Freitag, 4. Januar 2013

Rezension - Boy 7

Boy 7
Vertraue niemandem. Nicht einmal dir selbst.Alter: ab
12 Jahre
ISBN
978-3-401-50421-6
Bibliografie
Seitenzahl 272
Maße 195.00 mm / 121.00 mm / 19.56 mm
Einbandart kartoniert
Erscheinungstermin 02.01.2013
Preis 7.99 €




Klappentext:

Boy 7 kommt auf einer glühend heißen, kahlen Grasebene zu sich und weiß weder, wohin er unterwegs ist, noch, woher er kommt. Er weiß nicht einmal mehr, wie er heißt. Die einzige Nachricht auf seiner Mailbox stammt von ihm selbst: „Was auch passiert, ruf auf keinen Fall die Polizei.“ Wer ist er? Wie ist er hierher geraten? Und wem kann er noch vertrauen?

Meine Meinung:

Ein Junge kommt auf einer Grasebene zu sich. Er weiß weder wie er heißt, noch wie er dort hingekommen ist. Das einzige was er dabei hat ist ein Rucksack, in dem sich verschiedene, vermeintlich unnütze Dinge, wie zB. Eine Karte von Pizza Hut befindet. Wenig später findet der Junge in dem Rucksack allerdings ein Handy auf dessen Mailbox eine Nachricht gespeichert ist: „Was auch passiert, ruf auf keinen Fall die Polizei.“
Um von dieser Grasebene wegzukommen, hält der Junge ein Auto auf der Straße an. Die Fahrerin, ein junges Mädchen namens Lara, ist dem Jungen behilflich und nimmt ihn mit zu ihrer Tante, die ein Bed & Breakfast Pension besitzt. Um wenigstens einen Namen vorgeben zu können, nennt der Junge sich Boy Seven, denn er hat in allen seinen Kleidungsstücken Aufnäher mit genau diesem Namen gefunden.  In der Pension angekommen, lernt er nicht nur Lara`s Tante, sondern auch einen weiteren Gast mit dem Namen Jones kennen. Boy Seven ist sich nicht sicher wem er trauen kann und leiht sich Lara`s Laptop aus. Mit dessen Hilfe und den im Rucksack gefundenen Utensilien, findet Boy Seven Unglaubliches heraus.

Dieser Jugendthriller hat mir sehr gut gefallen. Er ist sehr spannend und lässt sich, dank des klaren Schreibstils der Autorin, Mirjam Mous, flüssig lesen. Die Idee hinter dem Thriller fand ich richtig toll und das Jugendbuch war insgesamt gut durchdacht. Man kann das Buch nicht aus der Hand legen, bevor man nicht weiß, was Boy Seven widerfahren ist und wer oder was hinter seinem Gedächtnisverlust steckt. Die Auflösung macht nachdenklich und die Story an sich hat mich erschreckt.

Ich verzichte in dieser Rezension bewußt auf Buch-Zitate, denn jedes Wort wäre wahrscheinlich eins zuviel und ich möchte nichts vorwegnehmen. Die Altersangabe, ab 12 Jahren, halte ich für angemessen und ich bin mir sicher, dass nicht nur junge Leser, den Thriller verschlingen werden. 

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