Mittwoch, 4. Februar 2015

Rezension - Ich sehe was, was niemand sieht - Teil 1 (ePub)

Ich sehe was, was niemand sieht - Teil 1 ( ePub)
Tim O´Rourke

Seiten 150
Alter ab 14 Jahren
ISBN 978-3-646-92721-4
Chicken House











Kurzbeschreibung:

Das tote Mädchen - Teil 1 des packenden Mystery-Thrillers

Charley sieht Dinge, die sonst niemand sieht. Ihre Visionen sind wie Blitze, kurz und intensiv – ein Mädchen, Schreie, das Rattern eines Zugs. Charley ist felsenfest davon überzeugt, dass sie Verbrechen sieht, bevor sie geschehen. Niemand glaubt ihr, bis auf Tom. Der attraktive junge Police Officer bearbeitet gerade seinen ersten Fall: ein totes Mädchen, das auf Bahngleisen gefunden wurde.
Während die Polizei noch nach der Todesursache sucht, hat Charley wieder Visionen: ein anderes Mädchen, Schreie, das Rattern eines Zugs ...

Meine Meinung:

Charley ist ein siebzehnjähriges Mädchen und sieht Dinge, die niemand sieht. Natalie, Charleys beste Freundin stirbt bei einem tragischen Unfall oder war es Selbstmord? Davon geht die Poizei, allen voran der Ermittler Jackson, jedenfalls aus. Charley allerdings glaubt weder an einen Unfall noch an Selbstmord, denn sie hat Visionen. In ihrem Kopf entstehen Blitze, die ihr ein Verbrechen zeigen. Glauben tut ihr niemand. Dann geschieht ein weiteres Unglück. Charley sieht wie ein junges Mädchen, Kerry, von einem Mann verschleppt wird. Am darauffolgenden Tag ist das Mädchen, das Charley in ihren Visionen gesehen hat, tatsächlich tot. Auch sie wurde von einem Zug überrollt und Charley beschreibt dem jungen Polizisten Tom Einzelheiten, die sie eigentlich gar nicht wissen kann.

Das wird mal eine Rezension der etwas anderen Art. Ich werde das Buch, welches als Print am 26.02. im Chickenhouse Verlag erscheint, als ePub in drei Teilen lesen.

In Teil 1 lernen wir erstmal die Personen und ihre Charaktereigenschaften kennen.

Da ist Charley, die seit dem Selbstmord ihrer Mutter, zu dem Zeitpunkt war sie sechs Jahre alt, Visionen hat, die sich ihr als Blitze in ihrem Kopf ankündigen. Charleys Vater, dem sie verzweifelt versucht klarzumachen, das die Dinge, die sie sieht, wirklich geschehen, glaubt seiner Tochter nicht.

Charley hat mir leid getan, denn sie sucht das Gespräch über ihre Blitze mit ihrem Vater, den einzigen Menschen, den sie nach dem Tod ihrer besten Freundin Natalie noch hat und wird immer wieder von ihm zurückgewiesen. Sie solle sich Freunde suchen und tun, was Mädchen ihres Alters eben so tun. Außerdem hat Charley das Gefühl, dass ihr Vater froh ist, dass Natalie gestorben ist. Natalie hat ihrer Freundin nämlich sehr wohl geglaubt.

Charleys Vater macht mir Bauchschmerzen. Irgendwie ist er seltsam und er hat ein Geheimnis, das er Charley erst sehr spät mitteilt und welches dem Mädchen fast den Boden unter den Füßen wegzieht. Mir ist Charleys Vater irgendwie suspekt, denn er benimmt sich seiner Tochter gegenüber nicht  gerade verständnisvoll, er versucht es noch nicht mal, was für mich nicht gerade den Eindruck eines einigermaßen guten Vaters macht. Irgendwie ist er nicht sehr präsent und lässt seine Tochter mit ihren Problemen ziemlich alleine im Regen stehen.

Tom Henson ist ein junger Polizist, der gerade zur Kripo gestoßen ist und somit seinen ersten Fall hat. Tom ist, was Charleys Visionen betrifft hin- und hergerissen, versucht ihr aber zu glauben. Allerdings muss er sehr vorsichtig sein, denn um Charley nicht in die Ermittlungen reinzuziehen, darf er nicht allzu viel seinen Kollegen und Vorgesetzten gegenüber preisgeben.

Wo wir auch schon bei Jackson sind. Jackson arbeitet schon seit 6 Jahren bei der Kripo und ist ein Unsympath allererster Klasse. Die Zusammenarbeit mit Tom behagt ihm überhaupt nicht, denn seiner Meinung nach hat der "Frischling" sowieso keine Ahnung. Jackson beißt sich an teils hahnebüchenden Theorien, was den Tod Kerry`s angeht, fest und lässt andere Meinungen nicht wirklich gelten.

Teil 1 hat mit wirklich gut gefallen, allerdings hatte ich zu Anfang ein paar Probleme mit dem Lesen. Die Geschichte spielt in Marsh Lane, England, und mich hat unwahrscheinlich gestört, dass oft das Wort Kripo benutzt wurde. Ich kann gar nicht so genau sagen, warum mich das so genervt hat. Im weiteren Verlauf hat sich das allerdings gelegt und ich hatte mich daran gewöhnt. Es tut der Story keinen Abbruch, denn der Jugendthriller ist wirklich spannend geschrieben.

Das eBook endet mit einem ziemlich fiesen Cliffhanger und ich gehe davon aus, dass der Jugendthriller in Teil 2 nochmal an Fahrt aufnimmt und ich bin sehr neugierig wie es weitergehen wird. Ein paar Tage muss ich allerdings noch warten.....















1 Kommentar:

  1. Hm, neugierig machst du mich schon, auch wenn ich das Gefühl habe, solche Geschichten schon ziemlich oft gelesen zu haben.
    Hehe, wenn da so ein fieser Cliffhanger drin ist, würde ich wohl allein deshalb lieber zur Printausgabe greifen :-)

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