Freitag, 23. Oktober 2015

Rezension - Eiskalte Verschwörung

Eiskalte Verschwörung
Astrid Korten

ISBN 978-3-8271-9437-4

304 Seiten, Paperback
 
ET: Oktober 2015
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Kurzbeschreibung:
 

Berlin ist in Aufruhr.

 Als das Herz von Bardo Erbach, renommierter Kriminologe und Berater des Innenministeriums, aufhört zu schlagen, erschüttert gleichzeitig ein bestialischer Mord die Bundeshauptstadt.

Seine Tochter Alexa, Leiterin der Forensischen Strafanstalt, stimmt nach seiner Beisetzung einer Studie des Innenministeriums zu. Parallel geraten Alexa, ihr siebenjähriger Sohn Josh und Tom, ihr Ehemann und Ermittler beim BKA, ins Visier des Softwareentwicklers und Psychopathen Janus. Gewalt und Tod bestimmen auf einmal Alexas Leben ...

 Ein spannender, hochbrisanter Top-Thriller, der die Gefahren von Predictive Policing – die vorhersehende Polizeiarbeit – und der digitalen Überwachung skizziert.


Meine Meinung:


Alexa Erbach ist Leiterin der forensischen Strafanstalt in Berlin. Sie erklärt sich bereit, nach dem Tod ihres Vaters Bardo Erbach, der Kriminologe und Berater des Innenministeriums war, an einer Studie des Innenministeriums teilzunehmen.

Alexa ahnt nicht auf was sie sich eingelassen hat und das ihr ehemals heiles Familienleben nachhaltig erschüttert, denn auch ihr Ehemann, der Ermittler beim BKA ist und ihr siebenjähriger Sohn Josh geraten ins Visier des psychophatischen Softwareentwicklers Janus...


Wer die vorherigen Thriller der Autorin Astrid Korten gelesen hat, sieht sich nun mit einem Thriller konfrontiert, der etwas anders ist als ihre vorigen Werke.


Der hochspannende Thriller beschäftigt sich mit einem Thema, das sehr erschreckend ist und das uns alle betreffen könnte. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich nach Beendigung des Buches gedacht habe - „Gott sei Dank ist das nur fiktiv!“ Das Lesen des Nachwortes von Astrid Korten und meine eigene Recherche im Internet hat mich dann allerdings eines Besseren belehrt und mir lief es eiskalt den Rücken herunter.


Was wäre wenn es möglich wäre beliebige Menschen mit einer Software zu manipulieren und zwar so, dass sie Straftaten begehen und sich danach nicht mehr an ihr Tun erinnern könnten? Was wäre wenn diese Software eigentlich dazu gedacht wäre, Straftätern zu helfen und sie nicht mehr straffällig werden zu lassen? Was wäre aber wenn diese Software genau für das Gegenteil eingesetzt werden würde? Und was wäre wenn das längst Wirklichkeit wäre? Gruselige Vorstellung, oder?


Eigentlich möchte ich zur eigentlichen Story gar nicht so viele Worte verlieren, denn ich denke, dass es wichtig ist, dass man sich so seine eigenen Gedanken zum Buch und der Thematik macht.


Stammleser der Autorin wissen auch, dass Astrid Korten nicht davor zurückschreckt, ihren Protagonisten das Leben und den Tod einzelner Charaktere so schwer wie möglich zu machen. Wie bisher gilt auch hier, dass die Story nicht unbedingt für zartbesaitete Leser gedacht ist, denn Janus ist ein ebenso genialer Softwareentwickler, wie auch brutaler und sadistischer Psychopath, der es auf Frauen abgesehen hat die er auf schrecklichste Art und Weise quälen kann. .


Wie auch schon in einer Szene in „Eiskalter Plan“ widmet sich die Autorin hier einem hochbrisanten Thema und schreckt nicht davor zurück Dinge beim Namen zu nennen. Ich bin gespannt, welche Reaktionen es auf diesen - wohlgemerkt fiktiven - Roman, geben wird.


Für Thrillerfans bietet „Eiskalte Verschwörung“ spannende Lesestunden mit einem überraschenden Ende. Irgendwie denke und hoffe ich, dass wir den ein oder anderen Charakter in einem zukünftigen Buch von Astrid Korten nochmal begegnen werden. Ich persönlich wäre sehr gespannt auf diese Story....






 

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