Dienstag, 4. Februar 2014

Rezension - Führers Vermächtnis

Führers Vermächtnis
Kristina Herzog


Umfang:
435.465 Zeichen

Format:
12 x 19 cm
Seiten:
270
Verlag:
bookshouse
ISBNs:
9789963521456 (P-Book)
9789963521463 (.pdf)
9789963521470 (.epub)
9789963521487 (.mobi)
9789963521494 (.prc)









Kurzbeschreibung:


Der junge Jurist Hendrik Römer hat sich auf den Job bei der Umweltschutzorganisation gefreut, doch er zweifelt immer stärker an den guten Absichten. Schützt die „Offensive Natur“ gar nicht bedrohte Fledermäuse, sondern dient sie zur Tarnung zwielichtiger Tätigkeiten? Je tiefer er gräbt, desto sicherer ist er. Die alte, längst aufgelöst geglaubte Naziorganisation ODESSA steht kurz vor der Vollendung ihres großen Ziels: der Errichtung des Vierten Reiches mitten im modernen Deutschland. Plötzlich verschwindet Hendriks Freundin Liliane spurlos und die Ereignisse überschlagen sich. Er findet sich in einem Albtraum aus Spionage, Bedrohung und Mord wieder und die Zeit spielt gegen ihn.

Meine Meinung:

Der Jurist Hendrik Römer nimmt einen Job bei der Organisation "Offensive Natur" an, die bedrohte Fledermäuse schützt. Dazu muss er sich von seiner Freundin Liliane trennen, die in Berlin zurückbleibt, da die Organisation sich weit draußen befindet. In der Wildnis angekommen, ist der junge Jurist sehr verwundert, denn allein die Büroräume sind ganz anders, als sie seiner Vorstellung entsprechen und auch die Mitarbeiter sind recht seltsam. Bald kommt Hendrik dem Geheimnis, das sich hinter "Offensive Natur" verbirgt, auf die Spur. Die Naziorganisation ODESSA möchte ihr Ziel, die Errichtung des 4. Reiches, zum Abschluss bringen. Dann verschwindet Liliane plötzlich und die Ereignisse überschlagen sich.

Ich hatte mich sehr gefreut, als ich "Führers Verrmächtnis" in den Händen hielt und lesen durfte. Kristina Herzog greift ein heißen Eisen an, das so abwegig gar nicht erscheint. Nicht auszudenken, wenn irgendwo im Hintergrund tatsächlich eine Errichtung des 4. Reiches geplant werden würde.... Frau Herzog lässt in ihrem Thriller unter Anderem auch die NSU-Morde einfließen, welche die Geschichte noch greifbarer machen. Die Autorin hat auch an die Finanzierung des Projektes "ODESSA" gedacht, was mir wirklich gut gefallen hat.

Allerdings gibt es auch einen Kritikpunkt. Für mich persönlich war der Thriller nicht ganz schlüssig. Manche Handlungen von Hendrik Römer konnte ich nicht wirklich nachvollziehen und manchmal erschien er mir ein bisschen blauäugig. Auch die Planung der Nazis mal schnell einen neuen Führer zu finden und diesen dann auch bereit für dieses "Amt" zu machen, konnte ich nicht ganz verstehen.

Trotz dieses Kritikpunktes hat mir "Führers Vermächtnis", der Brisanz und der Aktualität wegen, sehr gut gefallen. Der Thriller hat mich nachdenklich gemacht und ich bin sehr gespannt, was wir von Kristina Herzog noch erwarten dürfen.

Für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanke ich mich herzlich bei Bookshouse

1 Kommentar:

  1. Danke für die schöne und informative Rezi….Das Buch steht auch in meinem Wunschlistenkalender ;-) Ich denke ich werde es mir auch anschaffen :-)
    LG

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