Dienstag, 8. Dezember 2015

Rezension - Der Totenzeichner

Veit Etzold
Der Totenzeichner

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Thriller
432 Seiten
ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-17229-0
Ersterscheinung: 16.07.2015
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Kurzbeschreibung:
 
Ein Leichenfund gibt der Berliner Polizei Rätsel auf. Dem Mordopfer wurden mysteriöse Zeichen in die Haut geritzt, die Clara Vidalis, Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin, bekannt vorkommen. Handelt es sich um kultische Symbole? Als die Obduktion der Leiche weitere grausame Details ans Licht bringt, wird klar, dass es einen ähnlichen Modus Operandi schon einmal gab: Vor zehn Jahren versetzte ein Serienkiller den Westen der USA in Angst und Schrecken. Einen Sommer lang trieb er dort sein Unwesen, bevor er sich mit der blutigen Botschaft verabschiedete: »It’s not over, ’til it’s over«.

Ist der Totenzeichner zurückgekehrt?

Meine Meinung:

Clara Vidalis ist Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin. Als sie zu einem Leichenfund in einer Berliner Wohnung gerufen wird, in der der Chef einer Motorradgang bestialisch ermordet wurde, erinnert die sich an eine Mordserie in den USA, bei der ein Serienkiller Angst und Schrecken verbreitete...

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mich mit "Der Totenzeichener" schwer getan habe. Ich bezeichne mich schon als erfahrene Thrillerleserin aber das war mir dann doch ein bisschen zu viel des Guten. Die Morde sind bis ins kleinste Detail beschrieben, was mich teils abgeschreckt hat und mein Magen mit mir Achterbahn gefahren ist.

Klar, gibt es in einem Thriller manchmal Unmengen von Blut aber dieser Thriller besteht aus Schilderungen von Brutalitäten, die ich persönlich so nicht brauche. Der Thriller ist schon spannend, ausgebremst haben mich aber viele Wiederholungen, die mich teilweise wirklich genervt haben und so habe ich das Buch immer wieder zur Seite gelegt, um es zu einem späteren Zeitpunkt noch mal zu versuchen. Manchmal ist es einfach die falsche Zeit für ein Buch, allerdings hat sich mein Leseverhalten bei diesem Buch leider auch später nicht geändert.

Die Protagonisten sind sehr interessant beschrieben. Auch die Polizeiarbeit und die Rechtsmedizinischen Parts haben mich gefesselt und natürlich war ich auf die Auflösung und die Enthüllung des Mörders neugierig, was mich letztendlich dazu gebracht hat, das Buch fertig zu lesen. Ich muss aber gestehen, dass ich, wegen der vielen Wiederholungen, auch schon mal die ein oder andere Seite übersprungen habe und nicht das Gefühl hatte, etwas verpasst zu haben.

Fazit: "Der Totenzeichner" ist ein brutaler, detailreicher Thriller, der vor Blut nur so trieft und den ich nur Lesern mit wirklich starken Magen und Nerven empfehle. Mich persönlich hat der Thriller leider nicht vollends packen können.

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