Montag, 16. Dezember 2013

Rezension - Gute Nacht, Frau Holle

Gute Nacht, Frau Holle
Marie H. Berger

Umfang:526.391Zeichen
 

Format: 12 x 19 cm
Seiten: 326


Verlag: bookshouse 

ISBNs:
9789963520367 (P-Book)
9789963520374 (.pdf)
9789963520381 (.epub)
9789963520398 (.mobi)
9789963520411 (.prc)






Kurzbeschreibung: 


Eine unheimliche Frau.
Rätselhafte Muskelkrämpfe.
Und Mütter, die keine sind.

Kristin Menzel ist eine attraktive junge Frau, mit dem Talent, Männer um den Finger zu wickeln. Die Suche nach Mr. Right wird überschattet von den psychischen Problemen ihrer Freundin Lina Goldberg, die glaubt, von einer unheimlichen Frau verfolgt zu werden. Mit aller Kraft steht Kristin ihr zur Seite und versucht, Linas irreale Ängste zu durchleuchten.
Bei einem Brand in einem Kiosk entgehen die Freundinnen nur knapp einer Katastrophe. Als kurz darauf ein kleines Buch mit brisantem Inhalt in ihrem Briefkasten liegt, gerät Kristin in einen gefährlichen Strudel der Ereignisse, der sie unaufhaltsam in die Tiefe zieht.

Meine Meinung:

Zur Story möchte ich nicht viel mehr schreiben, als die Kurzbeschreibung preisgibt.

Die Autorin führt uns in menschliche Abgründe, die mir die Haare zu Berge stehen ließen.
In der ersten Hälfte wabert die Angst so ein bisschen im Hintergrund mit und man ist damit beschäftigt die verschiedenen Handlungsstränge zu sortieren, was mir nicht so schwer gefallen ist. Die Autorin schafft es wunderbar das alles zusammenzuführen.

Die zweite Hälfte hielt dann den ein oder anderen Schreckmoment parat, mit dem ich so nicht gerechnet habe und erstmal durchatmen musste. Die Spannung steigert sich nochmal und Marie H. Berger zwingt somit zum Weiterlesen. Ich musste einfach wissen, was hinter Lina`s Muskelkrämpfen steckt und ob Lina´s Ängste begründeter Natur sind. Ab und an habe ich mich sogar erschreckt über einige Szenen, sodass ich das Gefühl hatte, dass ich neben Ariana, einer sehr stark gezeichneten Protagonistin, stehe und das alles mit anschauen muss.

Gut gefallen hat mir die teilweise humorvolle Schreibweise der Autorin, die mich beim Lesen des Thrillers manchmal in Sicherheit wog, nur um im nächsten Kapitel wieder einen Angriff auf mein Nervenkostüm zu starten. Erschüttert war ich über einen Charakter, der mir während des Lesens sehr ans Herz gewachsen war. In diesem Thriller ist nichts so wie es scheint. Ich habe manchmal wirklich nicht gewusst wo oben und unten ist und war über die Schlechtigkeit mancher Protagonisten entsetzt und auch angeekelt.

Der Thriller, den ich innerhalb zweier Tage durch hatte, hat mich auch nach dem Lesen noch sehr beschäftigt und bleibt bestimmt lange Zeit im Gedächtinis.

Fazit: ein spannendes und abgründiges Thrillerdebüt, was allerdings überhaupt nichts für schwache Nerven und nervöse Mägen ist! Ich freue mich sehr auf mehr von Marie H. Berger und werde die Autorin mit Sicherheit im Auge behalten! Für hartgesottene Thrillerfans gibt`s von mir eine absolute Leseempfehlung!

Für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars bedanke ich mich herzlich beim Bookshouse Verlag!



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen