Mittwoch, 19. August 2015

Rezension - Schwimm schneller als der Tod

Rachel Ward
Schwimm schneller als der Tod


Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Chicken House (30. Juli 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3551520630
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 16 Jahre









Kurzbeschreibung: 

Es ist Sommer, es ist heiß und in der Schule kippen die Mädchen reihenweise um. Da hilft nur: baden. Zum Glück hat Nicola einen Platz im Schwimmteam, denn sonst würde ihr Vater niemals erlauben, dass sie in den Pool geht. Seitdem mehrere Mädchen ertrunken sind, nimmt seine Angst vor Wasser krankhafte Züge an. Für Nicola schwer zu verstehen, denn sie fühlt sich ganz in ihrem Element, wenn sie schwimmt. So frei und schnell und unbesiegbar. Ob das mit der geheimnisvollen Stimme zu tun hat, die sie plötzlich im Wasser hören kann?

Meine Meinung: 


Nicolas liebstes Hobby ist schwimmen. Gerade in diesem unsagbar heißen Sommer, im Jahr 2030, kommt es Nic sehr recht, dass sie Mitglied im Schwimmteam ist und sie sich so regelmäßig abkühlen kann. Nic`s Vater duldet das Hobby seiner Tochter, obwohl er aus unerfindlichen Gründen eine Wasserphobie hat. Allerdings begleitet ihr Vater sie zu jedem Training. Die Vorfälle, bei denen Mädchen bei Badeunfällen ertrunken sind häufen sich und Nicolas Vater wird immer panischer. Als Nicola dann eine Stimme im Wasser hört, ist sie anfangs sehr verwirrt. Diese Stimme hört sie nur, wenn sie ins Wasser geht und bald merkt Nic, dass ihr diese Stimme nicht unbedingt wohlgesonnen ist....

Mein erstes Buch der Autorin Rachel Ward. Die gesamte Story ist sehr geheimnisvoll. Nur Nicola kann die Stimme im Wasser hören und fühlt sich immer wohler damit. Sie sucht die Nähe zu dieser Stimme, denn sie hat das Gefühl, dass sie mit dieser Stimme immer besser und schneller schwimmen kann.

Nics Eltern, allen voran ihr Vater, gaben mir Rätsel auf. Akribisch notiert er wo und wann die Mädchen ertrunken sind. Nicola findet mit dem Nachbarsjungen Milton einen Gefährten, der sie auf der Suche nach dem Grund der Wasserphobie ihres Vaters unterstützt. Die beiden graben immer tiefer und nach und nach decken sie Teile des Rätsels auf, in dem Nicola eine große Rolle spielt.

Ich mag mysteriöse Geschichten sehr und so wollte ich natürlich schnell hinter des Rätsels Lösung kommen. Ich wusste lange Zeit nicht, wie und warum die gesamte Familie von Nic in dieses Rätsel verwoben zu sein scheint. Rachel Ward legt falsche Fährten auf die ich teilweise hereingefallen bin, allerdings fühlet ich mich nicht wirklich mittendrin, eher als stiller Betrachter. Ich kann gar nicht so genau sagen an was das gelegen hat, denn die Story ist von Beginn an spannend und auch gut aufgebaut. Irgendiwe hat mich hat die Geschichte nicht wirklich abgeholt.

Die Protagonistin Nicola war mir von Anfang an symphatisch und auch Milton hatte es mir sehr angetan. Nicolas Mutter scheint ein Geheimnis zu verbergen und auf ihren Vater bin ich ja schon eingegangen.

Es hat mir Spaß gemacht Nicola und Milton bei ihrer Suche nach der Wahrheit zuzusehen und ich war sehr auf des Rätsels Lösung gespannt.So entwickelte sich "Schwimm schneller als der Tod" zu einem echten Pageturner.

Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse und die Auflösung war überraschend aber doch sehr versöhnlich. Mit diesem Ende kann ich gut leben und so konnte ich das Buch nach einer spannenden und kurzweiligen Lesezeit zuklappen und ins Regal stellen. Allerdings mit dem Cover nach vorne, denn dieses gefällt mir unwahrscheinlich gut und passt auch wunderbar zur Geschichte!

Für Fans mysteriöser Geschichten kann ich gerne und guten Gewissens eine Leseempfehlung geben!


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