Sonntag, 11. Oktober 2015

Im Autorenleben von...

Jutta Maria Herrmann
 
 
Vielleich kenn ihr Jutta Maria Herrmann bereits. Sagt euch ihr Thriller "Hotline" etwas? Mich hat die Autorin mit ihrem Thrillerdebüt überzeugt und ich freue mich sehr hoffentlich bald Neues von ihr zu lesen.
 
Ich stelle euch Jutta Maria Herrmann und ihr Bücher einfach mal etwas näher vor
 
 
 
 

Mitte der Achtziger strandete Jutta Maria Herrmann in Berlin, studierte Germanistik und Theaterwissenschaften, sympathisierte mit der Hausbesetzerszene und stürzte sich ins Nachtleben. Als Buchhändlerin, Putzfrau, Sekretärin, Synchrondrehbuch-Autorin, Veranstalterin von Punkkonzerten hat sie recht unterschiedliche Berufserfahrungen gesammelt. Heute arbeitet sie für eine Tageszeitung und lebt mit ihrem Mann, dem Autor Thomas Nommensen, vor den Toren Berlins im brandenburgischen Panketal. Ihr Thriller-Debüt „Hotline“ ist im Herbst 2014 im Knaur Verlag erscheinen. Sie ist Mitglied der Mörderischen Schwestern und des Syndikats.



Bücher
 
 
Ich werde mich bei den Büchern auf die Thriller der Autorin beschränken. Jutta Maria Herrmann ist aber auch in zahlreichen Anthologien mit ihren Geschichten vertreten. Um euch in dieser Hinsicht besser zu informieren, empfehle ich euch einfach mal auf der Homepage der Autorin umzusehen.
 
 
Hotline

Taschenbuch, Knaur TB
03.11.2014, 336 S.
ISBN: 978-3-426-51456-6











Kurzbeschreibung:

Keine Polizei - never ever. So lautet die unumstößliche Maxime der Beichthotline. Aber was tun, wenn eine Anruferin ankündigt, ihr neugeborenes Kind lebendig zu vergraben? Ein schlechter Scherz, konstatiert Chris, Initiator der Hotline, als seine Freunde und Kollegen statt einer Kinderleiche eine lebensgroße Puppe auf dem Friedhof ausgraben. Dann meldet sich die mysteriöse Anruferin erneut und verkündet, dies sei erst der Anfang ...
 
 


Blutroter Winter
Daniela Röll



Taschenbuch, Knaur TB
01.10.2015, 528 S.
ISBN: 978-3-426-51637-9









Kurzbeschreibung:

6 mörderische Storys

Die Winterzeit wird tödlich – und hoch spannend! Von Oktober bis März passieren Verbrechen, die das Blut in den Adern gefrieren lassen. Sechs Monate, sechs unheimliche, perfide, mörderische, rätselhafte, abgebrühte und frostige Krimis und Thriller von Birgit Böckli, Zoë Beck, Petra Mattfeldt, Claudio M. Mancini, Jutta Maria Herrmann &Thomas Nommensen sowie Ben Berkeley.

Das perfekte Lesebuch für lange Herbst- und Winterabende.




 Die zehn Fragen
 


1. Fallen die ersten Sätze schwer, die du für ein neues Buch schreibst? 


Nein, überhaupt nicht. Die ersten Sätze fließen fast wie von selbst. Meistens verändere ich aber den Anfang im Verlauf des Schreibprozesses immer wieder. Schwierig wird’s immer in der Mitte, wenn ich mich entscheiden muss, in welche Richtung es weitergeht.
 
 
2. Fühlst du mit deinen Protagonisten?


Oh ja. Als ich das Ende von „Hotline“ geschrieben habe, habe ich richtig Tränen vergossen. Ich glaube, wenn man mit seinen Figuren nicht mitfühlt, kann man ihnen auch kein Leben einhauchen.



3. Der Tag des Erscheinungstermins - schläfst du in der Nacht zuvor gut?


„Hotline“ war ja mein Thriller-Debüt, und ich war schon Wochen vorher ziemlich aufgeregt. Aber auf meinen Schlaf hat sich die Aufregung zum Glück nicht ausgewirkt.




4. Hast du Lampenfieber vor einer Lesung?


Ja. Definitiv. Mittlerweile habe ich ja schon eine ganze Reihe von Lesungen hinter mir, und es ist nicht mehr ganz so schlimm mit dem Lampenfieber wie anfangs, aber es stellt sich mit schöner Regelmäßigkeit vor jeder Lesung ein. Aber irgendwie gehört diese Aufregung – für mich – auch dazu.



5. Schreibblockade – wie gehst du damit um oder kennst du das gar nicht?


Eine richtige Schreibblockade hatte ich – Gott sei Dank – noch nie. Ich kann mich tatsächlich hinsetzen, in meinen Text eintauchen und losschreiben. Es gibt natürlich immer wieder „neuralgische“ Punkte, wo ich überlegen muss, wie ich die Geschichte weiterentwickeln soll. Aber das sind keine Blockaden, sondern gehört zum Schreibprozess dazu.



6. Was war der Auslöser dafür, dass du dich ans Schreiben deines ersten Buches gesetzt hast?


Der Auslöser zu „Hotline“ war eine kleine Meldung in der Zeitung, in der stand, dass die Gründerin der Beichthotline in Frankreich Ärger mit der Kirche bekommen hat. Und nach den vielen Kurzkrimis, die schon geschrieben hatte, stand der Roman quasi an. ;-)

 

 7. Hast du Einfluss auf den Klappentext und das Cover?


Der Klappentext von „Hotline“ stammt tatsächlich von mir. Den hat der Verlag so übernommen. Das Cover habe ich gesehen, als es fertig war und war sofort begeistert. Ob der Verlag es geändert hätte, wenn es mir nicht gefallen hätte, kann ich also nicht sagen.

 
8. Wenn ein Buch von dir verfilmt wird/werden würde, dann…..


… wäre das der absolute Hammer. 



9. Das bisher schönste Kompliment, das dir ein Leser zu einem deiner Bücher gemacht hat?


Die Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten, ich freue mich natürlich über jedes Lob zu meinen Büchern. Eine Leserin hat meinen Schreibstil in „Hotline“ mal mit dem von Martin Suter verglichen, was ich natürlich äußerst schmeichelhaft fand. 



10. Du schreibst deine Biographie. Der Titel wäre….


„… verdammt viel Glück gehabt“




Herzlichen Dank, liebe Jutta Maria Herrmann!








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