Sonntag, 20. Oktober 2013

So war`s beim Murdertrain!







Am 18.10. war es soweit. Vom Bahnhof des kleinen Städtchens Attendorn (Nähe Olpe) aus, sollte der Murdertrain mit 4 Autoren und einem Autorenduo losrollen. Judith Merchant, Christine Drews, Veit Etzold, Petra Busch und Oliver Welter&Michael Gantenberg tauschten während der Fahrt die Waggons, so konnten die Mitreisenden von jedem Autoren ein bisschen was aus ihren spannenden Büchern hören.Ein herzliches Dankeschön an die Dreimann Buchhandlung in Olpe für dieses tolle Event

Außerdem gab es in einer Halle des Bahnhof´s noch eine Lesung von Arno Strobel ( Der Sarg) und Wulf Dorn (Phobia). Ich hatte mich für diese Variante entschieden.

Es ging los mit fürchterlichen Geräuschen. Schritte, Seufzen, Herzklopfen und quietschenden Türen. Das war ganz schön gruselig. Nachdem auf der Leinwand je ein Steckbrief, incl. der "Straftaten", von beiden Autoren erschien, fing Wulf Dorn an, aus seinem neuesten Buch "Phobia", vorzulesen. Natürlich endete die Lesung an einer spannenden und ziemlich fiesen Stelle. Allerdings bestand die Möglichkeit für das Publikum die Bücher von allen beteiligten Autoren in der Halle zu erwerben.

Nachdem Wulf Dorn fertig war gabe es einen Wechsel zu Arno Strobel, der begann aus "Der Sarg" vorzulesen. Ich fand es sehr gruselig, denn die Atmosphäre, incl. Licht in der Halle, machte in Verbindung mit der Thrillerlesung einen beklemmenden Eindruck.

Nachdem die beiden Lesungen vorüber waren, unterhielten sich die Autoren auf der Bühne und es entstand ein interessantes Gespräch. Wie kommen die Autoren zu den Namen ihrer Protagonisten? Woher weiß man beim Schreiben, wie die Figur überhaupt aussehen soll? Wie versetzt sich ein männlicher Autor in eine weibliche Hauptfigur? Wie versetzen sich die Autoren eigentlich in die Stimmung ihrer jeweiligen Protagonisten? Ich fand das sehr, sehr interessant und hätte noch Stunden zuhören können. Man spürte das Herzblut, dass die beiden Thrillerautoren in ihre Arbeit legen und die Liebe zu ihrem Schaffen. Ganz, ganz toll!

Die Schriftsteller wollten das Publikum nicht ohne Kurzgeschichten, die von Wulf Dorn und Arno Strobel vor längerer Zeit geschrieben wurden, entlassen. Wieder durfte ich über die witzige Kurzgeschichte "Die Fliege" von Arno Strobel und einer Kurzgeschichte von Wulf Dorn, der den Tod und das eventelle "Danach" auf eine sehr skurille, erschreckende und doch lustige Weise interpretiert, schmunzeln.

Die Veranstaltung endete mit vielen Signierungswünschen, die an die Autoren getragen wurden, Fotos und einer kleinen Party!

Auf mich hat ganz besonders die Location Eindruck gemacht. Ich wollte da nicht alleine sein und schon gar nicht nachts...




Kommentare:

  1. Schöner bericht, danke fürs daran teilhaben =) Klingt nach einem tollen Abend

    LG Sheena

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    1. Dankeschön! Oh ja, es war ein toller, sehr atmosphärische Abend!

      Schönen Sonntag für dich!

      LG
      Alex

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