Montag, 31. August 2015

Rezension - Dünenkiller

Sven Koch
Dünenkiller

Taschenbuch
Knaur TB
04.05.2015, 432 S.
ISBN: 978-3-426-51633-1









Kurzbeschreibung:

Ostfriesische Küste: Ein Geisterschiff auf der Nordsee, eine Yacht mit drei Toten und einer Überlebenden an Bord, die kein Wort spricht: Ein mysteriöser Fall für die Sondereinheit des LKA Niedersachen rund um die Ermittler Femke Folkmer und Kriminalhauptkommissar Tjark Wolf. Die Toten scheinen zu einer Gesellschaft zu gehören, die Offshore-Windparks betreibt. Zunächst glaubt die Polizei, die Überlebende sei die Täterin, alles deutet auf ein Eifersuchtsdrama hin. Doch als ein Mordanschlag auf die junge Frau verübt wird, ist klar: Es geht hier um etwas völlig anderes ...

Gelesen und rezensiert vom "Phantom"

Meinung:

Auf einer Yacht werden drei Tote und eine schwerverletzte Frau gefunden, die immer nur den einen Satz "Ich bin neu" spricht. Etwas später vertraut sich die Frau Femke Folkmer und Tjark Wolf an. Sie hat Angst ermordet zu werden. Folkmer und Wolf beginnen zu ermitteln und müssen nach einem Anschlag auf die Frau  bald feststellen, dass es sich nicht, wie zunächst angenomen um Eifersucht, sondern um etwas ganz anderes handelt...

Wie schon in den beiden vorigen Bänden, "Dünengrab" und "Dünentod" mit den beiden symphatischen Ermittlern Femke Folkmer und Tjark Wolf, spielt sich auch "Dünenkiller" an der ostfriesischen Küste ab.

Folkmer und Wolf entwickeln sich weiter, sodass ich empfehle die Bücher nach der Reihenfolge zu lesen.

Der Krimi beginnt äusserst spannend. Geraume Zeit tappen Folkmer und Wolf im Dunkeln, so hält Sven Koch die Spannung hoch und die Story erscheint zu keiner Zeit langweilig. Natürlich spielt auch weiterhin der Tod von Tjarks Mutter, der angeblich ein Unfall war, eine große Rolle. Wolf ermittelt weiterhin privat und versucht dem Rätsel auf die Spur zu kommen, was für mich sehr interessant war und mich immer neugieriger macht.

"Dünenkiller" ist ein sehr vielschichtiger Krimi, der den Leser im Verlauf der Story mehr und mehr in den Bann zieht. Sven Koch versteht es einmal mehr den Leser zu fesseln, was nicht zuletzt an der ein oder anderen Wendung der Geschichte liegt.

Auf den letzten Seiten ist der Krimi hochspannend und endet in einem wahrhaft fulminanten Finale. Das Warten auf Band 4 fällt, nach dem eingebauten Cliffhanger, natürlich nicht so leicht, allerdings ist die Vorfreude, wie es mit Volkmer, Wolf und dem restlichen Team weitergeht, groß!

Von mir gibt es für alle Krimifans, die Geschichten mit Lokalkolorit und auch schon die vorangegangenen Bände gelesen und gemocht haben, eine absolute Leseempfehlung!


1 Kommentar:

  1. Ich fand den Krimi so spannend, dass ich auf den letzten Seiten immer schneller gelesen habe, um den Fortgang der Geschichte zu erfahren.

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