Dienstag, 9. Mai 2017

Rezension - Schlafe still

Luana Lewis
Schlafe still

Roman

Originaltitel: Forget Me Not
Originalverlag: Bantam Press / Transworld
Aus dem Englischen von Elke Link

Paperback, Klappenbroschur, 288 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-442-20530-1
€ 15,00 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empf. VK-Preis)
Verlag: Goldmann 
Erscheinungstermin: 17. April 2017







Kurzbeschreibung: 

Die vermögende Londonerin Vivien führt mit ihrem Mann Ben und ihrer achtjährigen Tochter ein Leben, von dem die meisten Menschen nur träumen können. Doch dann wird sie eines Tages tot in ihrem Badezimmer aufgefunden, mit einer blutigen Wunde am Kopf. Die Familie steht noch unter schwerem Schock, als plötzlich Cleo, Bens Exfreundin, auftaucht. Sie gibt Viviens Mutter Rose gegenüber offen zu, dass sie nie aufgehört hat, Ben zu lieben. Als Rose Cleo wenig später in ihrer Wohnung aufsucht, ist sie zutiefst verstört – denn sie entdeckt eine ganze Wand voller Fotos von Vivien. Offenbar hat Cleo sie jahrelang heimlich beobachtet. Und dann beginnt sie auch noch, sich zurechtzumachen wie Vivien und ihre Kleidung zu tragen …


Meine Meinung:

Vivien und ihre kleine Familie führen ein tolles Leben. Vivien wird eines Tags tot in ihrem Badezimmer aufgefunden. Kurz darauf taucht Cleo, die Exfreundin von Viviens Ehemann Ben auf. Viviens Mutter Rose ist sehr verwundert, weil Cleo ihr gesteht, dass sie nie aufgehört hat Ben zu lieben. Als Rose in Cleos Wohnung eine ganze Bilderwand von Vivien entdeckt, wird ihr klar, dass ihre tochter von Cleo offensichtlich gestalked wurde. Plötzlich beginnt Cleo auch noch sich Vivien anzuziehen und zurechtzumachen...

Nach "Lügenmädchen" von Luana Lewis, das mir persönlich nicht so gut gefallen hat, wollte ich "Schlafe Still" eine Chance geben.

Wie auch beim Debütroman, hat sich der Klappentext sehr spannend angehört. In dem Wissen, dass es sich hier um einen Roman handelt und nicht um einen Thriller oder Psychothriller, bin ich recht gut in die Story gestartet.

Rose, die Mutter von Vivien, schleppt seit Jahren mit sich herum, dass sie Vivien eigentlich keine gute Mutter war. Rose hat ihre Karriere meist vor ihr Kind gestellt und so plagt sie sich mit einem schlechten Gewissen. Um das alles wettzumachen, möchte sie sich nun engagierter um ihre achtjährige Enkelin kümmern, was allerdings Ben nicht allzu recht zu sein scheint, was ich ganz gut nachvollziehen konnte.

Seltsamerweise hat es den Anschein, dass Cleo, Bens Exfreundin, diese Rolle, mit Einverständnis von Ben übernimmt. Cleo geht in dem Zuhause von Ben und seiner Tochter ein und aus und sie erdreistet sich auch noch, der Großmutter Rose, das Enkelkind mehr oder weniger zu entziehen.

Genug zur Story erzählt. Anfangs hat mir das Buch wirklich gutgefallen, allerdings nahm die Story für mein persönliches Empfinden immer mehr an Spannung ab. Mir war bewußt, dass es sich hier um keinen Thriller handelt, dennoch hatte ich doch mit etwas mehr Spannung gerechnet. Der Lauf der Story und auch das Ende wurde mir von Kapitel zu Kapitel klarer, sodass mir die Spannung irgendwann vollends abhandenkam, wenngleich die Auflösung doch sehr erschreckend ist und nachdenklich macht.

Alles in allem kann ich sagen, dass die Story sehr interessant ist, allerdings zu vorhersehbar und deshalb für mich nicht wirklich spannend.

Deshalb gibt es von mir leider nur eine bedingte Leseempfehlung






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