Sonntag, 25. August 2013

Rezension - Schattenfreundin

Schattenfreundin
Christine Drews

Bastei Lübbe
Taschenbuch, 287 Seiten
Ersterscheinung: 14.03.2013
ISBN: 978-3-404-16746-3













Inhalt:

Wo ist Leo? Charlotte Schneidmann, Kommissarin in Münster, setzt alles daran, den kleinen Jungen zu finden, bevor es zu spät ist. Denn nicht nur die Sorgen der verzweifelten Mutter lassen sie fieberhaft ermitteln, auch die Erinnerungen an die eigene traumatische Kindheit machen diesen Fall für die engagierte Kommissarin zur ganz besonderen Bewährungsprobe.

Meine Meinung:

Kathrin lebt seit Kurzem mit ihrem Mann Thomas und ihrem kleinen Sohn Leo wieder in ihrer Heimatstadt Münster. Da Kathrins Mann sehr viel arbeitet, kümmert sich Kathrin ganz alleine um ihren dreijährigen Sohn. Sie freundet sich mit Tanja, der Mutter eines Kindergartenfreundes von Leo an. Die Freundschaft tut ihr gut bis Leo eines Tages verschwunden ist....

Schattenfreundin von Christine Drews ist ein solider Krimi, der den Albtraum wohl jeder Mutter beschreibt. Der Krimi ist kurzweilig und sehr spannend. Der Autorin gelingt mit ihrem Schreibstil den Leser schnell an das Buch zu fesseln und sich in die Lage der verzweifelten Eltern zu versetzen.

Die beiden Kommissare Charlotte Schneidemann, die selbst eine traumatische Kindheit hatte und Peter Käfer erschienen mir sehr symphatisch. Ich hätte mir lediglich gewünscht etwas mehr über Peter Käfer zu erfahren. Für mich blieb er leider eine Randerscheinung. Ich nehme aber an, dass es noch weitere Bücher mit den beiden Ermittlern als Protagonisten geben wird und so erhoffe ich mir, dass im nächsten Krimi vielleicht etwas mehr über Käfer erzählt wird.

Alles in allem ein gutes, fesselndes und beklemmendes Debüt der Autorin! Ich werde sicherlich auch das nächste Buch lesen und freue mich schon jetzt auf die beiden symphatischen Kommissare!


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