Montag, 12. Dezember 2016

Rezension - Zeilengötter/Bis dass der Tod uns scheidet

Zeilengötter - Bis dass der Tod uns scheidet
Astrid Korten


Taschenbuch: 330 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (7. Dezember 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1540428923
ISBN-13: 978-1540428929











Kurzbeschreibung:

Sie sind Poeten. Sie lieben das Böse zwischen den Zeilen. Neun Jahre nach der Trennung von ihrem Ex-Mann, dem Schriftsteller Adrian Bartósz, kommt für die Autorin Malin Remy der Tag der Abrechnung. Getrieben von dem Wunsch, die Schatten der Vergangenheit abzuwerfen, liest Malin in Paris aus ihrem soeben erschienenen autobiografischen Roman „Ehe“. Adrian, der schon immer mit Neid und Missgunst auf das literarische Können seiner Frau reagiert hat, ist unter den Zuhörern. Die Lesung hat verheerende Folgen … Ein atemberaubender Psychothriller über zwei Autoren und das Böse zwischen den Zeilen. Korten beherrscht den heimtückischen Mord und das perfide Rachespiel. Westdeutsche Allgemeine Zeitung 2016

Meine Meinung: 

Malin, eine junge Literaturstudentin, heiratet den viel älteren Autoren Adrian Bartósz. Die junge Frau muss so einiges erdulden, bis sie sich von ihrem Mann trennt.
Viele Jahre später, Malin Remy ist nun eine erfolgreiche Autorin, liest sie in Paris aus ihrem autobiografischen Roman "Ehe". Adrian Bartósz sitzt im Pubikum und Malin ahnt, dass das, was sie in ihrer Ehe erleiden musste von ihrem Exmann noch gesteigert werden kann...

Wer mich kennt weiß, dass ich im psychologischen Thriller zu Hause bin. Ich liebe Geschichten, in denen es um die Abgründe der menschlichen Seele und deren Beweggründe geht. So habe ich nicht lange gezögert und "Zeilengötter" fand den Weg auf meinen Reader.

Adrian musste in seiner Kindheit schon einiges erdulden. Er fühlte sich wenig geliebt und Abweisungen standen auf der Tagesordnung. Auch seine schriftstellerischen Ambitionen finden zu Anfang wenig Begeisterung. Erst als sein Vater, Adrian war zu dem Zeitpunkt 17 Jahre alt, ein kleines Mädchen adoptiert, fühlt er sich wirklich gebraucht. Malin beobachtet er schon sehr lange und da sie sehr viel jünger ist als er selbst, wartet Adrian so lange, bis Malin alt genug ist, um sich eventuell auf ihn einzulassen.

Malin fühlt sich geschmeichelt. Der große Adrian Bartósz interessiert sich für sie und so zögert sie nicht lange und heiratet ihn.  Malin ist Literaturstudentin und findet mit ihren Geschichten bei Adrian wenig Anklang und so schreibt sie heimlich an ihrem erotischen Roman "Rouge" den, wie es nicht anders sein kann, Adrian eines Tages auf dem Computer entdeckt und nun erst Recht fuchsteufelswild wird, da er meint, sich in einer der Romanfiguren wiederzuerkennen. Fortan geht Malin durch die Hölle, bis sie sich endlich von Adrian befreien und trennen kann.

Der Psychothriller wird in der Ich-Perspektive von Malin erzählt, und wechselt sich mit Kapiteln, in denen es um Adrians Geschichte geht, ab. Mir hat der poetische Schreibstil der Autorin, gerade in  den Adrian-Kapiteln unheimlich gut gefallen.

Allerdings ist nichts ganz so wie es scheint und stellt man sich anfangs auf die Seite von Malin, muss man bald erkennen, dass auch Malin nicht ganz koscher zu sein scheint.

Der Thriller handelt von Zurückweisung, Liebe, Neid, Gewalt in der Ehe und Abgründe, die man so nicht erwartet hätte.

Der Showdown und das Finale selbst hat mir ebenfalls sehr gut gefallen und mich teilweise überrascht und so muss ich sagen, dass von allen bisher erschienenen Thrillern von Astrid Korten, mir "Zeilengötter" am besten gefallen hat!

Deshalb gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung für den gerade erschienenen Psychothriller!








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