Mittwoch, 26. März 2014

Rezension - Schlaf nicht ein

Michelle Harrison
Schlaf nicht ein

Aus dem Englischen übersetzt von Petra Koob-Pawis ab 14 Jahren, 1. Auflage 2014
480 Seiten, 15.0 x 22.0 cm
ISBN 978-3-7855-7726-4
Hardcover mit Schutzumschlag


Loewe









Inhalt:


Du siehst nachts die Geister von Toten.
Du bist ihnen hilflos ausgeliefert.
Und einer der Toten will deine große Liebe für sich.

Du musst etwas tun – und du bist ganz allein.

Seit Monaten versucht Elliot, sich mit allen Mitteln wachzuhalten. Denn nachdem er bei einem Unfall für einige Minuten klinisch tot war, passieren schaurige Dinge mit ihm, während er schläft: Er kann sich nicht rühren, spürt Schatten, die sich um ihn herum bewegen, oder er wandelt durchs Haus, während sein Körper schlafend im Bett liegt. Als er sich in Ophelia verliebt, wird es noch unheimlicher: Offenbar versucht ein Toter, Besitz von Elliots Körper zu ergreifen …

Meine Meinung:

Elliot schläft schlecht. Immer wieder geschehen gruselige Dinge, von denen er sicher ist, dass er sie nicht träumt. Er hört Geräusche, Stimmen und nimmt plötzliche Temperaturabfälle wahr. Um herauszufinden, ob er nicht vollkommen verrückt wird, nimmt er einen Job in einem Museum, in dem es angeblich spuken soll an und verliebt sich dabei in Ophelia. Nun überschlagen sich die Ereignisse den ein anderer, ein Toter, will sich Elliots Körper bemächtigen.

Lange habe ich nach einem Buch gesucht, in dem es von Geistern und Gespenstern nur so wimmelt und bin in "Schlaf nicht ein" von Seite eins an fündig geworden. Die Geschichte ist sehr spannend und wer sich gerne gruselt ist mit diesem Buch bestens bedient. Astralreisen gehören ebenso zu Elliots Alltag wie Begegnungen mit Toten. Elliot will einfach nur rausfinden, wie er die Heimsuchungen wieder loswird, tritt dabei allerdings Geschehnisse los, die man seinem ärgsten Feind nicht wünscht.

Ich gestehe, dass es mir nicht möglich war "Schlaf nicht ein" abends, ganz alleine im Raum zu lesen, denn mehr als einmal hat mich dann auch die Angst gepackt und ich habe Geräusche gehört, die wohl gar nicht da waren.

Genau das ist es, was ich von einem Geisterbuch erwarte! Dieser Roman erzeugt nicht nur wohliges Gruseln, sondern auch gerne mal einen beschleunigten Herzschlag.

Mit der anschliessenden Danksagung der Autorin war ich dann komplett bedient und so ganz wohl ist mir jetzt nicht mehr, wenn ich abend schlafen gehe.

"Schlaf nicht ein" hat mich sofort in die Handlung gezogen. Manchmal wollte ich das Buch weglegen, weil es mir dann doch ein bisschen zu gruselig wurde aber die Neugier hat letztendlich doch über die Angst gesiegt und so konnte ich das Buch zwei Tage später als gelesen markiert ins Regal stellen.

Ich wünsche mir noch viel mehr Lektüre dieser Art und werde mich ganz bestimmt auf die Suche danach begeben! Absolute Leseempfehlung für mutige Gesepensterjäger!

Kommentare:

  1. Uh oh, ich glaube, das Buch dürfte ich nicht lesen, ich bin in genau einer Hinsicht ziemlich schreckhaft, nämlich dann, wenn es um meinen heiligen Schlaf geht... und von dem Buch hätte ich dann sicherlich Alpträume der besonders schlimme Art! *brrr*

    AntwortenLöschen
  2. Na ja, ich bin, was das angeht ein ziemlicher Schisser. Wer weiß? Vielleicht würdest du es gar nicht so gruselig finden.
    Ich grusel mich sehr gerne mal und das nicht nur vor der Bügelwäsche ;)

    AntwortenLöschen
  3. Ich hab mir das Buch diese Woche gekauft, aber wenn ich deine Rezension lese, muss ich es wohl sofort lesen. Und dann am bestens nachts, denn ich will mich gruseln ohne Ende! *lach*
    Tolle Rezension, die absolut Appetit auf das Buch macht! Und ich hoffe, mein Gruselhunger wird gestillt ;-).
    Liebe Grüße, Iris

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Oh, na ich weiß ja nicht, wie es im Endeffekt sein soll, dass dein Gruselhunger gestillt wird. Also meiner war`s! :)
      Schön, dass die meine Rezi gefällt!

      Lieber Gruß
      Alex

      Löschen