Mittwoch, 20. November 2013

Rezension - Das falsche Spiegelbild

Das falsche Spiegelbild
Autor: Valeska Reon
ISBN: 9783942661348

Genre: Unterhaltung| Krimi| Thriller
Seitenzahl: 370
Format: Taschenbuch


Südwestbuch







Kurzbeschreibung:

Wer ist die Frau, die sich Melanie Kimber nennt, wirklich? Ist sie tatsächlich so harmlos wie es scheint oder ist sie vielleicht doch eine schizophrene Kindsmörderin? Nach einem Sturz von der Tower Bridge hat sie ihr Gedächtnis verloren und weiß nichts mehr über ihre Vergangenheit. Sicher ist lediglich, dass die schweren Kopfverletzungen einen völlig anderen Menschen aus ihr gemacht haben. In ihrem neuen Leben in London zwar gut angekommen, bleibt immer die Angst davor, wann die Vergangenheit sie wieder einholen wird. Was hat es mit ihren immer wiederkehrenden Alpträumen auf sich? Woher kennt sie der fremde Mann im Zeitungsladen? Was hat Ralf Müller in London verloren? Und welche Rolle spielt die Dortmunder Malerin Leila Clark in diesem vertrackten Puzzle? Erst in einem Rückblick erfahren wir, was wirklich geschehen ist. Doch am Ende wird sie mit der Frage konfrontiert: Wie weit machen wir unser Leben – und wie weit wird unser Leben gemacht? Und wie viele Lebensentwürfe kann das Schicksal für uns vorsehen?
 
Meine Meinung: 

Melanie Kimber wacht in einem Londoner Krankenhaus auf und kann sich weder an ihren Namen noch an Einzelheiten aus ihrem Leben erinnern. Immer wiederkehrende Albträume, in denen sie ein Kind von der Tower Bridge wirft, rauben ihr fast den Verstand? Hat sie ein Kind, IHR Kind, ermordet? 
 
In einem lockeren und angenehmen Schreibstil erzählt Valeska Réon die Geschichte einer Frau, die nach einem Unfall ihr Gedächtnis verloren hat. Ihr Gesicht ist entstellt und wurde mit Hilfe der plastischen Chrirurgie wieder hergestellt.
 
Zur Story an sich möchte ich nicht mehr verraten als der Klappentext hergibt.
 
"Das falsche Spiegelbild" hat mir gut gefallen, wobei ich sagen muss, das Valeska Réon`s Werk für mich kein klassischer Krimi ist.  Das Buch enthält eine Lovestory, die allerdings nicht weniger fesselnd ist, wie die Story von Melanie Kimber`s Gedächtnisverlust. Die Autorin geizt auch nicht mit unterschwelligem Humor, der mich ab und an auch mal zum Schmunzeln brachte. Der Charakter der Krankenschwester Gwen finde ich gut gelungen, obwohl ich sagen muss, dass mich die Protagonistin ab und an auch mal genervt hat.
 
Ungefähr ab der Hälfte des Buches verlagert sich das Geschehen nach Deutschland (Dortmund) und ab da wird es richtig spannend, die Lovestory tritt etwas in den Hintergrund und der Krimi kommt zum Vorschein.
 
Die Autorin strickt eine Geschichte aus Liebe, Wahnsinn, Persönlichkeitsveränderungen und Action, die das Buch zu einem kurzweiligen Lesevergnügen machen.

Fazit: Alles in allem hat mich "Das falsche Spiegelbild" gut unterhalten. Für mich ein guter Krimi, kombiniert mit einer schönen Lovestory, der insbesondere für Menschen, die gerne mal was für`s Herz lesen, absolut empfehlenswert ist!


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