Donnerstag, 14. Januar 2016

Rezension - Club der roten Bänder

Albert Espinosa
Club der roten Bänder


Taschenbuch, Broschur
ISBN: 978-3-442-22176-9
Erschienen: 19.10.2015

Goldmann 









Kurzbeschreibung: 


Der internationale Bestseller - die wahre Geschichte hinter der VOX-TV-Serie

Albert Espinosa ist vierzehn Jahre alt, als er an Knochenkrebs erkrankt. Doch statt zu resignieren, nimmt er den Kampf gegen die Krankheit auf. Mit fünf anderen „Todgeweihten“ gründet er den Club der roten Bänder. Gemeinsam finden sie heraus, wie Glücklichsein wirklich geht. Albert ist davon überzeugt, dass eine Glücksakte viel wichtiger ist als eine Krankenakte mit Fieberkurve. Als sein Bein amputiert werden muss, veranstaltet er eine Abschiedsparty für das Bein. Seine Glücksregeln stecken voller Humor und Optimismus und zeigen: Glück, das nicht auf der Hand liegt, sondern sich erst auf den zweiten Blick zeigt, ist dafür umso intensiver.

Diese Ausgabe ist inhaltlich identisch mit der Ausgabe Espinosa, Glücksgeheimnisse aus der gelben Welt.

Meine Meinung:

Ich habe von der Serie, die auf Vox läuft, nichts weiter als einen Trailer gesehen, der mir sehr gut gefallen hat.  Da ich nicht gerne zuerst den Film/Serie sehe, habe ich mich entschieden zuerst das Buch zu lesen.

Ich muss gleich vorweg sagen, dass es sich hierbei um keinen Roman handelt. Vielmehr geht es um die Gedanken von Espinosa und seinem Umgang mit der schrecklichen Krankheit Krebs.

Obwohl ich etwas ganz anderes erwartet habe, hat mich das Buch doch sehr gefesselt und ich war beeindruckt von dem Autoren. Für mich ist es immer sehr schwer ein Buch, in dem es um Erfahrungen und persönliche Gedanken geht, zu bewerten. Ich habe im Hinterkopf immer den Gedanken, dass mir das gar nicht zusteht.

Von Espinosa kann man wirklich was lernen! Seine Gedanken zum Leben und zum Tod, haben mich schwer beeindruckt. Von seinen Tipps, kann man sich vielleicht nach dem Lesen etwas mitnehmen, denn ich denke auch, dass man das glückliche Leben lernen kann. Nur das Wie, muss man vielleicht für sich selbst herausfinden, was sicherlich mit der Lebenserfahrung kommt  und das es vielleicht nur umzusetzen gilt.

Wenn man mit einer sehr oft tödlichen Krankheit lebt, das Ungewisse jeden Tag am eigenen Leib erfährt, sieht man sein Leben ganz gewiss auch von einer anderen Seite und Dinge, die vielen Menschen ganz groß erscheinen, schrumpfen plötzlich zusammen und das eigentlich Wesentliche tritt in den Vordergrund.

Wenn diese Krankheit dann besiegt wird, lebt man "danach" bestimmt auch ganz anders und das ist es, was Albert Espinosa in seinem, sehr persönlichen Buch, beschreibt. Er beschreibt, wie man mit kleinen Dingen, wie zB. im Gegensatz zu seiner depremierenden Krankenakte, eine persönliche Lebensakte anlegen kann. Dinge, die einem an jedem einzelnen Tag glücklich gemacht habern. Ich kann mir vorstellen, dass da ganz viel zusammenkommt, man das selbst aber gar nicht so bewusst wahrnimmt. Ich glaube, darum geht es im Großen und Ganzen. Das bewusste Leben und ERleben. Sich und seine Mitmenschen erkennen lernen. So habe ich die Geschichte für mich interpretiert.

Hier kommt kein deprimierender Erfahrungsbericht. Vielmehr ein Buch, das Mut machen soll und ich denke, dass das Espinosa mit seinem "Club der roten Bänder" auch gelingt!

Absolut lesenswert!


1 Kommentar:

  1. Hey,
    ich habe zufällig von der Serie "Club der roten Bänder" erfahren und bin seither Feuer und Flamme. Ich möchte unbedingt noch das Buch lesen, weil mich die Unterschiede von Buch und Serie interessieren und ich auch hoffe in dem Buch etwas mehr über den Autor zu erfahren.
    Deine Rezension macht mich weiterhin sehr neugierig :-).
    viele Grüße
    Emma

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