Dienstag, 3. September 2013

Rezension - Leiden sollst du


LAURA WULFF
Leiden sollst du

ISBN 978-3-86278-497-4

8,99 EUR [D] 9,30 EUR [AT] 13,50 sFr [CH]

400 Seiten


MIRA Taschenbuch








Kurzbeschreibung:


Ein Mörder mit einem perfiden Plan, eine junge Frau auf Abwegen und ein Kommissar im Rollstuhl: der erste Fall für die Zuckers!
War es wirklich ein Unfall? Die 17-jährige Julia, monatelang vermisst, wird plötzlich tot am Kölner Rheinufer angespült. Gerichtszeichnerin Marie Zucker lässt das Ganze keine Ruhe - denn ihr Cousin Ben war mit der Toten befreundet, und jetzt scheint ihn ihr Tod kaltzulassen. Marie bittet ihren Mann Daniel um Hilfe, einen Kriminalkommissar, der nach einem Unfall querschnittsgelähmt ist. Doch er zögert, wieder in den aktiven Dienst zurückzukehren, und zwingt sie so, zunächst auf eigene Faust ermitteln. Sie findet heraus, dass Ben seit Wochen bedroht und verfolgt wird. Und dann taucht die nächste grausam entstellte Leiche auf. Ist Marie dem Mörder etwa den entscheidenden Schritt zu nahe gekommen?

Meine Meinung:

Die 17jährige Julia wird angespült am Rheinufer aufgefunden. Marie Zucker`s Cousin Ben war mit der Toten befreundet. Ben steckt in Schwierigkeiten, denn er hat sich auf ein Spiel im Internet mit einem Gamemaster namens GeoGod eingelassen, dass tödliche Ausmaße annimmt. Marie Zucker, die Gerichtszeichnerin ist, bittet ihren, nach einem Unfall querschnittsgelähmten Mann und Kriminalkommissar Daniel, um Hilfe. Dieser wiederum scheut sich davor, weil er nach seinem Unfall aus dem aktiven Dienst ausgeschieden ist und sich für seine Behinderung schämt. So sind Ben und Marie erstmal auf sich alleine gestellt und GeoGod zeigt sich von seiner hässlichsten Seite. Hängt Julia`s Tod mit Ben und GeoGod zusammen?

Ein Thriller mit einem ungewöhnlichen Ermittlerduo. Laura Wulff ist es in "Leiden sollst du" mit ihrem flüssigen Schreibstil gelungen, dass der Leser sich gut in Daniel, Marie und Ben hineinversetzen kann. Begeistert hat mich, wie die Autorin die Sorgen und Nöte gehbehinderter Menschen anspricht. Ich konnte Daniel sehr gut verstehen und es hat mich auch zum Nachdenken angeregt.

Laura Wulff bringt die Freizeitaktivität Geocaching, das ich selber auch betreibe, ins Spiel. Ich habe mich mehr als einmal gefragt, ob ich das vielleicht doch besser bleiben lassen sollte. Allerdings ist das Spiel, das GeoGod spielt, mit seinen Regeln perfide und einfach nur böse. So, wie es in einem Thriller eben sein muss!

Es fiel schwer das Buch aus der Hand zu legen. Das einzige Manko für mich war, dass ich recht bald wusste, wer der Täter war, was das Lesevergnügen allerdings nicht wirklich geschmälert hat!

Ich werde sicher weitere Fälle für David und Marie weiterverfolgen, denn die Beiden sind mir sehr ans Herz gewachsen!

Fazit: Ein solider Thriller mit tollen Charakteren und einer spannenden Thematik!

Für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars bedanke ich mich herzlich bei MIRA-Taschenbuch




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