Montag, 18. Juni 2012

-Rezension- "Final Cut"-Veit Etzold






  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag); Auflage: 4 (6. August 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404166876
  • ISBN-13: 978-3404166879












Klappentext:


Du hast 438 Freunde auf Facebook.
Und einen Feind.

Die Freunde sind virtuell,
der Feind ist real.

Er wird Dich suchen.
Er wird Dich finden.
Er wird Dich töten.

Du hast 438 Freunde auf Facebook.
Und keiner wird etwas merken.

Ein Killer, der wie ein Computervirus agiert: unsichtbar und allgegenwärtig. Er nennt sich der Namenlose, und seine Taten versetzen ganz Berlin in Angst und Schrecken. Hauptkommissarin Clara Vidalis und ihr Team sind in der Abteilung für Pathopsychologie ohnehin schon für die schweren Fälle zuständig, aber die Vorgehensweise dieses Verbrechers raubt selbst ihnen den Atem. Perfide und genial, lenkt er die Ermittler stets auf die falsche Fährte. Und erst allmählich begreift die Kommissarin, dass der Namenlose sein grausames Spiel nicht mit der Polizei spielen will, sondern nur mit einem Menschen: mit ihr, Clara Vidalis. Während die Ermittler noch verzweifelt versuchen, die Identität des Killers aufzudecken, startet der Medienmogul Albert Torino eine neue Casting-Show. Und es gibt jemanden, der diese Show für seine eigenen, brutalen Zwecke nutzen wird: der Namenlose.




Meine Meinung: 

In erster Linie ist der Thriller, meines Erachtens, eine Abrechnung mit der Medienlandschaft.
Man muss sich mal vorstellen, wenn heute Sendungen wie die allseits bekannten Castingshows oder Formate im denen B-Promis sich ein "Zubrot" verdienen laufen, wie weit wird das in fünf oder zehn Jahren noch ausufern? Was bekommt der mehr oder weniger interessierte Zuschauer dann zu sehen? Wenn man Final Cut gelesen hat, kann man da schon Angst bekommen.

Auch die Gefahren von sozialen Netzwerken sind nicht zu unterschätzen. Ich für meinen Teil bin echt am überlegen ob ich die Bilder meiner Katze schnellstmöglich wieder aus Facebook entferne ;)

Der Killer, der Namenlose, hat mir fast schon ein bisschen Leid getan, denn im zweiten Teil erfährt der Leser Stück für Stück, was ihn bewegt  und der Thriller nimmt richtig Fahrt auf. Auch die Kommisarin, Clara Vidalis, hat mir ihrer Vergangenheit zu kämpfen und ist dem Namenlosen ähnlicher als sie denkt...

Der Thriller ist in einem sehr guten und äusserst detaillierten Schreibstil verfasst und wer in Bildern liest und einen nicht allzu guten Magen hat, sollte vorsichtig sein. Bisweilen geht Final Cut allerdings auch auf die Psyche.

Alles in allem fand ich den Thriller richtig spannend und habe das Buch ab Teil zwei in einem Rutsch durchgelesen. Für echte Thrillerfans ein MUß! Beide Daumen hoch!




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