Montag, 7. Mai 2018

Rezension - Vererbte Lügen


Valeska Rèon
Vererbte Lügen


Klappbroschur – EURO 14,90
ISBN 978-3-903091-45-0
320 Seiten, Roman
VÖ 1.5.2018

Verlag Wortreich












Kurzbeschreibung:



Valeska Réons neuester Roman entwirft gekonnt ein perfides Szenario als Schauplatz eines spannenden Psychospiels, in dem die Grenzen zwischen Opfer und Täter fließend sind.


Es war bitterkalt und schneebedeckte Autos säumten die Straßen. Da sie immer noch blutete, zog sie eine rote Spur hinter sich her gleich einem Zeugnis für diese abscheuliche Gräueltat. Rot auf Weiß, das Böse und die Unschuld. Sie fühlte sich, als ginge sie auf Kristallglas: ein einziger falscher Schritt, und der Boden unter ihren Füßen würde zerbrechen

Der Lektorin Manu kommt ihr neuer Kunde furchtbar bekannt vor. Als sie erkennt, dass es der Starautor Arno von Klanthen ist, der sie als 15-Jährige vergewaltigt hat, will sie sich rächen und mit einem fingierten Plagiats-Skandal seine Karriere zerstören. Aber hinter dem gefeierten Schriftsteller steckt mehr, als zuerst ersichtlich war. Könnte er der berüchtigte Serienmörder sein, der ›Reimekiller‹, der eine Spur grausam zugerichteter Frauenleichen hinterlassen hat? Als dann eine Todesliste auftaucht, auf der Manus Name steht, wird ihr klar, dass sie selbst das nächste Opfer sein soll. Auf der anderen Seite stehen die Bonner Kripo-Beamten Rita und Mats. Sie wissen, dass es weitere Morde geben wird, wenn sie den Killer nicht fassen. Aber ihre wichtigste Zeugin entpuppt sich als vielgesichtiges Phantom …


Meine Meinung: 

"Vererbte Lügen"  beginnt mit der Vergewaltigung der damals 15jährigen Manu. Viele Jahre später ist Manu Lektorin und einer ihrer Kunden der Starautor Arno von Klanthen. In einer Skype Sitzung kommt ihr der sehr bekannt vor und es dauert nicht lange, bis Manu weiß, dass das Pseudonym Arno von Klanthen, ihr damaliger Vergewaltiger ist. So schmiedet die mit ihrer Freundin einen Plan, um den Starautor in einen Plagiatsskandal zu verwickeln.

Gleichzeitig jagen  die Bonner Kripo-Beamten Rita und Mats den, von der Presse getauften, "Reimekiller". Könnte der Autor der Killer sein?

"Vererbte Lügen" beginnt schon mit einem Paukenschlag und setzt sich über die ganze Geschichte spannend fort.

Valeska Réon gibt uns einen Einblick n die Arbeit einer Lektorin und auch über einige Machenschaften, die hinter den Kulissen geschehen, um einen Roman so erfolgreich wie möglich zu machen, dass einem Hören und Sehen vergeht und dann taucht auch noch eine Todesliste auf, auf der Manus Name geschrieben steht....

Die Charaktere sind authentisch und vor allem die Kripo-Beamtin Rita hat es mir sehr angetan. Rita ist eine Frau, die ich mir als beste Freundin sehr gut vorstellen könnte.
Die Bonner Kripo muss schnell handeln, bevor es weitere Frauenleichen gibt jedoch haben sie es mit ihrer wichtigsten Zeugin nicht gerade leicht....

Es ist schwierig zu rezensieren und nicht zu viel zu verraten, allerdings kann ich für "Verebte Lügen" sehr gerne eine absolute Leseempfehlung geben. Der Thriller ist spannend, die Autorin legt falsche Fährten und lädt so zum Miträtseln ein! Ich wünsche viel Spaß dabei - mir hat der Thriller sehr gut gefallen!