Montag, 10. Februar 2014

Rezension - Monument 14

Emmy Laybourne
Monument 14
Roman
Originaltitel: Monument 14
Originalverlag: Feiwel & Friends
Aus dem Amerikanischen von Ulrich Thiele


Deutsche Erstausgabe

Ab 14 Jahren
Taschenbuch, Broschur, 336 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-41163-0
€ 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 13,50* (* empf. VK-Preis)

Verlag: Heyne




Kurzbeschreibung: 

Vierzehn Jugendliche. Eine Shopping-Mall. Eine Welt, in der nichts mehr ist, wie es einmal war.
An dem Tag, als die Welt untergeht und ein Tsunami die Ostküste der USA trifft, stranden 14 Jugendliche in einem Einkaufszentrum. Schnell wird ihnen klar, dass sie völlig auf sich allein gestellt sind. Während der Strom ausfällt und die Zivilisation zusammenbricht, braut sich am Himmel etwas noch viel Furchtbareres zusammen. Eine Giftwolke aus einer nahen Chemiefabrik nähert sich dem Einkaufszentrum. Diejenigen, die die Chemikalien einatmen, verändern sich in völlig unerwarteter und beängstigender Weise. Der zurückhaltende Dean, bislang eher ein Außenseiter, muss sich mit den anderen verbünden und um sein Überleben kämpfen …

Meine Meinung:

Ein Bus mit Grund-und Highschoolschülern ist unterwegs zur Schule. Plötzlich tut sich der Himmel auf und ein Hagelsturm sondergleichen prasselt auf den Bus. Die umsichtige Busfahrerin lenkt den Bus in eine Shopping-Mall um die Kinder zu retten. Schnell wird den Jugendlichen klar, dass die Welt nicht mehr das ist was sie war und als sich dann die Busfahrerin nach draußen begibt um Hilfe zu holen, sind die 14 Schüler ganz auf sich alleine gestellt. Etwas später bemerken sie, dass sich, offensichtlich auf Grund eines Tsunamis, der auf die Ostküste der USA trifft und eines Erdbebens, aus einer nahegelegenen Chemiefabrik eine Giftwolke nähert und die Jugendlichen verändern sich auf unterschiedliche und erschreckende Art und Weise.

"Monument 14" ist in einem jugendlichen Schreibstil verfasst und die Charaktere authentisch beschrieben. Besonders Dean, der nicht der beliebteste Schüler ist, verbündet sich nach und nach mit den anderen und nimmt schnell eine wichtige Funktion in der Gemeinschaft ein.

An Nahrung und Wasser mangelt es den Schülern nicht und sie richten sich in dem Einkaufszentrum, dank toller Organisation, gut ein. Allerdings umtreibt die Jugendlichen natürlich die Frage, wie es wohl draußen aussieht, wie es ihren Eltern und Geschwistern ergangen ist und ob sie jemals aus dem Einkaufszentrum rauskommen. Die Schüler müssen sich zusammenraufen und gemeinsam an einem Strang ziehen. Emmy Laybourne gelingt es mit der Beschreibung der Charaktere und der Situation, den Leser schnell in die Geschichte zu ziehen. Besonders gut hat mir gefallen, wie die älteren Schüler mit den kleineren Grundschulkindern umgehen und fast wie eine Familie zusammenwachsen. Natürlich gibt es, wie in vielen Familien, das ein oder andere schwarze Schaf und manche Jugendliche scheinen die Situation mit einem spaßigen Ausflug zu verwechseln.

Im letzten Drittel nimmt das Jugendbuch dann nochmal so richtig an Fahrt auf und das Ende lässt nur schwer auf Teil 2, Monument 14 - Die Flucht, der voraussichtlich im Mai diesen Jahres im  Heyne Verlag erscheint, warten.

Fazit: Ein mitreißender und authentischer Jugendroman mit einer interessanten und spannenden Story, die nicht nur Jugendliche begeistern wird!




Kommentare:

  1. Ich war ehrlich gesagt nicht so überzeugt von der Geschichte, es ging mir alles ein bisschen zu einfach und ich hatte nach dem Lesen des Klappentextes etwas höhere Erwartungen, va. im Bezug auf die "Veränderungen" durch die Giftgaswolke... =)

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  2. Ich bin eigentlich gar nicht so sehr der Leser von Dystopien…aber dieses Buch hat mir auch richtig gut gefallen und ich bin ehrlich schon sehr gespannt auf den nächsten Band. Aber ich muss zugeben, dass ich so ganz ohne Erwartungen an das Buch herangegangen bin, vielleicht hat es mich daher so mitgerissen…
    LG

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