Montag, 7. Januar 2013

Rezension - Die Welt, wie wir sie kannten

von Susan Beth Pfeffer
übersetzt von Annette von der Weppen

ePub

Seiten 412

Alter ab 14 Jahren

ISBN 978-3-646-92009-3


Carlsen






Klappentext:

Was zählt, wenn jeder Tag der letzte sein könnte?
Was, wenn die Welt über Nacht nicht mehr so ist, wie wir sie kannten?
Gespannt verfolgt Miranda zusammen mit ihrer Familie und der ganzen Straße, wie ein Asteroid auf dem Mond einschlägt. Doch dann verläuft der Abend ganz anders als erwartet: Der Mond wird aus seiner Umlaufbahn geworfen und nichts ist mehr, wie es war. Über Nacht gerät die Welt aus den Fugen; Flutkatastrophen, Erdbeben und extreme Wetterumschwünge bedrohen die gesamte Zivilisation. Und Miranda und ihre Familie müssen lernen, dass bei großen Katastrophen gerade die kleinen Dinge zählen: Feuerholz, Klopapier, eine Dose Bohnen, Aspirin. Und dass sie alle zusammen sind.


Meine Meinung:

Miranda ist ein 16jähriges Mädchen, das mit ihrer alleinerziehenden Mutter und zwei Brüdern zusammenlebt. Als eines Tages die Medien voll davon sind, dass demnächst ein Asteroid auf dem Mond einschlagen wird, ist sie eigentlich nur genervt von dem ganzen Hype, der darum gemacht wird. Der Tag X kommt und der Asteroid, der auf dem Mond an diesem Tag einschlägt, ist größer als vermutet und wirft den Mond aus seiner Umlaufbahn. Plötzlich ist nichts mehr wie es war und Miranda kämpft mit ihrer Familie ums nackte Überleben...


Ich fand das Jugendbuch sehr, sehr spannend und konnte gar nicht schnell genug blättern. Das Buch ist mehr als Tagebuch aufgebaut, das Miranda über diese schwere Zeit schreibt. Für wen und warum weiß sie selber nicht so genau, denn sie kann sich nicht vorstellen, dass auch nur ein Mensch diese Zeit der absoluten Veränderung überleben wird.

Was mir sehr gut an dem Buch gefallen hat war, dass der Zusammenhalt einer Familie und den engsten Freunden ganz groß geschrieben wird. Was mich erschreckt hat waren die Beschreibungen, dass sich in solchen Zeiten wahrscheinlich jeder selbst der Nächste ist und ich kann nur beten, dass so etwas zu unseren Lebzeiten niemals geschieht.

Susan Beth Pfeffer schreibt sehr flüssig und ermöglicht es den Lesern das Buch wirklich fast zu fressen. Man muss einfach wissen, wie es am nächsten Tag weitergeht. Ich hatte teilweise gar keine Ruhe. Das Buch hat mich sehr beschäftigt und ich fand es teils sehr beängstigend. Man mag sich gar nicht vorstellen, wie die Welt aussieht ohne Sonne, immer weniger Lebensmittel, fast gänzlich ohne ärztliche Versorgung, ohne Strom, ohne Heizung bei minus 20 Grad...


Ich kann das Buch wärmstens weiterempfehlen. Die ist der erste Teil einer Dystopie. Teil 2 "Die Verlorenen von New York" und Teil 3 "das Leben, das uns bleibt" sind ebenfalls im Carlsen Verlag erschienen und ich werde nicht sehr lange warten, bis ich auch diese beiden Bücher mein nennen darf!







Kommentare:

  1. Klasse, dass es dir so gut gefallen hat :)
    Ich habe es als Hörbuch gehört und fand es so langweilig, dass ich es bisher nichtmal geschafft habe es zu rezensieren.
    LG
    Yvonne

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    1. Ich mag sowieso Endzeitfilme und auch Bücher und fand es superspannend ;) Finde es aber interessant wie weit Meinungen auseinander gehen können. Ich für meinen Teil werde mir so schnell wie möglich Teil 2 zulegen.

      LG
      Alex

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  2. Oh toll :-) Ich glaube, das ist was für mich <3

    LG,
    Gravefruit

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