Freitag, 10. November 2017

Rezension - Fever

Deon Meyer
Fever 

Übersetzer/in Stefanie Schäfer
Gebunden mit Schutzumschlag, 702 Seiten
Rütten & Loening
978-3-352-00902-0

19,99 € *) Inkl. 7% MwSt.











Kurzbeschreibung:

»Ich will vom Fieber erzählen, von unserer Stadt Amanzi – und von dem Mord an meinem Vater Willem.«

Nicolaas Storm fährt mit seinem Vater Willem durch ein vollkommen verändertes Südafrika. Nach einem Fieber, das weltweit fünfundneunzig Prozent der Menschen getötet hat, versuchen die beiden, einen sicheren Platz zum Leben zu finden. Das Land ist in einem Zustand der Gesetzlosigkeit. Gangs ziehen schwerbewaffnet umher, wilde Tiere bedrohen die Menschen. Schließlich aber finden Vater und Sohn einen Platz für eine Siedlung. Andere Menschen stoßen zu ihnen – Abenteurer, elternlose Kinder, ehemalige Soldaten. Sie alle müssen die Gesetze des Überlebens neu lernen. Nico wird zum Schützen ausgebildet. Er verliebt sich in Sofia, die wildeste Frau, die jemals ihre kleine Stadt betreten hat, und er beginnt wieder an eine Zukunft zu glauben. Bis die Katastrophe passiert – und sein Vater ermordet wird.


Meine Meinung:


Ich lese sehr gerne apokalyptische Geschichten, demzufolge war es für mich schnell klar, dass "Fever" so schnell wie möglich auf meiner Leseliste landet.


Ein Fieber, ausgelöst durch einen mutierten Virus hat 95% der Weltbevölkerung ausgelöscht.


Nico ist mit seinem Vater unterwegs nach Vanderkloff. Dort angekommen gründen sie eine Stadt, die den Namen Amanzi bekommt. Schon auf dem Weg dorthin, müssen sie sich einigen Gefahren stellen und bald wird klar, auch beim Aufbau der Stadt, dass Nico eigentlich seinen Vater mehr oder weniger beschützt und der stärkere von beiden ist.


Die Stadt wächst von der Bewohneranzahl sehr schnell und was sehr bemerkenswert ist und auch hochinteressant ist, dass die Bewohner in dem Buch auch zu Wort kommen. Was haben sie vor Amanzi erlebt, was erhoffen sie sich?


Eine Postapokalypse bringt auch die niedersten Sinne in Menschen zum Vorschein und so haben sich verschiedene Gruppen und Gangs gebildet, die in ihrem Kampf ums Überleben buchstäblich über Leichen gehen und so kommt es zum Krieg zwischen Amanzi und anderen Gruppierungen, in dem Nico eine große Rolle spielt.


Auch innerhalb von Amanzi sind sich nicht alle einig, sodas es auch dort zu Unstimmigkeiten kommt. Oft habe ich mich gefragt, wie es sein würde, wenn so etwas tatsächlich passieren würde und eine Pandemie die Menschheit dahinrafft. Statt die Chance zu etwas Neuem wahrzunehmen,scheint die Menschheit genau dieselben Fehler wie vor der Pandemie zu machen und nichts dazugelernt zu haben.


"Fever" ist ein sehr gut erzählter, unglaublich fesselnder Roman, der trotz seiner 700 Seiten niemals langweilig wird und nachdenklich macht!


Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung!




Deon Meyer


©Guido Schwarz
Deon Meyer, Jahrgang 1958, ist Südafrikas bester und erfolgreichster Thrillerautor. 1994 veröffentlichte er seinen ersten Roman. Er lebt in Stellenbosch, in der Nähe von Kapstadt. Seine Romane erscheinen in mehr als fünfundzwanzig Ländern. Als Aufbau Taschenbuch liegen von ihm die Thriller „Tod vor Morgengrauen“, „Der traurige Polizist“, „Das Herz des Jägers“, „Der Atem des Jägers“, „Weißer Schatten“, „Dreizehn Stunden“, „Rote Spur“, „Sieben Tage“, „Cobra“sowie der Story-Band „Schwarz. Weiß. Tot“ vor. Mehr Informationen zum Autor unter www.deonmeyer.com.
»Man hat zwei Möglichkeiten im Leben. Man kann ein Opfer sein. Oder nicht.«

1 Kommentar:

  1. Loved checking out your blog! Great post and share, keep up the posts!

    Scarlett

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