Donnerstag, 15. November 2012

Rezension - Schuster und das Chaos im Kopf

Schuenemann Verlag

Schuster und das Chaos im Kopf
Kriminalroman

Susanne Lieder
356 Seiten, Hardcover
mit Lesebändchen


EUR 16,90
ISBN 978-3-7961-1003-0

Klappentext:

Drei ermordete Frauen innerhalb kürzester Zeit – und Kommissar Heiner Schuster hat nicht eine einzige brauchbare Spur. Noch dazu hat er ganz andere Sorgen: Seine Frau hat ihn rausgeworfen, er muss in einem Wohnwagen hausen und seine Neurosen werden von Tag zu Tag schlimmer. Als Schuster die attraktive Jana kennenlernt, scheint es wenigstens einen Lichtblick in seinem Leben zu geben. Wäre da nicht Janas Exfreund, der verdächtiges Videomaterial besitzt und Jana immer wieder bedroht …

Meine Meinung:

Schuster und das Chaos im Kopf ist der Auftakt einer Reihe um den liebenswerten, jedoch neurotischen Kriminalhauptkommisar Heiner Schuster.

Schuster lebt, nachdem er von seiner Frau wegen seiner neurotischen Züge vor die Tür gesetzt wurde, in einem Wohnwagen auf dem Grundstück eines Kollegen. Natürlich gefällt ihm das überhaupt nicht und so ist er auch recht mürrisch und lässt das gerne auch mal an anderen aus, jedoch niemals boshaft. Schuster ist mir im Laufe des Krimis immer symphatischer geworden!

Als innerhalb kurzer Zeit drei Frauen ermordet werden, es keine brauchbaren Spuren oder Hinweise gibt und er auch noch eine junge Frau, die ihm mehr als symphatisch ist kennenlernt, ist sein Chaos im Kopf perfekt!

Der Krimi ist in einem sehr flüssig zu lesenden Schreibstil verfasst. Oft musste ich schmunzeln, denn Schuster kommt mit einer Journalistin in Verbindung und die Dialoge zwischen den beiden, inbegriffen einiger verbaler Giftpfeile, die zwischen den beiden fliegen, sind einfach herrlich amüsant. Auch lernt man in dem Krimi, dass es besser wäre neue Kleidung vor dem ersten Tragen zu waschen. 

Ich möchte zu der eigentlichen Story gar nicht soviel sagen. Ich empfehle den Krimi bei einer Tasse Kaffee oder einem Glas Wein einfach zu lesen und genießen. Ich hatte recht kurzweilige Stunden und freue mich schon auf den zweiten Fall von Herrn Schuster nebst Kollegen!





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