Montag, 13. Februar 2017

Rezension - Fürchte den Schlaf

Stevan Mena
Fürchte den Schlaf

Thriller

Originaltitel: Transience
Aus dem Amerikanischen von Gertrud Wittich
Deutsche Erstausgabe

Taschenbuch, Broschur, 384 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-48489-8
€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empf. VK-Preis)
Verlag: Goldmann 
Erscheinungstermin: 19. Dezember 2016








Kurzbeschreibung: 

Ein Arztbesuch bringt traurige Gewissheit: Detective Jack Ridge hat nicht mehr lange zu leben. In der kurzen Zeit, die ihm noch bleibt, will er den Fall lösen, der ihn schon seit Jahren verfolgt: Drei junge Frauen wurden grausam ermordet, der Täter nie gefasst. Dann wird die 18-jährige Angelina vermisst, und alles deutet auf Jacks Serienmörder hin. Erst der Anruf eines befreundeten Psychologen bringt Jack auf eine ungewöhnliche Spur: Die neunjährige Rebecca hat schreckliche Albträume und sieht Details zu Jacks Fall, die sie unmöglich wissen kann. Da Jack nichts mehr zu verlieren hat, geht er ihren Hinweisen nach – und bringt damit schließlich auch das kleine Mädchen in größte Gefahr ...




Meine Meinung:

Detective Jack Ridge ist todkrank. Er hat nicht mehr lange zu leben und hat sich zum Ziel gesetzt einen Fall, der ihn schon lange verfolgt, endlich abzuschließen. Drei Frauen wurden ermordet, die 18jährige Angelina wird vermisst. Eines Tages bekommt Jack einen Anruf von einem Freund, der Psychologe ist. Dieser bringt Jack auf eine ganz neue Spur: Die neunjährige Rebecca wird von Alpträumen gequält, jede Nacht. Außerdem kennt sie Details zu den Fällen der ermordeten Frauen, die sie unmöglich wissen kann...
 
Jack Ridge hat Krebs und erfährt von seinem Arzt, dass ihm nicht mehr viel Zeit bleibt. Jack sagt niemandem etwas von seiner Krankheit und versucht, mehr oder weniger erfolgreich, die starken Schmerzen, die ihn quälen zu verstecken. Außerdem quält den Detective der Verlust seiner Frau, über den er einfach nicht hinwegkommt. Jack Ridge zieht sich zurück, auch von seinem Bruder, aus einem, für ihn selbst, guten Grund, der für mich nachvollziehbar war. Als er die neunjährige Rebecca kennenlernt, ist er fasziniert von dem Mädchen und auch von der Mutter...

Der Charakter Jack Ridge ist mir bald ans Herz gewachsen und Rebecca, das kleine Mädchen, hat mich unheimlich fasziniert. Rebeccas Eltern haben sich getrennt und Mutter und Tochter sind dabei sich ohne Ehemann und Vater ein neues Leben aufzubauen. Mit dem Umzug begannen allerdings Rebeccas schrecklichen Albträume, die Rebecca und vor allem die Mutter an die Grenzen bringen. Rebecca hat es nicht einfach, denn sie wird auch von ihrem Mitschülern gemobbt und zieht sich immer weiter in sich selbst zurück.

Was für ein Thriller!

Eine Bloggerkollegin hat mir dieses Buch empfohlen und so kam ich nicht umhin, diesen Thriller zu lesen, hat mich doch schon der Klappentext neugierig gemacht. 

Wer hier Mysteryelemente in Form von Geistern, Hellsehern oder dergleichen erwarte, liegt falsch. Ich möchte gar nicht sagen, um was es sich im Einzelnen handelt nur so viel, es geht um Dinge, von denen ich persönlich überzeugt bin. Eine Glaubens-und Einstellungsfrage. Fragen, die sich wahrscheinlich so ziemlich jeder mal gestellt hat. Ob man daran glaubt oder nicht, sei dahingestellt. Fakt ist, dass genau diese Mysteryelemente den Thriller so faszinierend machen.

Ich wurde in einen Sog gezogen, aus dem ich mich nicht befreien konnte, bin sogar morgens früher aufgestanden, um endlich weiterlesen zu können. Zu neugierig war ich, wie die Story weitergeht und vor allem, wie sie enden wird. Der Thriller war für mich von Beginn an spannend. Diese Spannung hat sich über das gesamte Buch gehalten und noch gesteigert, denn Stevan Mena versteht es  vorzüglich falsche Fährten zu legen.

Mit dieser Auflösung hatte ich allerdings nicht gerechnet und so war dieser Thriller für mich rundum perfekt, mit einem perfekten Ende!  Endlich mal wieder ein echter Pageturner und Fingernagelkiller, der ganz weit oben auf meiner Highlightliste einziehen wird!

Leseempfehlung? Aber ja! Unbedingt und ganz dringend!




1 Kommentar:

  1. Wow, tolle Rezi und das Buch scheint mitunter sehr heftig zu sein. Ich kannte es noch gar nicht, ganz lieben Dank für deine Vorstellung, ich werde es auf jeden Fall lesen!!!

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