Mittwoch, 28. Januar 2015

Rezension - Phoenix - Unsere Rache wird euch treffen

PHOENIX - Unsere Rache wird euch treffen
Thriller von Matthias Jösch


Seiten: (ca.) 557
Erscheinungsform: Originalausgabe
Erscheinungsdatum: Jan 2015
ISBN: eBook 978-3-95520-678-9

dotbooks










Kurzbeschreibung:

Eine internationale Verschwörung und ein teuflischer Plan: „PHOENIX – Unsere Rache wird euch treffen“ von Matthias Jösch jetzt als eBook bei dotbooks.

In Feuer, Schutt und Asche ist das dritte Reich untergegangen – doch noch immer träumen Fanatiker davon, es in blutigem Glanz auferstehen zu lassen. Eine junge Mossad-Agentin findet Hinweise auf eine schier unglaubliche Verschwörung und beginnt zu ermitteln. Von all dem ahnt der Mathematikdozent und BND-Mitarbeiter Adrian von Zollern nichts, als er in einem holländischen Antiquariat eine harmlos aussehende Kiste mit alten deutschen Schallplatten entdeckt. Doch schon kurze Zeit später muss er um sein Leben kämpfen – und gegen eine mächtige Organisation, die vor nichts zurückschreckt, um die Welt zu unterwerfen.

Gnadenlos spannend, schnell getaktet, eiskalt erzählt: ein internationaler Thriller, der Ihnen den Schlaf rauben wird! Jetzt als eBook kaufen und genießen: „PHOENIX – Unsere Rache wird euch treffen“, der neue Thriller von Matthias Jösch.

Meine Meinung:

BND-Mitarbeiter Adrian von Zollern entdeckt in einem Antiquariat in Amsterdam eine Sammlung alter deutscher Schallplatten. Zuhause angekommen, muss dieser bald feststellen, dass nicht nur er ein Bewunderer dieser Antiquität ist. Allerdings haben es andere aus ganz anderen Gründen auf die Kiste abgesehen, was Adrian bald schmerzlich erfahren muss.
Eine Organisation, die das dritte Reich wieder auferstehen lassen will und dabei vor nichts zurückschreckt ist in dem zweiten Thriller aus der Feder von Matthias Jösch. dieses Mal die Widersacher von Adrian von Zollern, Sebastian Krix und Violetta.

Der Autor fackelt nicht lange uns ehe man sich`s versieht ist man schon voll in der Story drin. Wieder führt uns Matthias Jösch, wie auch schon in "Mammon", in einer Art Schnitzeljagd durch die halbe Welt. Argentinien,Frankreich, Syrien, Israel um nur einige der Länder, die literarisch bereist werden zu nennen, sind ebenso Schauplatz wie Berlin und Frankfurt am Main.

Außerdem baut der Autor geschickt mystische und kryptische Rätsel mit in seinen Thriller ein, die es fast unmöglich machen das Buch aus den Händen zu legen. Ich verglich den Autor schon in meiner ersten Rezension zu "Mammon" ein bisschen mit Dan Brown, was ich in "Phoenix" nur unterstreichen kann. Das Thema an sich interessiert mich schon lange und bald -und nicht nur ein Mal - kam bei mir die Frage auf "Was wäre wenn....?", die eine Gänsehaut auf meinen Armen hinterlassen hat.

Matthias Jösch baut eine gnadenlose Spannung auf, die sich über die komplette Story hält. Zu den bereits aus dem ersten Thriller bekannten Protagonisten Adrian, Sebastian und Violetta, gesellen sich noch weiter symphatische Protagonisten, wie zum Beispiel die junge Mossad-Agentin Shari. Fast war es mir so, als treffe ich gute alte Bekannte wieder und beim Lesen ist mir klargeworden, dass ich sie schon ein bisschen vermisst habe.

Matthias Jösch pendelt zwischen Vergangenheit und Gegenwart ohne zu verwirren. Der Erzählstil des Autors hat mir in "Phoenix" noch ein bisschen besser gefallen als in "Mammon". In dem rasanten Thriller stellt der Autor den Leser vor Fragen, die im Laufe der Geschichte jedoch lückenlos aufgeklärt werden.

Wer ist S., wer ist H. und ich habe mindestens ein Anagramm entdeckt. Dr. Gleemen..... Als ich diesen Namen las formierten sich die Buchstaben sofort in meinem Kopf zu einem Namen, dessen abscheuliche Verbrechen in der Nazizeit und noch heute für Angst und Schrecken sorgt und mir sofort ein bedrückendes Gefühl beschert hat.

Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der auf der Suche nach einem hochspannenden Thriller ist, dem der sagenumwobene Nibelungenschatz interessiert und der sich, so wie ich, auch des öfteren fragt "Was wäre wenn....?" Diese Story hallt auch nach dem Lesen noch nach und regt zum Nachdenken an.

Von mir gibt`s eine absolute Leseempfehlung!




Kommentare:

  1. Spannender Thriller mit einem Thema, das immer wieder hochaktuell ist, leider.
    Sehr empfelendwert.

    LG

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  2. Hallo, liebe Thrillertante!
    Ich musste jetzt gerade sehr schmunzeln, als ich an meinen Weg gedacht habe, der mich zu deinem Blog und zu deinem aktuellen Artikel geführt hat :). Via Google zu deinem DeathBook-Artikel (DeathBook höre ich gerade), dann zu deinem About mit der Erklärung, warum du Dorn und Langer abgebildet hast (Alles bleibt anders ist meiner Meinung nach einer der genialsten Alternate History-Romane überhaupt und steht schon sehr lange in meinem Regal), dann zu deinem Posting zum Verlag (Heliosphere habe ich gerade erst angefangen, gefällt mir sehe gut) und nun zu Phoenix, das seit einer Woche ca. auf meiner WuLi ist :).
    Schon lustig irgendwie, oder?

    Liebe Grüße
    Ascari
    http://leseratz.blogspot.co.at

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  3. Guten Morgen Ascari!

    Das ist wirklich witzig! Scheint aber so, als hätten wir den gleichen Lesegeschmack ;) Ich mach` mich dann auch gleich mal auf zu deinem Blog :)

    Liebe Grüße
    Alex

    P.S.: Ich finde es ziemlich schade, dass "Alles bleibt anders" so wenig Beachtung findet. Ich fand ihn nämlich auch genial und superspannend!

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  4. Hallo Alex!

    Sieht ganz so aus, als ob wir einen recht ähnlichen Geschmack haben :).

    "Alles bleibt anders" hab ich seinerzeit durch die Werbung für Oliver Henkel entdeckt - und fand das Buch dann sogar noch besser als "Im Jahre Ragnarök" von Henkel :). Ich seh schon, ich werde da auch mal einen Blogbeitrag schreiben müssen ... "Alternate History" ist als Genre bei uns leider so gut wie unbekannt, dabei fand ich diese "Wie hätte Geschichte sein können"-Romane schon immer faszinierend.

    Liebe Grüße
    Ascari

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