Donnerstag, 19. Dezember 2013

Rezension - Die Erben von Atlantis

Kevin Emerson
Die Erben von Atlantis
Roman


Deutsche Erstausgabe Ab 14 Jahren
Paperback, Broschur, 432 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-31528-0
€ 12,99 [D] | € 13,40 [A] | CHF 18,90* (* empf. VK-Preis) empfohlener Verkaufspreis

Verlag: Heyne








Kurzbeschreibung:

In einer feindlichen Welt musst du dich auf deine verborgensten Kräfte verlassen
Owen Parker lebt in einer Welt, die durch die Klimaerwärmung nahezu unbewohnbar geworden ist: Die Sonne stellt eine tödliche Gefahr dar, und die Menschen haben ihre Städte unter die Erde oder unter riesige Kuppeln verlegt. Owen kennt keine andere Welt und hält sich für einen völlig normalen Jugendlichen – bis er im Feriencamp beim Tauchen die Kontrolle verliert und feststellt, dass er ohne Sauerstoff mehr als zehn Minuten unter Wasser atmen kann. Er scheint über uralte, angeborene Fähigkeiten zu verfügen, die nicht nur ihm, sondern der gesamten Menschheit das Überleben auf dem zunehmend unwirtlichen Planeten ermöglichen könnten. Wenn Owen nur einen Weg findet, diese Kräfte zu begreifen und zu kontrollieren …

Meine Meinung:

Ja, was für ein Genre ist dieses Buch eigentlich? Dystopie, Utopie, Fantasy? Ich denke von allem etwas, wobei der fanastische Teil überwiegt.

Owen lebt eigentlich außerhalb von Eden. Eden ist ein Ort, der geschaffen wurde um den Menschen das Überleben auf einem nahezu unbewohnbaren Erde zu sichern. Owen lebt mit seinem Vater in dem sogenannten Hub, unter der Erde, und wird von diesem in ein Feriencamp nach Eden geschickt.
Bei einem Tauchunfall bemerkt Owen allerdings, dass er anders ist. Er kann lange Zeit unter Wasser atmen und bemerkt seltsame Wunden an seinem Hals.

Kevin Emerson hat mit "Die Erben von Atlantis" einen Roman geschaffen, den ich so noch nicht gelesen habe und der ganz viele reale, seltsame Dinge in die Geschichte einarbeitet und auf eine interessante Art und Weise interpretiert.

Wer schon mal von den Kristallschädeln, den Nazca-Linien, Stonehenge und nicht zuletzt Atlantis gehört oder gelesen hat, weiß was ich damit meine. Gerade diesen Aspekt fand ich unwahrscheinlich spannend, weil diese Themen mich sehr interessieren.

Die Geschichte dreht sich, wie in einer Dystopie oft üblich, um einen nahezu unbewohnbaren Planeten und dem Versuch diesem zu trotzen. Allerdings auch ganz viel um Freundschaft, Liebe, Mobbing in einem Feriencamp und natürlich darf der ein oder andere Unsympath auch nicht fehlen.

Mit Owen ist endlich mal ein Junge Hauptprotagonist in so einer Story. Owen ist ein sehr schüchterner und zurückhaltender Junge, der eigentlich mit niemandem Ärger haben will und sich am Liebsten aus allem raushalten würde. Als er allerdings die Veränderungen, die in ihm vorgehen bemerkt, wandelt sich Owen zu einem selbstbewussten jungen Mann, der auch mal selbst die Fäden in die Hand nimmt. Er findet Freundschaften und seine erste große Liebe.

Die Charaktere, die der Autor in seinem Roman geschaffen hat, sind sehr liebevoll beschrieben und durch die Ich-Perspektive, in der dieser Roman verfasst ist, fiel es mir nicht schwer mich in Owen hineinzuversetzen.

Nach dem ersten Drittel beginnt eigentlich der fantastische Teil, der bald fast in einen Abenteuerroman übergeht. Ich war sehr gespannt, wie sich Owen und seine Freunde aus der Affäre ziehen und bei manchen Szenen hatte ich sogar feuchte Augen. Denn was der "Leiter" des Feriencamps so treibt, ist oft traurig und auch erschreckend.

Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen und meines Wissens, wird es auch einen zweiten Teil geben. Wieviele es letztendlich werden vermag ich nicht zu sagen aber bestimmt werde ich mich dahinterklemmen um dies rauszufinden.

Fazit: ein, zum größten Teil, Fantasyroman mit einem tollen Hintergrund. Spannend und kurzweilig ganz bestimmt nicht nur für Jungen ab 14 aus dem man sicher auch ganz viel lernen kann! Hat mir sehr gut gefallen und deshalb gibt es von mir eine unbedingte Leseempfehlung!

Für das Rezensionsexemplar bedanke ich mich herzlich bei Heyne !

 

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