Mittwoch, 18. Januar 2017

Rezension - Das Walmesser

C. R. Neilson
Das Walmesser
Ein Färöer-Krimi

Originalverlag: Simon & Schuster
Aus dem Englischen von Ulrich Thiele
Deutsche Erstausgabe Paperback, Klappenbroschur, 512 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-41967-4
€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empf. VK-Preis)
Verlag: Heyne 
Erscheinungstermin: 28. Dezember 2016









Kurzbeschreibung: 

Fremd auf den Färöern. Blut an den Händen.
Eine kleine Inselgruppe im Nordatlantik. Dreihundert Tage im Jahr Regen. Die Menschen leben von Fischfang, Schafzucht und der Jagd auf Grindwale. Wer freiwillig hierherkommt, ist anderswo vor etwas geflohen. Dass er seine Vergangenheit nicht einfach hinter sich lassen kann, erkennt John Callum erst, als er eines Morgens auf einem Steinklotz im Hafen erwacht - ohne Erinnerung an den letzten Abend, aber mit einem blutigen Messer in seiner Tasche. Und in der färöischen Hauptstadt Tórshavn gibt es an diesem Tag nur ein Gesprächsthema: den Mord.


Gelesen und rezensiert von Krimionkel


Meine Meinung:

John Callum ist Schotte und möchte ein neues Leben auf den Färöer Inseln beginnen. Eines Morgens erwacht John im Hafen mit Blut an den Händen und ohne Erinnerung wieso er ein blutiges Messer in der Tasche hat.

C.R.Neilson führt den Leser mir diesem bildgewaltigen und sehr detailreichen Krimi auf die Färöer-Inseln. John Callum möchte auf den Färöern ein neues Leben beginnen, warum erfährt man natürlich im Laufe der Geschichte Stück für Stück. Man sollte annehmen, dass man irgendetwas zu verbergen hat, wenn es einen in so eine karge wie auch schöne Landschaft zieht um dort zu leben.

Der Menschenschlag auf den Färöern ist Fremden gegenüber sehr misstrauisch und als ein Mord geschieht, ist das natürlich Gesprächsthema Nummer eins und natürlich gerät der Schotte schnell unter Verdacht.

"Das Walmesser" ist ein Krimi zum Genießen. Wer detailgetreue Geschichten mag, die Landschaft der Färöer und deren Bewohner besser kennenlernen will,  ist bei dem Krimi bestens aufgehoben! Man lernt John, der als Ich-Erzähler auftritt, immer besser kennen und im Fortlauf der Story habe ich begonnen John besser zu verstehen und auch zu mögen, nachdem er mir anfangs nicht wirklich symphatisch war.
Die Menschen dort leben auch vom Walfang und Neilson beschreibt auch diesen sehr detailreich, sodass das nicht Jedermannssaches ein wird. Das als Warnung vorweg!
 
Der Autor legt natürlich falsche Fährten, sodass der Krimi mit der Zeit immer spannender und auch intensiver wird. Die Auflösung war logisch und wie der gesamte Krimi sehr gut durchdacht!

Mir hat "Das Walmesser" sehr gut gefallen und so kann ich für den Krimi guten Gewissens und sehr gerne eine Leseempfehlung geben!

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