Sonntag, 4. November 2012

Rezension "Das Haus des Todes"


Heyne Verlag
Das Haus des Todes - Paul Cleave
Verlag: Heyne Verlag
Taschenbuch, Broschur, 576 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-43695-4
€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 14,90*



Klappentext:

Tretet ein - seid meine Gäste ...
Es ist Nacht über der Metropole Christchurch, Neuseeland. Caleb Cole verlässt sein Haus, steigt in den Wagen. Er macht sich an die Arbeit – es gibt viel zu tun. Caleb fühlt sich gut – er ist frisch geduscht, kein Blut klebt mehr an seinem Körper. Nun ist es Zeit, das Werk zu vollenden. Es soll eine lange Nacht werden – mit vielen Opfern. Caleb biegt in die Straße zum alten Schlachthaus. Hier wird er seine Gäste versammeln. Behutsam fasst er an sein Messer. Das Spiel beginnt …


Meine Meinung:

"Das Haus des Todes" von dem neuseeländischen Autor Paul Cleave war mein erstes von dem symphatischen Schriftsteller. Ich bin mir nicht sicher aber ich denke, dass es zu einer Reihe gehört, die mit "Der siebte Tod" beginnt.

In einem lockeren Schreibstil erzählt Paul Cleave die Geschichte von dem Gelegenheits- Privatermittler Theodore Tate, der aus dem Polizeidienst ausgeschieden ist, allerdings nichts lieber machen würde, als wieder zum alten Team zu gehören.

Als in einer Nacht 4 Menschen in Christchurch umgebracht werden ist die Chance für Tate gekommen, denn eigentlich kennt sich niemand besser mit Serienkillern aus als er. Als dann auch noch eine komplette Familie entführt wird, wird Tate um Hilfe gebeten...

Dem Charakter Theodore Tate ging es wie mir. Ich denke, ihm war Caleb Cole symphatisch und im nächsten Augenblick hat er ihn gehasst. Tate und Caleb Cole sind sich ähnlicher als sie denken, denn sie haben ein ähnliches Schicksal erlitten. Der Thriller ist unwahrscheinlich spannend und der Täter begleitet den Leser von Anfang an durch die Story und so erfährt man immer mehr über Caleb Cole, der von einem ganz normalen Familienvater zum Monster wird und man baut eine Beziehung zu ihm auf. Ich habe zweitweise regelrecht mit Caleb Cole gelitten.

Selten hat mich ein Thriller gefühlsmäßig so verwirrt. Mit Caleb Cole hat Paul Cleave einen ganz starken Charakter geschaffen. Caleb hat mir leid getan, ein paar Seiten weiter habe ich ihn verwunschen. Ich hatte Verständnis für ihn, wiederum ein paar Seiten weiter habe ich mir gewünscht, dass ihn doch endlich jemand zur Strecke bringt.

Am Ende fragt man sich dann, was hätte ich an Caleb`s Stelle getan...?

Man kann den Thriller nur schwer aus der Hand legen. Ich für meinen Teil, werde mir so schnell als möglich "Der siebte Tod" besorgen um nachzusehen, was in Christchurch, in dem wohl alle Thriller von Paul Cleave spielen, noch so los ist. Hat mir sehr, sehr gut gefallen!





Kommentare:

  1. Deine Rezi hat mir "Das Haus des Todes" von unserem Mr. Charming Paul Cleave richtig schmackhaft gemacht, danke :))

    Liebe Grüße
    Anka

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das ist schön! Ich will auch mehr von Prinz Charming! ;)

      Löschen
  2. Liegt schon hier und wartet auf mich. Mal sehen, ob Prinz Charming mich auch überzeugen kann.

    AntwortenLöschen
  3. Ich bin hier noch unentschlossen. Dieses Buch hatte ich bereits auf der Buchmesse in der Hand und ich dachte: "Ja, das ist genau mein Geschmack!"

    Zu Hause ergab dann meine Recherche, dass es sich um einen Band aus einer Reihe handelt (wie du ja auch schon vermutet hattest :-))
    Das finde ich persönlich immer etwas abschreckend, wenn man ein Buch liest, und dann schon mitten in einer Reihe ist.

    Aber deine Rezension klingt ja so, dass man es auch lesen kann, wenn man den Vorgänger nicht kennt ;-)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo jenny,

      ja, man kann es schon außerhalb lesen. Allerdings kommt in dem Buch etwas vor, dass die Frau von Theodore Tate betrifft und die Aufklärung wird nur kurz angerissen. Das fand ich etwas schade, tut aber für die Story eigentlich nichts zur Sache ;)

      LG
      Alex

      Löschen
  4. Hallo,
    ich wollt nur mal kurz sagen, dass ich seit einiger Zeit regelmässige Leserin deines Blogs bin und mittlerweile einige Bücher aufgrund deiner Rezensionen gekauft bzw. gelesen habe und ich muss sagen: ICH WERDE DAS AUCH WEITERHIN SO MACHEN! :-))
    Danke, für deine tollen Lesetipps!
    Anscheinend haben wir einen sehr ähnlichen "Lesegeschmack"

    Liebe Grüsse
    Katja

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Katja,

      vielen Dank für das Kompliment! So macht rezensieren Spaß und ich hoffe, dass ich auch weiterhin deinen Geschmack treffe!

      P.S.: meine nächste Rezi folgt dann auch gleich. Könnte wetten, dass auch dieses Buch nach deinem Geschmack ist ... ;)

      Liebe Grüße
      Alex

      Löschen