Samstag, 7. September 2013

Crime Cologne - Lesung mit Wulf Dorn, Christian Buder und Max Bentow

Gestern war es nun soweit! Die Crime Cologne hat begonnen und ich war mit meiner Nachbarin bei der Premierenlesung von "Phobia" - Wulf Dorn, "Die Eistoten" - Christian Buder und "Die Totentänzerin" - Max Bentow. Moderiert wurde die Lesung von Ulrich Noller.

Nachdem wir unsere Unterkunft, bei Verwandschaft meiner Nachbarin, erobert hatten, ging es los zum Zollhafen ins Deutsche Sport & Olympia Museum.

Nachdem wir fast zwei Stunden am Rhein mit beobachten von diversen Ausflugsschiffen und trinken von Cola, noch mehr Cola, Zitronenlimo und Eisschokolade verbracht haben, machten wir uns um 19 Uhr auf zur Lesung.

Um 19.30 Uhr betraten die drei Autoren den Raum und nahmen ihre Plätze ein. Ich hatte einen kurzen Moment, in dem ich innerlich den lieben Gott mit sämtlichen Heiligen angefleht habe, den Boden unter mir aufzutun. Wulf erzählte nämlich von meinem sonderbaren und sehr witzigen Telefonat, dass ich mit der Tickethotline geführt habe um an Karten für die Veranstaltung zu kommen. Das alles kann man hier nachlesen. Wulf hatte, nachdem ich das veröffentlicht hatte, versprochen das Publikum mit dem Singen von "Hello again" zu begrüßen. Er hat es tatsächlich getan! Ich nehme allerdings an, dass er nicht ganz textsicher war und so begnügte er sich mit dem Singen dieser beiden Worte. Hey, Versprechen eingelöst und danke für das Ständchen ;) Liebe Grüße an dieser Stelle!






Dann ging es los und uns wurden die ersten Seiten von "Phobia" vorgelesen. Im Anschluss daran erzählte Wulf noch etwas mehr über seinen neuen Thriller, seiner Inspiration zu dieser Geschichte und hat damit das Publikum ganz schön neugierig gemacht!

Danach ging es weiter mit Christian Buder`s "Die Eistoten". Auch Christian Buder konnte eine ziemlich schräge Geschichte zum Besten geben. Nachdem er mit der Bahn am Kölner Hauptbahnhof angekommen war, wurde er tatsächlich von nicht ganz so freundlichen Menschen begrüßt. Diese hatten es allerdings mehr auf seine Tasche als auf Nettigkeiten abgesehen. Erschreckend, das alles am hellen Tage! Christian Buder konnte sich allerdings gegen die Leute zur Wehr setzen und war, Gott sei Dank, unversehrt zur Lesung erschienen.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Mikro, das irgendwie nicht so klar funktioniert hat wie bei seinem Vorgänger fing der Autor an aus seinen "Die Eistoten" vorzulesen. Eines muss ich aber an dieser Stelle trotzdem noch loswerden. Der Raum war nicht wirklich groß und die Veranstalter und Autoren haben sich sehr bemüht, alles zu tun um das Publikum zufriedenzustellen. Wenn der ein oder andere Zuschauer nicht so gut versteht was der Redner sagt, kann man das kurz mit den Worten "Entschuldigung, es ist zu leise" kundgeben. Ich glaube nicht, dass es sehr motivierend für die Beteiligten ist wenn aus dem Publikum ein, fast gemeckertes "LAUTER!" ertönt und nachdem der Autor es lauter versucht hat immer noch ein genervtes "LAUUUUUUUTEEEEEEEEEEER" hinterhergeschmissen werden muss. Das nur am Rande....

"Die Eistoten" ist das Erstlingswerk von Christian Buder und beschreibt eine philosophische Art des Thrillers. Es handelt von einem 11jährigen Mädchen,Alice, dass ziemlich altklug und besserwisserisch erscheint. Dieses Mädchen hat eine ganz besondere Gabe. Sie spricht mit dem 1951 verstorbenen Philosophen Wittgenstein. Alice findet in ihrem Dorf eine Leiche und beginnt zusammen mit Wittgenstein zu ermitteln.

Meines Erachtens ist das mal eine ganz andere Art des Thrillers und bestimmt werde ich "Die Eistoten" demnächst auch lesen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es sich lohnen wird!

Zum Schluß war Max Bentow mit seiner "Totantänzerin" an der Reihe. Puh... da schlug mein Puls aber schneller! Max Bentow besitzt das Talent das Publikum mit seiner Art des Lesens schnell für sich und seinem Thriller einzunehmen. Mit einer vollen Stimme, tollen Betonungen an den richtigen Stellen, hat der Autor mir eine Gänsehaut nach der anderen über den Rücken jagen lassen. Das Ergebnis war, dass ich mir "Die Totentänzerin", der der dritte Fall für Nils Trojan ist ( Der Federmann, Die Puppenmacherin) , an Ort und Stelle gekauft habe und mir signieren lies.


Nach den drei Lesungen hat Ulrich Noller, der ein großartiger Moderator war, den Autoren noch Fragen zu ihren Büchern und ihrem Schaffen gestellt, die von den drei symphatischen Schriftstellern auch ausführlich beantwortet wurden.


Danach gab es natürlich für das Publikum noch die Möglichkeit sich Bücher der Autoren zu kaufen, signieren zu lassen oder auch das ein oder andere Foto zu schiessen.  Natürlich konnte man sich auch noch mit den Schriftstellern kurz unterhalten und Fragen zu ihren Büchern stellen.

Leider habe ich keine Fotos machen können, da ich meine Kamera im Eifer des Gefechts, in meiner Unterkunft vergessen hatte. Bestimmt findet man aber im Netz viele schöne Bilder zur Lesung. Ein Klick auf die Homepage zur Crime Cologne lohnt sich ganz bestimmt.


Es war ein rundum gelungener, sehr spannender Abend! Auch wenn wir keine Ahnung gehabt hatten, wo denn eigentlich nun unser fahrbarer Untersatz steht, wie genau der Weg zurück zu Tante ist und wir beschlossen haben nie mehr nach einer Thrillerlesung durch dunkle Gassen zu spazieren! Letzteres hat allerdings schon was.... ;)


Kommentare:

  1. Liebe Alex,
    ein toller Bericht. Danke, dass wir so auch ein Stück weit dabei sein durften :)
    Viele Grüße und bis bald!
    Anka

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  2. Hi, hi...Wulf Dorn hat dein Telefonat des Ticketkaufs erzählt? Wie genial!! =) Aber es war ja auch eine wirlich erzählenswerte Geschichte!! ;)
    Das wäre eine Lesung ganz nach meinen Geschmack gewesen....danke, dass du sie mit uns teilst!
    Liebe Grüße
    Martina

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  3. Hello again Alex !!! Ich habe deinen Bericht über die Crime Cologne gelesen.
    Dieser ist dir super gelungen. Den Spassfaktor konnte man aber nur live erleben :)
    Und ich war sicher, dass du Max Bentow in deinem Bestand aufnimmst. Meine Lesefreunde bekommen alle ein Buch von ihm, egal welcher Anlass, zu welcher Zeit, ob sie es wollen oder nicht ;)

    Liebe Grüße

    Gaby (deine Sitznachbarin/Crime Cologne)

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    1. Hat mich gefreut dich kennenzulernen, Gaby! :)

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