Donnerstag, 17. Juli 2014

Rezension - Wimmerholz

Michael Paul
Wimmerholz

Taschenbuch: 444 Seiten
Verlag: tredition (14. März 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3849577643












Klappentext:

Nach einer wahren Begebenheit - Mai 1945 – Königsberg
 
Die legendäre Hauptstadt Ostpreußens ist Ausgangspunkt einer Odyssee über das mystische Gotland bis nach Småland. Feldwebel Martin Greven, seine junge Liebe Greta Sandberg und die 10-jährige Lena ahnen nicht, dass sie wegen des Schlüssels zu einem der mysteriösesten Schätze der Welt von einem Geheimbund gejagt werden.

Währenddessen werden Martins Kameraden in Schweden interniert - mit dem Versprechen, sie nach Deutschland zu entlassen. Sie wissen nicht, dass die Regierung in Stockholm längst andere Pläne hat. Was folgt, ist absolut unfassbar.

Der „Blutige Freitag“ zählt zu den traumatischsten Erlebnissen Schwedens in der Nachkriegszeit. In Deutschland hingegen kennt kaum jemand die dramatischen Begebenheiten um die deutschen Soldaten.

Eingebettet in diese historischen Ereignisse entwickelt sich die Geschichte um Liebe und Hoffnung, Leben und Tod – und hält den Leser bis zur letzten Seite gefangen.






Meine Meinung: 

Da ich sehr an der deutschen Geschichte und auch an dem "blutigen Freitag", von dem man kaum hört, bzw. liest, interessiert bin, habe ich mich sehr gefreut, als mir  Michael Paul seinen Roman "Wimmerholz" zur Rezension angeboten hat. An dieser Stelle vielen herzlichen Dank an den Autor!

Man sollte denken, dass so ein Thema bedrückend und erschreckend ist. Das ist es auch, keine Frage - allerdings erzählt dieser Roman auch eine wunderschöne Liebesgeschichte Nicht nur das, der Roman handelt auch von tiefen Freundschaften, Hilfsbereitschaft und Hoffnung eingebettet in einer Familiengeschichte.

Der Autor hat mich mit seinem wundervollen Schreibstil begeistert, sodass ich den Roman wirklich genossen habe. Nebenbei habe ich noch einige historische Fakten erfahren, die ich so noch nicht kannte. Vielen Dank dafür und ein Extralob für die Recherchearbeit! Wenn mich ein Buch dann auch noch zum "googeln" bringt, ist es einfach gut!

Michael Paul hat authentische Charaktere geschaffen, die ich sehr gerne begleitet habe. Gut gefallen hat mir die unterschwellige aber stete Spannung, die sich kontinuierlich steigert.

Alles in allem ist "Wimmerholz" ein Roman, den man meines Erachtens gelesen haben muß! Wer geschichtlich interessiert ist, kommt an diesem Buch nur schwer vorbei!

Ich wünsche mir und hoffe auf mehr von Michael Paul. Mit seinem Erstlingswerk hat er - jedenfalls in mir - einen Fan gefunden!

Kommentare:

  1. Christian Mallmann18. Juli 2014 um 16:07

    Eine tolle Rezession, die Michael und sein Thriller wirklich verdient haben. In unseren mittlerweilen vielen Gesprächen hat der Autor mir tiefe Einblicke in die Handlung, den historischen Hintergrund und seinen persönlichen Bezug gegeben. Ich freue mich auf seine "Lesung zum afterwork" am 24.07.14, 18.00 Uhr im Business Forum Freiburg, Engelbergerstr. 19 in Freiburg, durch die ich ihn führen darf.

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    1. Christian Mallmann18. Juli 2014 um 16:10

      Das kommt davon, wenn man sich zuviel mit "Wirtschaft" beschäftigt: Natürlich ist es eine tolle Rezension und keine - wie eben veröffentlicht - Rezession! :-)

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