Samstag, 5. Januar 2013

Rezension - Alles bleibt anders

Siegfried Langer
Alles beibt anders


Atlantis Verlag Guido Latz (20. Dezember 2008)

ISBN: 3936742952

Seiten: 240 Seiten












Klappentext:

Schlimm genug für Frank Miller, dass er sein Gedächtnis verloren hat. Doch nicht nur das - er wurde offiziell für tot erklärt! Als ihn nicht einmal seine Verlobte Claire wiedererkennt, verwandelt sich sein rätselhaftes Schicksal endgültig in eine Tragödie.
Es ist das Jahr 2008 und Franks langsam zurückkehrende Erinnerungen konfrontieren ihn mit einer unglaublichen Realität: mit einem Dritten Reich, das das Jahr 1945 überlebt hat, mit einer NSDAP, die mächtiger und grausamer ist als jemals zuvor. Über ganz Europa weht die Flagge mit dem Hakenkreuz. Franks Suche nach seiner Identität führt ihn in die deutsche Hauptstadt Germania, erbaut nach den tollkühnen Entwürfen Hitlers und Speers.
Dort erfährt er, dass er kämpfen muss - um sein Leben, um seine Liebe zu Claire und um das Schicksal vieler anderer.

Nominiert für den Deutschen Phantastik Preis 2009.
Nominiert für den Kurd Laßwitz Preis 2009.


Meine Meinung:

Nach "Vater,Mutter,Tod" und "Sterbenswort", die mich beide restlos überzeugt haben, wollte ich natürlich auch das erste Buch, das Siegfried Langer geschrieben hat, lesen.

Dieses Buch ist eher dem Genre Science-Fiction zuzuordnen aber nicht weniger spannend als die beiden nachfolgenden Thriller.

Erschreckend - hoffnungsvoll - verwirrend - kann nicht sein! - Oder vielleicht doch? - bestimmt wird alles gut-oder auch nicht? Das waren meine Gedanken, als ich "Alles bleibt anders" gelesen habe.

Das Buch handelt von dem wohl dunkelsten, erschreckendsten und furchtbarsten Kapitel der deutschen Geschichte. Was wäre wenn Deutschland den zweiten Weltkrieg gewonnen hätte? Was wäre wenn berühmte Wissenschaftler oder Genies unserer Welt niemals gelebt hätten oder viel zu früh gestorben wären und was wäre wenn wir eines Tages unsere Geschichte verändern könnten? Wäre es wirklich so gut, wenn man sie verändern könnte,oder würde dies zu noch schlimmeren Geschehnissen führen? Die Lektüre hat mich nachdenklich gemacht und grübelnd zurückgelassen. Es ist erstaunlich und teils erschreckend was Dinge, die Menschen tun, seien sie noch so banal, in 10, 20 oder 30 Jahren auslösen könnten. Unheimlich...


Eigentlich kann und will ich gar nicht mehr zu dem Buch sagen nur soviel - auch "Alles bleibt anders" hat mich restlos überzeugt und ich kann eine ganz klare Leseempfehlung geben!




1 Kommentar:

  1. Wow! Ich bin ja eigentlich kein Fan von "politisch angehauchten" Büchern, aber dieses hier klingt trotzdem interessant und spannend.
    Danke fürs Vorstellen!
    Liebe Sonntagsgrüße
    Anka

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