Freitag, 23. Dezember 2016

Rezension - Die Akte Zodiac

Linus Geschke
Die Akte Zodiac

Genre:Krimi / Thriller
Erschienen: 07.10.2016
EAN-Code 9783955308186
Label Edel Elements
Seiten 73 (0 Bilder)
ISBN 978-3-95530-818-6
Autor Linus Geschke
Ladenpreis 1,99 €










Kurzbeschreibung:

Wenn der Maskenmann kommt, sterben Liebespaare. Meist nachts, meist auf abgelegenen Parkplätzen. Das Ermittlerteam um Kommissarin Eva Lendt und dem Fallanalytiker Marco Brock steht vor einem Rätsel, bis es merkt, dass die Morde den Taten eines berüchtigten Killers gleichen, der Ende der sechziger Jahre in der San Francisco Bay Area gewütet hat. "Eine atemberaubende Hetzjagd zwischen Fakten und Fiktion-der Thriller des Jahres!"


Meine Meinung: 

"Die Akte Zodiac" ist in vier Folgen aufgeteilt. Meine Rezension gilt allen vier Teilen!

Wer hat noch nichts von dem wahren Zodiac Fall gehört? In den sechziger Jahren wütete dieser Killer in den USA und wurde bis zum heutigen Tage nicht identifiziert. Da mich dieser Fall schon immer fasziniert hat, war es klar, dass ich den Thriller von Linus Geschke unbedingt lesen musste.

Der Fallanalytiker Marco Brock ,die Kommissarin Eva Lendt und ihr Kollege Oliver Lamprecht sind auf der Suche nach dem Maskenmann. Bald wird klar, dass die Taten sehr denen ähneln, der in der San Francisco Bay Area in den sechziger Jahren von dem berüchtigten Zodiac-Killer begangen wurden.

Zunächst muss ich sagen, dass ich es eigentlich schade finde, dass die Story in vier Folgen aufgeteilt wurde. Meiner Meinung nach, darf man sich nicht allzu viel Zeit lassen zwischen den Teilen, denn diese gehen nahtlos ineinander über. Ich konnte alle vier Folgen hintereinander weglesen und so habe ich das auch sehr gerne getan, wäre aber wahrscheinlich nicht dran geblieben, wenn ich nicht alle Teile von Anfang an auf dem Reader gehabt hätte.

Die, sehr unzufrieden erscheinende, Kommissarin Eva Lendt bekommt den - mir absolut unsymphatischen -Fallanalytiker Marco Brock an die Seite gestellt.  Brock ist gut in seinem Job und daraus macht er auch keinen Hehl. Selbstverliebt, arrogant, überheblich, unfreundlich aber hochintelligent und brilliant in seinem Beruf. Er ist es auch, der die Zusammenhänge zu dem wahren Zodiac-Killer erkennt. Im Laufe der Story erfährt der Leser auch mehr über die Charaktere um diese vielleicht besser verstehen zu können. So unterhält sich Brock zB mit seiner sehr jung verstorbenen Ehefrau, was ich sehr interessant fand.

Der Thriller hat mir mit seinen verschiedenen Strängen sehr gut gefallen. Eine Gruppe Jugendlicher, die "Sons of Sam" sind von Serienkillern absolut gefesselt, was mich irgendwie fasziniert hat. Seltsames Hobby...

Der Handlungsstrang, in denen der Autor in die Sechziger springt und von dem echten Zodiac berichtet, hat mich am allermeisten gefesselt. Ich liebe es auch, wenn die Mörder in Thrillern ein bisschen was über sich erzählen ohne zu verraten wer sie sind! Das macht der gegenwärtige Mörder in "Die Akte Zodiac" nämlich, was mich förmlich am Buch kleben ließ! alles in allem hat "Die Akte Zodiac" alles, was zu einem Thriller dazugehört!

Mit "Die Akte Zodiac" ist Linus Geschke ein spannender Thriller gelungen, der mir unterhaltsame Lesestunden beschert hat. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung, allerdings sollte man schon aller vier Teile hintereinander lesen, sonst könnte es schwierig werden und vielleicht auch die Lust am Dranbleibe vermiesen.














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