Freitag, 13. Juli 2012

Rezension Martin Pistorius - Als ich unsichtbar war


Taschenbuch: 344 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag); Auflage: 8 (30. August 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404603567


Beschreibung:

Martin ist zwölf, als ihn eine rätselhafte Krankheit befällt: Er verliert seine Sprache, die Kontrolle über seinen Körper, ist nach wenigen Monaten völlig hilflos. Die Ärzte sagen seinen Eltern, er werde für immer schwerstbehindert bleiben. Was niemand ahnte: Im Kokon seines Körpers verbirgt sich ein schrittweise erwachender Geist und eine zutiefst lebendige Seele. Martin Pistorius erzählt bewegend und absolut authentisch, was ihn in den elf Jahren der Hilflosigkeit am Leben gehalten hat.

Meine Meinung:

Unglaublich! Dieser Junge, bzw. junge Mann zeigt wieviel (Über) Lebenswille in einem Menschen steckt.
Bis er sich endlich aus seinem Kokon befreien konnte, machte er eine Zeit durch, die man noch nichtmal seinem schlimmsten Feind wünscht. Wenn es eine Hölle gibt, hat Martin Pistorius sie sie schon zu Lebzeiten gesehen. Besonders erschreckend sind die Schilderungen des Pflegeheims und ich kann mir  gut vorstellen, dass es viele Heime solchen Kalibers gibt. Ich bete, dass ich niemals in die Lage komme in so einem Heim mein Dasein fristen zu müssen. Starker, junger Mann! Respekt!

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