uhr, deren Zeiger 11 Uhr immer näher kam, bin ich gleich dort geblieben und habe auf mein festes und fast schon rituelles Kaffeedate gewartet! Ich hatte mich mit Anna Schneider verabredet und war schon ganz hibbelig, denn ich mag Anna so, so gerne und es ist immer lustig und interessant, wenn wir mal, außerhalb von Facebook, quatschen. Anna kam aber erst mal nicht und ich nahm an, dass sie mich vielleicht vergessen hat. Plötzlich kam eine Frau, die ich als Anna Schneider erkannt habe, aus Halle 3 und direkt auf mich zugestürmt! Nein, sie hatte mich nicht vergessen, allerdings im falschen Café auf mich gewartet :D

Leider haben wir es diesmal, warum auch immer, versäumt ein Foto zu machen aber gewiss würde wir uns die Tage noch mal irgendwo sehen und das dann eben nachholen! Leider habe ich Anna nicht mehr gesehen aber ich weiß auch ohne Foto, dass wir uns getroffen haben! Schön war es wieder, liebe Anna!

Nun begab ich mich auf die Suche! Ich wollte unbedingt Jutta Maria Herrmann und Thomas Nommensen treffen und zumindest die beiden Bücher, die ich mitgebracht hatte, signieren lassen! Ich war in Halle 3.0, in 3.1, in 4.1 und es war mir den ganzen Tag nicht möglich die beiden zu finden.

Ein bisschen traurig ging ich zu Random House um mich mal über die neu erschienenen und noch erscheinenden Bücher kundig zu machen. Mein Smartphone vibrierte und ich hatte eine Nachricht von Angeliqué Mundt, die mich fragte, ob ich denn in der Nähe sei. Sie selbst ist am btb Stand. Lustig, ich habe nur den Kopf nach rechts gedreht und da sah ich sie schon sitzen!

Ich mag die Bücher von Angeliqué sehr und ich wusste auch, dass es ein neues Buch von ihr gibt. Keinen Roman, keinen Krimi. In dem Buch erzählt uns Angeliqué  von ihrer Arbeit im Kriseninterventionsteam! "Erste Hilfe für die Seele" heißt ihr Sachbuch und wir unterhielten uns etwas über das Buch, über ihre Arbeit und ich war beeindruckt! Warum ich es ihr nicht selber gesagt habe, weiß ich nicht aber gerne hole ich das hier nach: Liebe Angeliqué, du hast mich wirklich beeindruckt und ich habe nur wenige Menschen kennengelernt, die eine so wohltuende Ruhe ausstrahlen! Ganz, ganz sicher werde ich "Erste Hilfe für die Seele" lesen und ich weiß jetzt schon, dass diese Buch eine Bereicherung, nicht nur für mich, sein wird!





Tag 3 - Freitag

Der Freitag wird, das war mir schon im Vorfeld klar, der schönste Messetag und so war es auch! Zwei Bloggertreffen, ein mal bei Randomhouse  und ein mal beim Gmeiner-Verlag, standen an. Heute war auch Krimionkel dabei, der sich, gerade auf dem Gmeiner Verlag, sehr gefreut hat! Er liebt das Krimiprogramm und da er noch nicht so lange in meinem Blog involviert ist und er auch noch nie selbst ein Reziexemplar angefragt hat, war er auch dementsprechend hibbelig...dazu später mehr!

Gestern hatte ich Sina Beerwald leider versäumt, heute sollte sie mir aber nicht entkommen! :D 
Also schlenderten wir zum emons-Stand   in der Hoffnung, dass Sina schon vor Ort ist! Leider war dem nicht so und so schaute ich mir die ausgestellten Bücher des Verlages an. Bis mich jemand von hinten umarmt hat und da war sie - Sina! Mensch, es ist schon bestimmt drei Jahre her, seit wir uns das letzte Mal gesehen hatten und ich musste feststellen, dass Sina in der Zeit weder kleiner, noch ich größer geworden bin! Sina hat mir ihr aktuelles Buch - "Kräherwald" - signiert und geschenkt und ich habe mich so sehr gefreut! Lange habe ich auf einen neuen Thriller von der Autorin gewartet und nun darf ich ihn einfach so mitnehmen! Danke, liebe Sina!





Danach sind wir weitergeschlendert und potzblitz.. Da suche ich gefühlte zwei Wochen und dann treffe ich die beiden bei Randomhouse! Endlich gefunden, Bücher signiert, interessantes Gespräch und ein schönes Foto mit Jutta Maria Herrmann und Thomas Nommensen! Wie schön, dass es letztendlich doch geklappt hat! Hat mich gefreut, euch endlich mal live kennenzulernen und ihr seit beide genauso symphatisch, wie ihr auf Facebook wirkt!


Um 14 Uhr stand dann das Bloggertreffen beim Gmeiner Verlag an. Ich habe mich sehr darauf gefreut, wusste aber, dass nachmittags jemand, für mich ganz besonderes, beim Heyne Verlag sein wird. Ich wusste aber die Zeit nicht und leider wusste ich auch, dass dieser besondere Mensch gewiss nicht ewig dort bleiben wird, wollte ihn aber um nichts auf der Welt verpassen....

Dann habe ich mit Krimionkel einen Deal ausgehandelt:  wenn er während des Bloggertreffens ab und zu mal bei Heyne vorbeischaut und mit Bescheid sagt, falls der Autor auftauchen sollte, frage ich für ihn ein Reziexemplar an! Gesagt getan... und dann war es soweit! Ich habe mich kurz bei Gmeiner entschuldigt, mit dem Versprechen gleich wieder da zu sein und so ging ich zu Heyne und na ja.... hier ist das Ergebnis:


Lieber Wulf, ich habe mich so gefreut, dich nach zwei Jahren endlich mal wieder getroffen zu haben! Die Kette, der von die signierten Bücher ist nun auch wieder vollständig und so ist alles im Lot! Danke!

Da ich nicht auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen kann, bin ich fix wieder zum Gmeinerstand und habe mich dort mit einer Autorin unterhalten, die einen biografischen Kriminalroman geschrieben hat, der sich für mich sehr interessant angehört hat" "Der Vampir vom Niederrhein - Peter Kürten" von Susann Brennero trifft genau meinen Lesegeschmack und mittlerweile ist der Roman auch auf meiner Reziliste gelandet und ich bin sehr gespannt, was mich erwartet!








Als das Bloggertreffen vorbei war, wollte ich noch mal bei Heyne vorbeischauen, denn das wiedersehen mit Wulf war wirklich kurz und so habe ich gehofft, dass er noch da sein wird. Na ja , er war da... aber nicht alleine! Viele bekannte Blogger waren anwesend und so mauserte sich das ganze zu einem ganz spontanen Bloggertreffen! Als dann auch noch ganz kurz Paul Cleave vorbeischaute hat es das alles noch mal perfekter gemacht! Mensch, das war so, so, so schön! Deshalb gab es auch gleich ein schönes Gruppenfoto, allerdings ohne Paul Cleave, der gleich wieder weg musste




Zu meinem Glück fehlte mir jetzt nur noch das Blog`nTalk bei Randomhouse, das Bloggertreffen,auf das ich mich schon sehr gefreut habe und das heute der krönende Abschluß vom Messefreitag sein sollte!

Wie immer waren viele Autor/innen anwesend und wie immer, war es sehr voll bei diesem Bloggertreffen. Wie immer hat mir meine MS einen Strich durch die Rechnung gemacht und ich bekam in der Menschenmenge fast keine Luft mehr und Panik, sodass ich da - mal wieder - schnell rausmusste! Jedes Jahr das gleiche und das nervt mich immer gewaltig aber so ist es nun mal.

Also habe ich ein bisschen Zeit ins Land gehen lassen, bevor ich mich wieder zum Stand getraut habe und ein Foto mit Oliver Kern machen konnte! Doch noch einen "erwischt" :D




Tag 4 - Samstag

Eigentlich vermeide ich es am Wochenende auf der Messe zu sein. Allerdings fand das Piper-Bloggertreffen mit Dan Wells an eben diesem Samstag statt und da ich großer Fan des Autoren bin, wollte ich das unbedingt mitnehmen! Das Bloggertreffen fand in einem für sich abgeschlossenen Raum statt und war deshalb auch sehr angenehm, nicht überlaufen, einfach toll! Der Piper Verlag hat uns mit Snacks und Getränken versorgt und obwohl ich fast zu spät kam, hatte ich nichts verpasst, denn ein paar Minuten später war er dann da - Dan Wells, der uns etwas zu seinem neuen Buch "Bluescreen" erzählt hat, Fragen beantwortet und Signier- und Fotowünsche erfüllt hat!


Außerdem hat der Piperverlag den angemeldeten Bloggern schöne Taschen mit tollem Inhalt gepackt und das läßt doch das Bücherherz gleich wieder höher schlagen! In nächster Zeit darf ich mich nicht über zu wenige Bücher beschweren! Danke für die Bücher und danke, dass ich dabei sein durfte!












Direkt nach dem Bloggertreffen habe ich dann die Messe für dieses Jahr mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlassen!

Es war so schön viele bekannte Gesichter wiederzusehen und neue Kontakte zu knüpfen! Die Messe 2016 wir mir noch ganz lange in Erinnerung bleiben und schon jetzt freue ich mich auf die Messe 2017!

Montag, 31. Oktober 2016

Rezension - Niemand sieht mich kommen

Lisa Scottoline
Niemand sieht mich kommen 

Übersetzt von Kathrin Bielfeldt
Klappenbroschur, 416 Seiten
Rütten & Loening
978-3-352-00884-9











Kurzbeschreibung: 

„Ich bin ein Soziopath. Ich halte dich zum Narren. Ich halte jeden zum Narren.“

Doktor Eric Parrish, der Chef einer psychiatrischen Klinik, hat schon bessere Tage gesehen. Seine Frau will sich von ihm trennen und droht, ihm seine siebenjährige Tochter Hannah wegzunehmen. Eine krebskranke Patientin legt ihm ihren Enkel Max ans Herz, der dringend Hilfe braucht, weil er als Stalker unterwegs ist, und die Medizinstudentin Kristine macht ihm Avancen – und klagt ihn der sexuellen Belästigung an, nachdem er sie abgewiesen hat. Als man ihn auch noch eines Mordes verdächtigt, begreift Eric, dass ihn jemand vernichten will.

Der Mega-Bestseller aus den USA – von einer Meisterin des Thrillers.

Doktor Eric Parrish ist Chef der psychiatrischen Abteilung eines Krankenhauses in Philadelphia. Seit er sich von seiner Frau getrennt hat, kümmert er sich umso intensiver um seine Tochter Hannah. Erstaunt muss er feststellen, dass seine Frau ihr gemeinsames Haus verkaufen will und auch schon einen neuen Lebenspartner hat. Endgültig aus den Fugen gerät die Welt des Psychiaters, als er den siebzehnjährigen Max als Patienten annimmt. Die Großmutter des Jungen ist sterbenskrank, und er gesteht Eric, ein Mädchen zu stalken. Wenig später wird dieses Mädchen ermordet, und ausgerechnet Eric ist der Letzte, der sie lebend gesehen hat. Als eine überaus attraktive Medizinstudentin, die ihn seit längerem mit ihren Avancen verfolgt, ihn bei der Klinikleitung der sexuellen Belästigung anklagt, begreift Eric, dass es jemand auf ihn abgesehen hat und ihn vernichten will

“In diesem fesselnden Roman mit atemberaubenden Wendungen packt Scottoline den Leser an der Halsschlagader und lässt ihn nicht mehr los.“ Library Journal

Meine Meinung: 

Eric Parrish ist Arzt und Chef einer psychiatrischen Klinik. Sein Leben gestaltet sich schwierig, denn seine Frau möchte die Trennung und die gemeinsame 7jähige Tochter Hannah. Als ob das alles nicht genug wäre, möchte seine (Noch) Frau das gemeinsame Haus verkaufen und hat auch noch einen neuen Lebensgefährten.

Als Max den Wunsch einer sterbenskranken Dame, sich ihren Enkel Max anzusehen erfüllt, gerät alles komplett aus der Reihe. Max liebt seine Großmutter abgöttisch, hat natürlich Angst um deren bevorstehenden Tod und gesteht Eric ein Mädchen, in das er verliebt ist, zu stalken. Kurz darauf wird ebendieses Mädchen ermordet und Eric ist der Letzte, der die junge Frau lebend gesehen hat. Obendrein bezichtigt ihn auch noch eine seiner Medizinstudentinnen der sexuellen Belästigung und plötzlich findet sich Eric Parrish in seinem ganz persönlichen Albtraum wieder...

Ich habe "Niemand sieht mich kommen" sehr gerne gelesen! Der Thriller hat alles, was zu diesem Genre gehört und obendrein taucht der Leser tief in die Arbeit einer psychiatrischen Klinik ein. Der Protagonist Eric Parrish war mir auf Anhieb symphatisch und er hat mir auch ein wenig leid getan, denn was er erleben muss, wünscht man seinem ärgsten Feind nicht. Der Arzt ist sich seiner Pflicht den Patienten gegenüber sehr bewusst und auch nachdem das Mädchen, das Max nach eigenen Angaben stalkt, ermordet wird, glaubt Eric an die Unschuld seines Schützlings. Max ist nicht nur von dem Mädchen besessen, sondern hat obendrein noch eine Zwangsneurose, die ihm das Leben nicht unbedingt leicht macht. Eric möchte auf eigene Faust herausfinden, wer das Mädchen ermordet hat und ahnt nicht, in welche Gefahr er sich dabei begibt.

Die Autorin beschreibt in einem fesselnden Schreibstil einen Mann, der sein Leben einfach wieder in den Griff bekommen will. Die Qualen, die Eric in seinem Privatleben durchstehen mus, gerade der Kampf um das Sorgerecht,machen die Figur sehr authentisch auch wenn ich manchmal Erics Handeln nicht ganz nachvollziehen konnte. Wenn man allerdings bedenkt, wieviele "Baustellen" sich für ihn aufgetan haben, sieht es schon wieder anders aus und man kann ihn doch irgendwie verstehen.

Das Buch war von Beginn an spannend und endet in einem überraschenden Finale, mit dem ich so nicht gerechnet habe und mir auch sehr gut gefallen hat! "Niemand sieht mich kommen"  gehört für mich eher in die Psychothrillerschiene und für Fans des Genres gebe ich sehr gerne eine Leseempfehlung!


Dienstag, 25. Oktober 2016

Rezension - Willkommen in Quisco

Hermans, Daan
Willkommen in Quisco

Roman. Übersetzt aus dem Niederländischen von Wibke Kuhn
1. Auflage 2016, 320 Seiten
ISBN: 978-3-7844-3401-8
20,00 EUR* D / 20,00 EUR* A / 24,90 CHF* (UVP)
LangenMüller










Kurzbeschreibung

In dem Moment, als Evander Clovis in der Redaktionssitzung zugibt, eine Tante in Quisco zu haben, weiß er, dass er einen Fehler begangen hat. Der Auftrag, über das Verschwinden der Ärztin Martha Mulder zu recherchieren – und zwar vor Ort –, ist ihm damit sicher. Quisco. Ein Provinznest. Die Bewohner schotten sich ab und wollen mit der restlichen Welt nichts zu tun haben. Das kann doch nur ein Haufen realitätsferner Hinterbänkler sein. Nach stundenlanger Fahrt kommt der Journalist in Quisco an und findet einen Ort vor, der den Gründer Jeremiah Quisco verehrt und alle Probleme lieber unter Ausschluss der Öffentlichkeit löst. So auch die Frage, was nun mit Josie passieren soll. Sie ist die Tochter der vermissten Ärztin und das einzige Kind im Ort. Wer soll sich nun um sie kümmern? Jeder rät ihm davon ab, mit Josie zu reden, da alle sie merkwürdig finden. Grund genug für Clovis, sich ausführlich mit der Neunjährigen zu unterhalten. Sie warnt ihn mehrfach eindringlich, dass nichts so ist, wie es scheint. Je länger er in Quisco bleibt, desto mehr scheint sich diese Aussage zu bewahrheiten.

Meine Meinung: 

In einem Ort namens Quisco ist die Ärztin Martha Mulder verschwunden. Der nicht sehr erfolgreiche Journalist Evander Clovis erzählt in der Redaktionssitzung, dass er eine Großtante in Quisco hat. Um für eine Story zu recherchieren wird Evander kurzum nach Quisco geschickt. Die Menschen in diesem Ort sind sehr verschwiegen und wenig kooperativ. Das einzige Kind im Ort, Josie, scheint mehr zu wissen, allerdings warnen die Menschen Evander mit dem Mädchen zu reden, da sie sehr merkwürdig sei...

"Willkommen in Quisco" wird als Mystery Thriller deklariert und als ich den Klappentext gelesen habe, hoffte ich eine spannende Geschichte vor mir zu haben.

Quisco ist ein sehr seltsamer Ort. Leute von außen haben es sehr schwer dort, was nicht zuletzt an der recht komischen Bevölkerung liegt. In diesem Ort ist tatsächlich alles anders. Untereinander scheint die Gemeinschaft sehr verschworen doch hinter den Kulissen sieht es ganz anders aus, wie Evander nach dem ein oder anderen Gespräch feststellen muss. Josie ist neun Jahre alt, scheint aber allwissend zu sein. Für ihr Alter artikuliert sie sich sehr gewählt und immer irgendwie in Rätseln, denen Evander beschließt auf den Grund zu gehen. Mir kam es so vor, als hätten die Leute in irgendeiner Art Angst vor dem Kind.

Soviel zur Story. Ich muss zugeben, dass mich "Willkommen in Quisco" wenig begeistert hat. Die Story plätschert so dahin und ich hab mich in der Geschichte einfach nicht wohl gefühlt. Das Verhalten von Evander war für mich teils schwer nachvollziehbar und je mehr die Geschichte voranschritt, desto verwirrter war ich. Der Mystery-Thriller wirft viele Fragen auf, die für mich nur unzureichend beantwortet wurden und als ich das Buch zuklappte, wusste ich wirklich nicht, was ich davon halten sollte.

Ich habe lange darüber nachgedacht, einzelne Passagen noch mal gelesen, kam aber auch dann zu dem Schluß, dass das Buch einfach, für mich ganz persönlich, nichts war. Ich blieb bis zum Ende dabei, weil ich dachte, dass da doch noch mehr kommt, wurde allerdings enttäuscht. Leider kam bei mir auch wenig Spannung auf, sodass ich das Buch zwischendurch immer mal zur Seite legen musste. Manchmal ist es auch einfach der falsche Zeitpunkt für ein Buch. Vielleicht war es in dem Fall so und vielleicht werde ich dem Buch zu einem späteren Zeitpunkt noch mal eine Chance geben.