Mittwoch, 20. Mai 2015

Rezension - Outlander - Feuer und Stein

Outlander - Feuer und Stein
Diana Gabaldon

Quality Paperback,
Knaur TB
ET: 04.05.2015
1136 S.
ISBN: 978-3-426-51802-1



Projekt Herzensbuchhandlungen! Bei Fischers Bücherstube kaufen!





Kurzbeschreibung:

Schottland 1946: Die englische Krankenschwester Claire Randall ist in den zweiten Flitterwochen, als sie neugierig einen alten Steinkreis betritt
und darin auf einmal ohnmächtig wird. Als sie wieder zu sich kommt, befindet sie sich im Jahr 1743 – und ist von jetzt auf gleich eine Fremde, ein »Outlander«.



Meine Meinung: 

Claire Randall befindet sich, kurz nach Kriegsende mit ihrem Mann Frank, in Schottland in den zweiten Flitterwochen. Frank liebt es Ahnenforschung zu betreiben, was Claire fürchterlich langweilt. So vertreibt sich Claire die Zeit und findet auf ihren Streifzügen durch die Landschaft einen alten Steinkreis. Als sie Frank davon erzählt, will dieser bei einem bestimmten Ritus, der dort bisweilen stattfindet, versteckt dabei sein und schleift Claire abermals zu diesem Steinkreis. So erleben die Beiden eine Art Hexenzirkel und sind fasziniert. Als Claire am nächsten Tag den Steinkreis nochmal besucht, hat sie das Gefühl, dass einer der Steine singt. Sie geht darauf zu, berührt ihn und findet sich plötzlich bei einer Schlacht im Jahr 1743 wieder....

Tja, wie ihr eben gelesen habt, fange ich schon an mich bei meiner Inhaltsbeschreibung fast zu überschlagen. Was soll ich sagen? ICH LIEBE DIESES BUCH!

Claire findet sich in einer Schlacht wieder und denkt erstmal, dass da wohl ein Film gedreht werden muss. Warum sonst sind die Leute so seltsam gekleidet? Dass es sich um die bittere Realität handelt, erfährt sie bald am eigenen Leib, da sie von einem englischen Soldaten bedroht wird und dieser ihrem Mann Frank erstaunlich ähnlich sieht. Sie wird von einem schottischen Clanmitglied gerettet und trifft so bald auf den verletzten Jamie. Da Claire in ihrer Zeit Krankenschwester in einem Lazarett war, fällt es ihr nicht wirklich schwer Jamie zusammenzuflicken und so hat sie einen ganz besondern Status als Heilerin und wird auf die Burg Leoch mitgenommen.

Das Buch war durch die Serie, die heute, am 20. Mai, startet, schon in aller Munde und mir wurde so oft gesagt, dass ich das unbedingt lesen muss und so wollte ich natürlich mitreden und habe mir die ungekürzte Ausgabe zugelegt und hatte erstmal Angst! Eigentlich scheue ich immer vor so dicken Wälzern zurück und traue mich nicht wirklich ran aber diese Geschichte habe ich in jeder freien Minute weitergelesen und so dauerte es ungefähr 4 Tage und ich war durch.

Was mir ausgesprochen gut gefallen hat und mich mehr als einmal zum Schmunzeln gebracht hat, war Claires, manchmal ziemlich freches, Mundwerk. Sie wirf mit Ausdrücken um sich, mit denen die Highlander nicht wirklich viel anfangen können und kommt so des öfteren in Erklärungsnot. Die Schotten rätseln ob sie nun eine Hexe oder eine englische Spionin ist. Dabei will Claire eigentlich wieder in ihre Zeit zurück und weiß nicht wirklich, wie und ob sie das den Menschen klarmachen soll.

Diana Gabaldon hat mich mit ihrer Geschichte um Claire Randall von Beginn an gefesselt. Ich liebe ihre Beschreibungen der schottischen Highlands, ich liebe die historischen Geschehnisse und ich liebe die Protagonisten. Zwischen dem Charakter Jamie war ich hin-und hergerissen. Einerseits ist er fast ein Held und andererseits wieder so primitiv, dass ich den Kopf schütteln müsste. Andere Zeiten, andere Sitten und ich habe schon das ein oder andere Mal gelesen, dass einige Damen doch teilweise etwas geschockt von Jamie waren, weil er handelt, wie eben ein Mann in dieser Zeit gehandelt hat. Ich möchte nicht so sehr ins Detail gehen, denn ich will denen, die es noch nicht gelesen haben die Story nicht vorweg erzählen und am Ende noch verderben.

In der ungekürzten Ausgabe von Droemer Knaur befindet sich noch ein Anhang, der mich mindestens genauso gefesselt hat, wie die eigentliche Story. Interviews mit Diana Gabaldon , die sich natürlich um die Saga drehen aber auch um die Verfilmung. Außerdem gibt es noch ein paar historische Fakten und so fiel es mir relativ leicht mich mit dem Geschichtlichen zurechtzufinden.

"Outlander - Feuer und Stein" ist der Auftakt zu einem gewaltigen Epos, der sich mit der schottischen Geschichte, inniger Liebe, Dramen und Intrigen befasst und fesselnder nicht sein könnte!

Ich freue mich auf den ungekürzten zweite Band, der, meines Wissens, im Dezember 2015 bei Droemer Knaur erscheinen wird und vertreibe mir so lange die Zeit mit der Serie.

Übrigens, die erste Staffel der Fernseherie dreht sich wohl ausschliesslich um Band eins der Saga. So ist die Gefahr gering, dass man beim anschauen auf "Outlander - Die geliehene Zeit" gespoilert wird. Ich hoffe inständig, dass das wirklich so ist!

Unbedingt Lesen! Wie ihr meiner Rezension entnehmen könnt, finden auch Thrillertanten das Buch phänomenal! ;)













Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen