Donnerstag, 21. Juli 2016

Rezension - Neuntöter


Ule Hansen
Neuntöter
Thriller


Paperback, Klappenbroschur, 496 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-43804-0
€ 16,99 [D] | € 17,50 [A] | CHF 22,90* (* empf. VK-Preis)
Verlag: Heyne

Erscheinungstermin: 29. Februar 2016














Kurzbeschreibung:

Vor Menschen hat sie Angst. Serienmörder versteht sie.

Berlin, Potsdamer Platz. Beim Klettern auf einem Baugerüst macht ein Junge eine grausame Entdeckung: Drei Leichen, einbandagiert in Panzertape, hängen in schwindelerregender Höhe an den Gerüststangen. Sie sehen aus wie Mumien und scheinen in dieselbe Richtung zu blicken, als würden sie auf etwas warten. Als die menschenscheue Fallanalystin Emma Carow auf den Fall angesetzt wird, ist ihr schnell klar, dass er für ihre Karriere entscheidend ist. Doch je fester sie sich verbeißt, desto mehr droht ein altes Trauma sie in den Abgrund zu ziehen.

Meine Meinung:

Ein Junge macht in Berlin am Potsdamer Platz eine grausige Entdeckung. Eingewickelt in Panzertape hängen drei Leichen an einem Baugerüst und alle blicken in die gleiche Richtung. Die Fallanalystin Emma Carow wird auf den Fall angesetzt, doch kämpft diese mit ihrem eigenen Trauma...

Lange hat es gedauert, bis ich "Neuntöter" vollends lesen konnte. Manchmal ist es ja so, dass man einfach zum falschen Buch zum falschen Zeitpunkt greift und so habe ich "Neuntöter" immer wieder verschoben, bis ich ihn dann endlich doch noch gelesen habe.

"Neuntöter" ist ein durchaus spannender Thriller, doch muss man erstmal die ersten 100 - 150 Seiten gelesen haben. Für mich zogen sich die ersten Seiten fast endlos dahin und ich war kurz davor endgültig abzubrechen.

Mit der Protagonistin Emma wurde ich einfach nicht warm. Sie handelt, für meinen Geschmack, oft unlogisch. Sie ist nicht teamfähig, hält sich nicht an Vorschriften und mir war sie über die ganze Geschichte einfach unsymphatisch und so fiel es mir schwer, mich in sie hineinzuversetzen.

Schade fand ich, dass Emmas Vorgeschichte so viel Platz einnimmt. Natürlich ist ihr ganz eigenes Trauma sehr wichtig, jedoch war es für mich ein bisschen zu viel und oft war ich einfach nur genervt.

Die Story um die Mumien allerdings ist sehr spannend und ab der zweiten Hälfte konnte mich "Neuntöter" doch sehr fesseln. Der Schreibstil des Autorenduos ist sehr detaillreich , ebenso sind die Verbrechen beschrieben. Ich persönlich habe damit keine Probleme, denn es handelt sich schließlich um einen Thriller und gehört - meiner Meinung nach - einfach dazu.

Das Ende war für mich überraschend und so war ich doch froh, den Thriller zu Ende gelesen zu haben.

Wenn man sich auf den Thriller einläßt und über eine oft schwierige Hauptperson hinwegsehen kann, ist "Neuntöter" durchaus zu empfehlen!

Kommentare:

  1. Hallöchen :)
    Ich war so frei deine Kritik bei mir zu verlinken.

    Ich les bei vielen, dass die Vorgeschichte so viel Platz einnimmt. Im Hörbuch ist mir das gar nicht so bewusst aufgefallen. Wahrscheinlich kommt es da anders rüber *mmmh*

    http://life4books.de/2016/10/crime-neuntoeter/

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Kaisu,

      herzlichen Dank!

      Liebe Grüße
      Alex

      Löschen