Donnerstag, 12. Dezember 2013

Rezension - Das Wispern der Angst

Tanja Frei
Das Wispern der Angst
Thriller

Originalausgabe

Taschenbuch, Broschur, 512 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-35757-0
€ 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 13,50* (* empf. VK-Preis)

Verlag: Diana









Kurzbeschreibung: 

Er will nicht ihr Leben, er will ihre Seelen
Jenna Winters hat als alleinerziehende Mutter ihrer Tochter Kim eigentlich genug Probleme. Doch die Alltagssorgen rücken in den Hintergrund, als sich Kims Klassenkameradin Carolin vom Balkon der Winters in die Tiefe stürzt. Ihr Tod ist erst der Anfang. Plötzlich finden sich Jenna und Kim inmitten eines gefährlichen Spiels um Macht wieder, das über ihre Vorstellungskraft und die Grenzen der sichtbaren Welt hinausgeht. Erst langsam beginnen sie zu ahnen, welche besondere Rolle ihnen darin zukommt ...

Meine Meinung:

Jenna Winters ist alleinerziehende Mutter einer pubertierenden Tochter. Jenna hat seltsame Visionen und auch in ihrer Tochter Kim scheinen seltsame Dinge vorzugehen. Als sich eine Klassenkameradin von Kim mit einer kuriosen Botschaft vom Balkon stürzt und stirbt beginnt für Jenna und Kim ein Albtraum.

Puh...anfangs fand ich das Buch wirklich spannend, allerdings wurde mir das ganze dann doch zu viel Geistergeschichte. Der Leser befindet sich mal bei einer Hexenverbrennung in Augsburg im 16.Jahrhundert, dann wieder in der Gegenwart bevor ich mich bei Kardinal Richelieu im Frankreich des 17. Jahrhunderts wiederfand. Die Geschichte um Jenna und Kim führte sich fort und plötzlich war ich in Afrika im 19. Jahrhundert.

Auf der Rückseite des Buches steht "Ein packender und furioser Thriller, der die Grenzen der Vorstellungskraft sprengt". Im Großen und Ganzen wahr. Ich bin einfach nicht mit so viel Fantasie ausgestattet, dass ich mir auch nur ansatzweise vorstellen konnte, dass beispielsweise ein Austauschschüler einen längst verstorbenen, nicht wirklich angenehmen Zeitgenossen, aus dem Totenreich in die reale Welt zurückholt. Dieser geistert dann mit dem Austauschschüler in der Gegenwart rum. Um nichts vorwegzunehmen möchte ich zur Handlung nichts mehr schreiben.

Ich muss leider gestehen, dass ich mich sehr mit dem Buch gequält habe und kurz davor war, das Buch abzubrechen. Die Zeitsprünge haben mir überhaupt nicht gefallen,denn diese bremsten die Spannung, die die Autorin eigentlich ganz gut in ihrer Schilderung der Gegenwart aufgebaut hat, meiner Meinung nach aus.

Fazit: Ganz nett für einen gemütlichen Abend auf der Couch. Nicht weniger und leider auch nicht mehr.

Für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars bedanke ich mich herzlich beim Diana - Verlag


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