Dienstag, 19. Februar 2013

Rezension - Der Leuchtturmwärter




Camilla Läckberg
Der Leuchtturmwärter
Kriminalroman
480 Seiten € 19,99 [D]
Erschienen: 04.01.13

Übersetzung: Aus dem Schwedisch von Katrin Frey
gebunden mit Schutzumschlag
€ 19,99 [D], € 20,60 [A], sFr 27,90
ISBN-13: 9783471350805

Verlag: List
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Klappentext:



Schriftstellerin Erica Falck hat mit ihren Zwillingen alle Hände voll zu tun, seit ihr Mann Patrik wieder im Polizeidienst ist. Sie findet kaum Zeit für ihre Freundin Annie, die gerade in das idyllische Fischerdorf Fjällbacka zurückgekehrt ist. Annie zieht in den Leuchtturm auf der kleinen Insel vor der Küste. Dort soll es nachts spuken, und dunkle Legenden ranken sich um den Ort. Annie scheint es nicht zu stören, vor allem seit Mats, ihre erste große Liebe, zu ihr zurückgekehrt ist. Doch dann wird Mats brutal ermordet. Patrik beginnt zu ermitteln. 
 
Meine Meinung:

Die Story beginnt sehr rasant. Annie flüchtet mit ihrem 5jährigen Sohn auf die, von Einheimischen genannten, Geisterinsel.  Man erzählt sich, dass es dort angeblich spuken soll und wer einmal die Insel betritt kehrt nie mehr wieder. Annie stört das wenig, denn sie selbst spürt die Anwesenheiten, hat aber keine Angst vor ihnen. Als ihre Jugendliebe Mats Annie besuchen kommt und kurz darauf ermordet wird, beginnt Patrik zu ermitteln. Mats scheint ein sehr verschlossener Mann gewesen zu sein, denn Patrik und sein Team kommen mit ihrer Arbeit um die Aufklärung nur sehr schwer vorwärts,  weil niemand den Mann wirklich näher zu kennen scheint. Welche Geheimnisse umgeben Mats?

Ich habe mich etwas schwer getan mit dem Kriminalroman.  Zu viele Personen, die wohl in den vorhergehenden Bänden, von dem ich keinen gelesen habe, schon auftauchen und deren Geschichten in „Der Leuchtturmwärter“ fortgeführt werden, machten es mir unheimlich schwer, die Story, die sich auch um vergangene Schicksale der Protagonisten dreht,  zu verfolgen.  Ich fand es schade, dass ich einfach nicht wusste, was Patrik und den anderen Personen in den vorherigen Bänden widerfahren sein musste.

Die Autorin erzählt sowohl die Geschichte von Annie und Matte, Patrik und Erica und deren Kinder, Anna uns Dan mit Familie, als auch Emilys  Schicksal, das um 1870 spielt und ihr Leben, dass  alles andere als einfach war.

Für mich plätscherte die Geschichte ein bisschen dahin und Spannung kam, durch die ausführlichen Ausführungen der Familiengeschichten um Patrik  und Erica, Dan und Anna, nur schleppend auf. Allerdings hat mich die Geschichte von Emily wirklich mitgerissen.

Eingefleischten Camilla Läckberg Fans, die die vorigen Bände schon gelesen habe, ist der Roman sicherlich zu empfehlen. Läckberg - Neulinge werden sich vermutlich ziemlich schwer tun.

Mein Dank gilt dem List Verlag  und Blogg dein Buch für das Bereitstellen des Rezensionexemplars.

1 Kommentar:

  1. Mir ging es genauso....meine Rezi kommt in den näcghsten Tagen....
    Liebe Grüße
    Martina

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