Samstag, 16. Februar 2013

Gastrezension - Ich soll nicht töten

Barry Lyga
Ich soll nicht töten
Thriller

Originaltitel: I Hunt Killers
Originalverlag: Little Brown, New York 2012
Aus dem Amerikanischen von Fred Kinzel

Deutsche Erstausgabe

Taschenbuch, Broschur, 384 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-38043-5
€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 14,90* (* empf. VK-Preis)

Verlag: Blanvalet




Klappentext: 




Stell dir vor, der berüchtigtste Serienkiller der Welt wäre dein Vater …
Heimlich beobachtet der 17-jährige Jasper »Jazz« Dent ein Ermittlerteam am Schauplatz eines brutalen Mordes. Dem jungen Mann wird sofort klar, dass er in großen Schwierigkeiten steckt. Denn der Killer hat seinem Opfer mehrere Finger abgeschnitten und als Souvenir mitgenommen. Und genau das war das Markenzeichen von Jazz’ Vater. Doch der berüchtigte Serienmörder befindet sich seit Jahren in einem Hochsicherheitsgefängnis. Jazz weiß, dass nun alle ihn für den Täter halten müssen – bis er den wahren Schuldigen zur Strecke bringt.

Anja`s Meinung:


Jasper "Jazz" Dent ist kein gewöhnlicher 17-jähriger. Sein Vater "Billy" Dent ist einer der gewalttätigsten Serienmörder unserer Zeit. Über 100 Morde gehen auf seine Rechnung, seit vier Jahren sitzt er allerdings in einem Hochsicherheitsgefängnis. 

Das Buch beginnt mit einem neuen Mord an einer jungen Frau. Jazz beobachtet dabei heimlich die polizeiliche Ermittlungsarbeit. Schnell wird ihm klar, dass es sich hier nur um einen Nachahmungstäter seines "Dear Old Dad" handeln kann. 
Der Täter selbst nennt sich der "Impressionist". Die Polizei vor Ort weigert sich zunächst noch, einen Zusammenhang zu der alten Mordserie herzustellen, muss nach weiteren Opfern jedoch eingestehen, dass hier jemand am Werk ist, der Billy Dent kopiert.

Spannend an diesem Buch ist in erster Linie nicht die Suche nach dem neuen Täter. Vielmehr steht der junge Jazz im Mittelpunkt. Sein Leben ist bestimmt durch die Verbrechen seines Vaters und seine große Angst, zu werden wie er. Der Versuch ein "normales" Leben zu führen, ist somit kaum möglich. Seine Freundin Connie und sein bester Freund Howie, ein Bluter, sind seine Stützen im Alltag, doch auch sie schaffen es nicht, Jazz seiner dunklen Gedanken zu berauben. Durch die "Schule" seines Vaters vermag sich Jazz in die Rolle eines Soziopathen zu versetzen und gibt den Cops wertvolle Hinweise über die nächsten Opfer des "Impressionisten". Natürlich kommt es zu einem großen Showdown mit einem offenen Ende, das geradezu nach einer Fortsetzung verlangt. 

Anja kann "Ich soll nicht töten" auf alle Fälle weiterempfehlen!

Vielen, lieben Dank für diese tolle Gastrezension!

1 Kommentar:

  1. Hallo!
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