Donnerstag, 11. April 2013

Rezension - Pandemonium

Pandemonium
Hardcover
Einband Gebunden mit Schutzumschlag

Größe 15,00 x 22,00 cm
Seiten 352

Alter ab 14 Jahren
ISBN 978-3-551-58284-3

Verlag. Carlsen




 
 
Inhalt:

Die angepasste Lena von früher gibt es nicht mehr. Das Mädchen, das glaubte, was man ihm sagte, und sich gegen die Liebe heilen lassen wollte. Dieses alte Ich hat Lena zurückgelassen auf der anderen Seite des Zauns, über den sie mit Alex geflohen ist. Hier, in der Wildnis, schließt sie sich dem Widerstand an. Ein Auftrag führt sie erneut in die Stadt. Und tief in ihrem Innern gibt sie die Hoffnung nicht auf, dass Alex doch noch am Leben ist. Sie muss ihn finden. Denn in ihrem Herzen lodert immer noch die Liebe.
 
Meine Meinung:

Zuerst eine SPOILER-Warnung! Wer Band 1 nicht gelesen hat, bitte nicht weiterlesen!

Mir persönlich hat der zweite Band nicht ganz so gut gefallen wie Teil 1. Lena hat sich verändert - natürlich. Alex ist tot und in der Wildnis scheint es auch nicht ganz so rosig zu sein. Als Lena völlig geschwächt und verletzt in der Wildnis liegt, nimmt sich Raven, eine "Invalidin",  ihrer an.

Lena muss lernen mit den anderen "Invaliden" zusammen einen Weg durch die Wildnis zu finden um zu überleben. Nahrung und Wasser ist knapp und der bevorstehende Winter ist auch nicht zu verachten. So zieht die Gruppe weiter um einigermaßen sichere Plätze zu finden. Lena "sieht" überall ihren über alles geliebten Alex und hofft insgeheim, dass er vielleicht doch noch lebt. Außerdem ist da ja auch noch ihre Mutter, die sie hofft in der Wildnis wiederzusehen. 

Der Schreibstil von Lauren Oliver ist, wie auch in "Delirium" flüssig und die Geschichte lässt sich sehr gut verfolgen obwohl von Kapitel zu Kapitel von "damals" zu "jetzt" gewechselt wird. So fällt es relativ leicht Lena`s Vorgehensweise zu verstehen. "Pandemonium" ist viel düsterer als Teil 1 und ich bin gespannt, ob in "Requiem", Band 3 der Reihe ( gbt`s bisher nur auf englisch), aufgeklärt wird was die Menschen bewogen hat die Liebe ausrotten zu wollen. Es gibt zwar immer mal häppchenweise Hinweise diesbezüglich, was mir allerdings als Erklärung nicht reicht!

Geendet hat "Pandemonium" mit einem Paukenschlag und nun bin ich natürlich mehr als neugierig auf den letzten Teil der Trilogie. Ich erhoffe mir dort auch wieder von Hana und Grace zu lesen. Wie ist es ihnen in der Zeit ergangen und wie geht es mit Lena`s Mutter weiter? Man darf gespannt sein!

Wer "Delirium" gelesen hat, muss "Pandemonium" natürlich auch lesen, schon alleine wegen dem Ende und wird genauso gespannt sein wie ich, wie es mit Lena weitergeht!

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