Donnerstag, 24. Juli 2014

Rezension - Steelheart

Brandon Sanderson
Steelheart

Roman

Originaltitel: Steelheart
Originalverlag: Delacorte Press
Aus dem Amerikanischen von Jürgen Langowski

Deutsche Erstausgabe

Ab 14 Jahren
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 448 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-453-26899-9
17,99 | 18,50 | 25,90* (* empf. VK-Preis)
Verlag: Heyne




Klappentext:

Selbst der stärkste Gegner ist verwundbar – du musst nur wissen, wo
Als David sechs ist, zerstört eine gewaltige Explosion die Welt, die er kannte. Einige der Überlebenden erlangen Superkräfte, die sie dazu nutzen, sich die übrigen untertan zu machen. Als David acht ist, muss er miterleben, wie einer dieser Superhelden, ein gewisser Steelheart, seinen Vater ermordet. Von da an kennt David nur ein Ziel: herauszufinden, warum sein Vater sterben musste. Und ihn zu rächen. Er schließt sich einer Untergrundbewegung an, die die Herrschaft der scheinbar unbesiegbaren Superhelden bekämpft. David ahnt, dass sogar der mächtige Steelheart eine Schwachstelle hat. Er muss sie nur entdecken. Doch das bunt zusammengewürfelte Grüppchen der Widerstandskämpfer muss sich erst zusammenraufen. Und nicht jeder billigt Davids Plan, Jagd auf Steelheart zu machen …

Meine Meinung:

Nach einer gewaltigen Explosion, die die Welt wie sie einst war zerstört hat, entwickeln einige Überlebende unterschiedliche Superkräfte. Als David 8 Jahre alt ist, wird sein Vater von einem dieser "Epics", wie sie genannt werden ermordet. Fortan hat David nur noch das Ziel diesen Epic, mit dem Namen Steelheart zu töten und den Mord an seinen Vater zu rächen.
Später schliesst sich David einer Bewegung an, die es sich zum Ziel gemacht hat diese Epics zu bekämpfen. Anfangs hat es David nicht leicht, sich einzugruppieren und den Plan, den er sich zurechtgelegt hat, scheint nicht jedem zu behagen...

Was für ein Auftakt einer Trilogie!

Ich bin oft nur schwer zu begeistern, wenn es um Fantasy geht aber dieses Buch hat es mir sehr angetan. Brandon Sanderson ist es gelungen mich schnell an das Buch zu fesseln.

Die sogenannten Epics haben die unterschiedlichsten Kräfte und meist nur eine Schwachstelle, die es möglich macht diese zu bekämpfen. Steelheart hat in dem früheren Chicago die Alleinherrschaft an sich gerissen und regiert die Stadt. David hat jahrelang die Epics studiert und alle möglichen Info´s, auch über deren Schwachstellen, gesammelt. Er hat als 8jähriger Steelheart bluten sehen, hat allerdings keine Ahnung, was dazu geführt hat. Nun hat er einen Plan ausgearbeitet, die er versucht, zusammen mit der Untergrundbewegung, den Rächern, umzusetzen. Die Zeit, um Steelherats Schwäche aufzudecken, drängt.

Spannend führte mich der Autor von Kapitel zu Kapitel. Die unterschiedlichen Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Der Hauptprotagonist David, hat mich sehr begeistert. Ein Held ist er nicht wirklich. Er kommt eher ein bisschen nerdig rüber, dabei aber immer geradlinig und nie verliert er sein Ziel aus den Augen, koste es was es wolle. Ein bunt zusammengewürfelter Haufen, die alle das selbe Ziel haben und zusammen ein klasse Team bilden.

Die verschiedenen Technologien, die der Autor beschreibt, haben mich wahrhaft begeistert. Die Stadt aus Stahl, die Steelheart geschaffen hat, wirkte auf mich sehr bedrückend und hat mich trotzdem fasziniert. Natürlich habe ich mitgefiebert und mitgeraten, welche wohl Steelhearts Schwäche sein könnte und gerne habe ich die Gruppe auf der Suche begleitet. Wie Menschen sich verändern können und zu was sie fähig sind, wenn man ihnen Macht gibt, hat mich doch nachdenklich gemacht aber nicht überrascht.

Das Buch ist von Spannung, mitreißende Action und auch Humor geprägt, sodass ich das Buch sehr schnell beendet hatte. Nun bin ich natürlich unheimlich gespannt, wie es weitergeht und freue mich sehr auf den Folgeband!

Für Fans des Genres ein Must-Read!

Für das Rezensionsexemplar bedanke ich mich herzlich bei Heyne




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