Sonntag, 8. Januar 2017

Rezension - Minus 18°

Stefan Ahnhem
Minus 18°

Kriminalroman
Hardcover
Klappenbroschur
560 Seiten
Arton grader minus
Aus dem Schwedischen übersetzt von Katrin Frey.
ISBN-13 9783471351246
Erschienen: 02.01.2017

List






Kurzbeschreibung: 

In Helsingborg an der schwedischen Westküste wird ein Auto aus dem Hafenbecken geborgen. Eigentlich wäre der Fall klar: ein Unfall. Doch bei der Obduktion stellt sich heraus, dass der Fahrer schon lange tot war, als das Auto ins Wasser stürzte. Kommissar Fabian Risk und seine Kollegen untersuchen den mysteriösen Todesfall. Jemand glaubt, den Toten erst letzte Woche gesehen zu haben. Wie ist das möglich? Risk hat einen Verdacht, aber der ist so absurd, dass er ihn zunächst selbst nicht glauben will. Die Indizien lassen nur einen Schluss zu - es handelt sich um einen Mörder, der das Leben seiner Opfer komplett übernimmt. Er tötet sie, kleidet sich wie sie, spricht wie sie. Nur durch Zufall ist die Polizei jetzt auf seine Spur gekommen. Der Tote im Hafenbecken war nicht sein erstes Opfer, und noch lange nicht sein letztes ...

Meine Meinung: 

Im schwedischen Helsingborg stürzt ein Mann mit seinem Auto ins Wasser. Als der Tote geborgen wird, stellt der Gerichtsmediziner fest, dass der Mann schon seit mindestens zwei Monaten tot ist. Kommissar Risk steht vor einem Rätsel denn der Mann wurde offensichtlich erst noch in der vorigen Woche quicklebendig gesehen...

Endlich bescherst und Stefan Ahnhem Band 3 um den symphatischen Ermittler Fabian Risk. Der Fall, mit dem es Risk zu tun bekommt, könnte rätslhafter nicht sein. Zu Anfang glaubt es die Ermittler, dass sich der Gerichtsmediziner geirrt haben muss, wurde der Tote doch lebend gesehen. Nach und nach stellt sich allerdings heraus, dass der Mörder die Identitäten seiner Opfer übernimmt und der Killer ist noch lange nicht fertig.

Nachdem ich schon "Und morgen du" und auch "Herzsammler" verschlungen habe, habe ich mich sehr auf "Minus 18°" gefreut und ich wurde nicht enttäuscht. Stefan Ahnhem gelingt es auch in Band 3 den Leser an den den hochspannenden Kriminalroman zu fesseln und erst wieder loszulassen, wenn das Buch beendet ist. Der Autor lässt zu Ende des Buches ein paar Fragen offen, sodass es ziemlich klar ist, dass die Reihe um Fabian Risk weitergehen wird .

Wie schon von dem Autoren gewöhnt, spielt auch der neueste Band sowohl in Schweden als auch in Dänemark.In Dänemark beschäftigen Dunja Hourgaard erschreckende Fälle des sogenannhten "Happy Slapping". Unschuldige Menschen werden zu Tode gequält, die Taten auf Video aufgenommen und ins Netzt geladen. Auf den ersten Blick haben die Fälle von Risk und Hourgaard nichts miteinander zu tun und doch gibt es Berührungspunkte.

Eigentlich bin ich kein großer Fan von den Privatleben der Ermittler, was jedoch bei Stefan Ahnhems Protagonisten ganz anders ist. Die Privatleben der Ermittler finde ich in dieser Reihe recht spannend. Fabian hat sowohl  Eheprobleme mit seiner Frau Sonja und auch seine Kinder, allen voran sein Sohn Theo, bereiten ihm Kopfzerbrechen.

"Minus 18°" ist ein mal mehr ein gelungener, hochspannender und rätselhafter Kriminalroman, den ich sehr gerne gelesen habe und für den es von mir eine absolute Leseempfehlung gibt!


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen