Donnerstag, 6. Februar 2014

Rezension - Requiem

Requiem

 
Größe 15,00 x 22,00 cm
Seiten 400
Alter ab 14 Jahren
ISBN 978-3-551-58301-7
 







Kurzbeschreibung:

Lena und Julian sind endlich zurück in der Wildnis. Hier sind sie vorerst in Sicherheit und alles könnte gut sein. Doch etwas zwischen den beiden hat sich verändert, und Lena spürt, dass sie eigentlich zu Alex gehört. Aber auch Alex ist nicht mehr der, den sie immer geliebt hat, und wirkt seltsam abweisend.
Hana dagegen, Lenas Freundin von früher, führt ein ruhiges und geordnetes Leben ohne Liebe mit dem für sie ausgewählten Partner.
Und während die Rebellen alles für den entscheidenden Angriff auf Portland vorbereiten, muss sich Lena ihrer Vergangenheit stellen.
Kostenloses Extra nur in der Hardcover-Ausgabe: die Kurzgeschichte "Alex"!

Meine Meinung:


Ich habe den dritten und letzten Teil der Amor-Trilogie sehnsüchtig erwartet und meine Freude hielt sich kaum in Grenzen als ich endlich das Buch in den Händen halten durfte.

Ganz ehrlich, ich weiß gar nicht so genau, was ich zum Inhalt schreiben soll. Lena hat sich zu einer zickigen, eifersüchtigen und fast unsymphatischen Protagonistin entwickelt, Julian zu einem weichgespülten Supermann und Alex zum tragischen Helden, den ich von allen noch am besten verstehen konnte.

Die Kapitel handeln abwechselnd von Lena und Hana, die ich im ersten Teil so liebgewonnen hatte und gespannt war, wie sie als Geheilte lebt, was mit ihr geschieht. Tja, Hana ist langweilig geworden. Punkt. Viel mehr erfährt man nicht. Sie wurde ihrem Partner zugeteilt, der ein Ekelpaket ist und das einzige was mich an dieser Story wirklich beschäftigt hat war, was denn nun letztendlich besser ist, geheilt zu sein oder als Ungeheilte in einer kargen und trostlosen Wildnis zu leben und ständig um sein Leben fürchten zu müssen.

Passagen, die eigentlich emotional sein sollten, ließen mich vollkommen kalt, kann ich mich doch erinnern, dass ich, besonders in "Delirium", nicht ohne Taschentücher ausgekommen bin.

Das Ende setzt dem Ganzen dann noch die Krone auf. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass die Autorin das Buch einfach nur schnell beenden wollte und so blieb ich mit vielen, vielen Fragen zurück.

Positiv zu erwähnen bleibt der Schreibstil ( wie ich diese Formulierung hasse ) von Lauren Oliver. Ach ja, das Cover passt auch noch super in die Reihe....

So hat das Buch in meinem Regal einzig und allein die Aufgabe schön auszusehen.

Ich bin bitter, bitter enttäuscht und fast wütend über so ein Ende einer Trilogie!

Kommentare:

  1. Huhu,
    ja deine Rezi spiegelt so ziemlich das wieder, was auch ich mir gedacht habe... Ich war auch echt enttäuscht und sauer über so ein Ende. Geht gar nicht für einen Reihenabschluss :(

    lg, Steffi

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  2. Oh je, das klingt nicht nach einem grandiosen Trilogie Abschluss :(
    Dabei hatte ich mich so dadrauf gefreut nun Panedemonium und Requiem hintereinander weglesen zu können und das OHNE Wartezeit!
    Liebe Grüße
    Steffi

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