Dienstag, 3. Dezember 2013

Rezension - Brixton Hill


Zoë Beck
Brixton Hill
Roman

Originalausgabe

Taschenbuch, Broschur, 384 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-41042-8
€ 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 13,50* (* empf. VK-Preis)

Verlag: Heyne








Kurzbeschreibung:

Wir finden dich. Halte dich bereit!
London, in einem der Luxushochhäuser von Canary Wharf: Erst fällt die Klimaanlage aus, dann der Strom. Sämtliche Ausgänge sind verriegelt, und Rauch strömt aus den Belüftungsschächten. Em muss hilflos zusehen, wie ihre Freundin im 15. Stock panisch ein Fenster zertrümmert und hinausspringt. Kurz darauf wird Em verhaftet. Sie soll sich in die Computer des Gebäudes gehackt und die Freundin dadurch in den Tod getrieben haben. Jemand spielt ein falsches Spiel. Und macht Jagd auf Em …

Meine Meinung:

Emma befindet sich in einem Bürokomplex eines Londoner Luxushochhauses. Die Klimaanlage fällt aus, Aufzüge bleiben stecken und schliesslich raucht es aus den Belüftungsschächten. Die Ausgänge sind verriegelt und Emma muss mit ansehen wie ihre Freundin voller Panik aus dem 15. Stock springt. Emma wird verdächtigt sich in den Computer des Gebaüdes gehackt zu haben und wird verhaftet.

Dies war, nach "Das alte Kind", das zweite Buch von Zoe Beck, das ich gelesen habe. Ich hatte mich sehr auf den Thriller gefreut, jedoch bin ich ein bisschen enttäuscht.

Ich hatte mich auf einen nervenzerfetzenden, spannenden Thriller eingestellt . Das Geschichte, die Zoe Beck in "Brixton Hill" geschaffen hat ist hochinteressant und sehr realistisch, jedoch fehlte mir über langen Strecken die Spannung. Es geht um Hacker, Terroristen, Immobilien verstrickt mit einer Familiengeschichte. Mit der Hauptprotagonistin Emma kam ich leider überhaupt nicht klar. Sie hat mich nicht berührt und war mir sogar eher unsymphatisch.

Sehr gut gefallen hat mir die Schilderung von Maggie Thatchers Tod und den Vorkomnissen danach. Es hat sehr gut zur Story gepasst und wurde von Zoe Beck perfekt in die Geschichte eingearbeitet. Auch der flüssige Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen.

Spannend wiederum fand ich die Einbettung sozialer Netzwerke in die Story, mittels derer Emma mit ihrem Widersacher kommuniziert.

Fazit: "Brixton Hill" hat mir sehr gefallen, aufgrund der glaubwürdigen und brisanten Handlung, jedoch blieb für mich die Spannung teils auf der Strecke. Ich persönlich würde "Brixton Hill" eher im Genre Krimi ansiedeln und dort dann allerdings zu den wirklich Guten!

Für das Rezensionsexemplar bedanke ich mich herzlich beim Heyne-Verlag

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen