Donnerstag, 12. Juni 2014

Rezension - Stigmata

Stigmata - Nichts bleibt verborgen
Beatrix Gurian


Artikelnummer: 978-3-401-06999-9
Preis: 16,99 €
Alter ab: 14 Jahre
Seitenzahl: 384
Maße: 211.00 mm / 148.00 mm / 43.64 mm
Einbandart: gebunden
Ausstattung: Mit 14 Fotos, zweifarbig gedruckt, mit Lesebändchen, Schutzumschlag und Silberfolie auf dem Cover
Leseprobe:
Gurian_Stigmata_Leseprobe.pdf






Inhalt:

Kurz nach dem Tod ihrer Mutter erhält Emma von einem unbekannten Absender eine alte Schwarz-Weiß-Fotografie, die ein Kleinkind zeigt. Dem Foto beigefügt ist die rätselhafte Aufforderung, die Mörder ihrer Mutter zu suchen. Angeblich soll Emma die Täter in einem Jugendcamp finden, das in einem abgelegenen Schloss in den Bergen stattfindet. Dort stößt sie immer wieder auf unheimliche Fotografien aus der Vergangenheit des Schlosses. Und auch in der Gegenwart häufen sich die mysteriösen Zwischenfälle …

Meine Meinung:

Emma`s Mutter stirbt bei einem mysteriösen Autounfall. Kurz darauf erhält sie von einem unbekannten Absender ein altes Schwarz-Weiß-Foto auf dem ein Kind zu sehen ist. Anbei eine Notiz, dass sie die Mörder ihrer Mutter suchen soll. Die Täter sollen sich angeblich in einem Jugendcamp aufhalten, das in einem alten Schloß stattfindet. Emma begibt sich ins Schloß und findet dort immer wieder unheimliche Fotos, die aus der Vergangenheit des Schlosses zu stammen scheinen. Das Jugendcamp an sich ist auch ganz anders als erwartet. Immer wieder geschehen seltsame Dinge und Emma stößt auf immer mehr Fotos die unheimlich und teilweise verstörend sind...

Ich habe mich sehr gefreut, als ich "Stigmata" in meinem Briefkasten gefunden habe! Alles andere musste erst mal warten und so begann ich auf der Stelle Emma`s Geschichte zu lesen. An dieser Stelle bedanke ich mich herzlich beim Arena-Verlag!

Von Anfang an zog mich die Geschichte in ihren  Bann, was nicht zuletzt an den fantastischen Fotos von Erol Gurian liegt. Durch die Einbettung der Fotos in die gruselige, teils verstörende Geschichte, fühlte ich die Beklemmung, die die Atmosphäre des Schlosses umgibt, im wahrsten Sinne des Wortes hautnah. Mehr als ein Mal hatte ich Gänsehaut und wurde förmlich in die Story und ins Schloß gesogen. So war es mir auch fast nicht möglich das Buch aus der Hand zu legen, bis ich endlich wusste was mit Emma`s Mutter geschehen ist. Die Wahrheit die hinter dem Schloß, den Insassen des Jugendcamps und Agnes, so heißt Emma`s Mutter, steckt, ist noch viel schrecklicher und oft war ich den Tränen nah.

Einzig einen Kritikpunkt habe ich, den ich gerne anbringen möchte ohne zu viel zu verraten! Wer das Buch ließt, stößt auch auf eine Krankheit, meine Krankheit, der multiplen Sklerose. Ich möchte gerne das anmerken, was mir meine Ärzte gesagt haben : Die MS ist nicht tödlich! Das nur am Rande.

"Stigmata-Nichts bleibt verborgen" geht tatsächlich unter die Haut und macht noch lange nach Beendigung nachdenklich.

Von mir gibt´s eine absolute Leseempfehlung!

 


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