Donnerstag, 5. September 2013

Rezension - Phobia


Wulf Dorn
Phobia
Thriller
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 400 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-453-26733-6
19,99 | 20,60 | 28,50* (* empf. VK-Preis)
Verlag: Heyne











Kurzbeschreibung: 

Angst hat ein Zuhause
Eine Dezembernacht im Londoner Stadtteil Forest Hill. Sarah Bridgewater erwacht, als sie ihren Mann überraschend früh von einer Geschäftsreise nach Hause kommen hört. Doch der Mann, den sie in der Küche antrifft, ist nicht Stephen. Er trägt jedoch den Anzug ihres Mannes, hat dessen Koffer bei sich und ist mit Stephens Auto nach Hause gekommen. Der Fremde behauptet, Stephen zu sein, und weiß Dinge, die nur Sarahs Mann wissen kann.

Für Sarah und ihren sechsjährigen Sohn Harvey beginnt der schlimmste Alptraum ihres Lebens. Denn der Unbekannte verschwindet ebenso plötzlich wieder, wie er bei ihr aufgetaucht ist, und niemand will ihr glauben. Nur ihr Jugendfreund, der Psychiater Mark Behrendt, kann ihr jetzt noch helfen. Ein psychologisches Duell mit dem Unbekannten beginnt. Und von Stephen Bridgewater fehlt weiterhin jede Spur …

Meine Meinung: 

Sarah Bridgewater wacht mitten in der Nacht auf, weil sie im unteren Geschoss des Hauses vertraute Geräusche hört. Sie wundert sich zwar, dass ihr Mann Stephen schon so früh von einer Geschäftsreise zurückkehrt, steht allerdings auf um ihren Mann zu begrüßen. Am offenen Kühlschrank steht tatsächlich ein Mann. Er trägt den Anzug von Stephen, unterhält sich mit Sarah wie Stephen aber es ist definitiv nicht ihr Mann. Als der Unbekannte plötzlich verschwunden ist und Sarah sich von der Polizei nicht ernstgenommen fühlt, wendet sie sich an den Psychiate Mark Behrendt, ein Freund aus Jugendtagen. Gemeinsam versuchen sie dem Verschwinden ihres Mannes und dem unbekannten Mann, der soviel über Sarah weiß auf die Spur zu kommen.

Mit "Phobia" begibt man sich auf eine mysteriöse und wahnsinnig spannende Achterbahnfahrt. Wulf Dorn versteht es mit seinen Romanen und seinem Schreibstil einfach in die Köpfe der Leser einzudringen und zeichnet dort ein Bild, vor dem man sich am liebsten verstecken würde aber trotzdem immer wieder hinschauen muss. "Phobia" hat in mir soviele Gefühle aufgewühlt, wie es kaum ein Thriller bei mir geschafft hat. Betroffenheit, Angst, Verwirrtheit, Nachdenklichkeit und Mitgefühl. Der Thriller enthält eine Botschaft, die mir persönlich, so glasklar wie selten vor Augen geführt wurde und die man sich ganz tief im Herzen und im Kopf bewahren sollte.

Wulf Dorn hat mich, wie in allen seiner bisherigen Romane, durch die Seiten gehetzt und ich konnte - einmal mehr - das Buch wieder nicht aus den Händen legen. Ich habe mir den Kopf zerbrochen und bin bis zum Finale einfach nicht auf die Lösung gekommen. Keine Angst liebe Leser, alles wird lückenlos und schlüssig aufgeklärt.

Ich möchte zur Story gar nicht mehr schreiben, denn ich habe Angst, mit jedem weiteren Wort, viel zu viel zu verraten. Nur das Ende des Thrillers...nein, besser nicht.... ;)

Fazit: Mysteriös, spannend, gefühlvoll - Wulf Dorn eben! Lesen!




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Lesen Sie im Buch: Dorn, Wulf - Phobia








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